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Prüfung von nichtmetallischen Werkstoffen in Kontakt mit Trinkwasser
Es werden neue Regelungen für die trinkwasserhygienische Prüfung von Bauprodukten vorgestellt, die sich aus dem 'European Acceptance Scheme' (EAS) ergeben. Die Entwicklung des EAS ist auf die Erkenntnis der Europäischen Kommission zurückzuführen, die das Grundprinzip des freien Warenverkehrs durch die in den einzelnen Mitgliedstaaten vorhandenen unterschiedlichen Systeme für die Prüfung von Produkten im Kontakt mit Trinkwasser gefährdet sah. Nach Durchführung einer Machbarkeitsstudie im Jahre 1998, an der sich die europäischen Länder England, Frankreich, Niederlande und Deutschland beteiligten, wurde von der EU-Kommission die Entwicklung des EAS beschlossen. Die Basis für das EAS bilden die Bauproduktenrichtlinie (Construction Products Directive 89/106/EWG), die grundlegende Anforderungen an Bauprodukte vorsieht (CE-Kennzeichnung), und die Trinkwasserrichtlinie (Drinking Water Directive 98/83/EG). Aktuelle Prüfleitlinien nebst zugehörigen Normen und Prüfvorschriften werden vorgestellt: Leitlinie zur hygienischen Beurteilung von Epoxidharzbeschichtungen im Kontakt mit Trinkwasser (14.10.2005), Leitlinie zur hygienischen Beurteilung von organischen Beschichtungen im Kontakt mit Trinkwasser (14.10.2005), Leitlinie zur hygienischen Beurteilung von Schmierstoffen im Kontakt mit Trinkwasser (Sanitärschmierstoffe, 20.5.2005), Leitlinie des Umweltbundesamtes zur veränderten Durchführung der KTW-Prüfungen bis zur Gültigkeit des Europäischen Akzeptanzsystems für Bauprodukte im Kontakt mit Trinkwasser (EAS, 29.8.2005), DIN EN 1420-1 (1999, Geruchs- und Geschmacksprüfung), DIN EN 14395-1 (Färbung, Trübung), DIN EN 12873-1 und -2 (Migrationsprüfung TOC, Einzelstoffe), und prEN 14718 (Chlorzehrungstest, 2003). In Tabellen werden Rezepturen, Einsatzbereiche und Prüfbedingungen gebracht. Durch die in vielen Bereichen bereits vollzogene Angleichung der nationalen Prüfanforderungen an die europäischen Prüfnormen ist man in Deutschland bei der trinkwasserhygienischen Prüfung und Bewertung von Bauprodukten dem EAS ein gutes Stück näher gekommen.
Prüfung von nichtmetallischen Werkstoffen in Kontakt mit Trinkwasser
Es werden neue Regelungen für die trinkwasserhygienische Prüfung von Bauprodukten vorgestellt, die sich aus dem 'European Acceptance Scheme' (EAS) ergeben. Die Entwicklung des EAS ist auf die Erkenntnis der Europäischen Kommission zurückzuführen, die das Grundprinzip des freien Warenverkehrs durch die in den einzelnen Mitgliedstaaten vorhandenen unterschiedlichen Systeme für die Prüfung von Produkten im Kontakt mit Trinkwasser gefährdet sah. Nach Durchführung einer Machbarkeitsstudie im Jahre 1998, an der sich die europäischen Länder England, Frankreich, Niederlande und Deutschland beteiligten, wurde von der EU-Kommission die Entwicklung des EAS beschlossen. Die Basis für das EAS bilden die Bauproduktenrichtlinie (Construction Products Directive 89/106/EWG), die grundlegende Anforderungen an Bauprodukte vorsieht (CE-Kennzeichnung), und die Trinkwasserrichtlinie (Drinking Water Directive 98/83/EG). Aktuelle Prüfleitlinien nebst zugehörigen Normen und Prüfvorschriften werden vorgestellt: Leitlinie zur hygienischen Beurteilung von Epoxidharzbeschichtungen im Kontakt mit Trinkwasser (14.10.2005), Leitlinie zur hygienischen Beurteilung von organischen Beschichtungen im Kontakt mit Trinkwasser (14.10.2005), Leitlinie zur hygienischen Beurteilung von Schmierstoffen im Kontakt mit Trinkwasser (Sanitärschmierstoffe, 20.5.2005), Leitlinie des Umweltbundesamtes zur veränderten Durchführung der KTW-Prüfungen bis zur Gültigkeit des Europäischen Akzeptanzsystems für Bauprodukte im Kontakt mit Trinkwasser (EAS, 29.8.2005), DIN EN 1420-1 (1999, Geruchs- und Geschmacksprüfung), DIN EN 14395-1 (Färbung, Trübung), DIN EN 12873-1 und -2 (Migrationsprüfung TOC, Einzelstoffe), und prEN 14718 (Chlorzehrungstest, 2003). In Tabellen werden Rezepturen, Einsatzbereiche und Prüfbedingungen gebracht. Durch die in vielen Bereichen bereits vollzogene Angleichung der nationalen Prüfanforderungen an die europäischen Prüfnormen ist man in Deutschland bei der trinkwasserhygienischen Prüfung und Bewertung von Bauprodukten dem EAS ein gutes Stück näher gekommen.
Prüfung von nichtmetallischen Werkstoffen in Kontakt mit Trinkwasser
Koch, Andreas (author)
Energie Wasser Praxis ; 57 ; 20-23
2006
4 Seiten, 5 Tabellen, 5 Quellen
Article (Journal)
German
Wasserversorgung , Trinkwasser , Hygiene , Gesetz (Recht) , Deutschland , EU (Europäische Union) , Prüfvorschrift , Rohrleitung , Armatur , Beschichtung (Überzug) , Schmierstoff , Geruch , Geschmack , DIN-Norm , Euronorm , Grenzwert , Migration , Dichtung , Werkstoff
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