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Eine Sondermülldeponie am falschen Ort - Gesamtsanierung der Sondermülldeponie Kölliken in der Schweiz
In einer ehemaligen Tongrube in Kölliken (Schweiz) wurde seit 1978 Sondermüll eingelagert. Untersuchungen zeigten, dass der Untergrund der Tongrube undicht ist und Verunreinigungen ins Grundwasser gelangt sind. Nach Schließung der Deponie im Jahr 1985 und Durchführung intensiver Sicherungsmaßnahmen wurde 1992 beschlossen, die Sondemülldeponie Kolliken (SMDK) gesamthaft und langfristig zu sanieren. Das Ziel bestand darin, das Schadstoffpotenzial (Organika, Schwermetalle) nachhaltig zu reduzieren bzw. zu immobilisieren, sodass die SMDK ab 2015 nicht mehr sanierungsbedürftig ist. Auf der Grundlage der behördlichen Bewilligung wurde hierzu durch ein schweizerisch-deutsches Konsortium das Bauprojekt erarbeitet und 2003 eingereicht. Mit dem Sanierungsprojekt wurde eine anspruchsvolle Aufgabe übernommen, die u.a. die Bereiche Infrastruktur, Deponierückbau, Entsorgung und Analytik, Entwässerung und Abluftfassung/-reinigung, Industriehochbau/Hallenbau, Sicherung der Deponieböschungen, Logistik und Transporttechnik, Verkehrsplanung und Verkehrswegebau, Landschaftsbau und Umweltschutz beinhaltete. Beschrieben werden der Ablauf der Sanierung, das neue Hallenkonzept, die Abluftfassung und -reinigung, das Rückbau- und Entsorgungskonzept, die Überwachung von Lärm und Luftqualität sowie die eingeleiteten Sicherheitsmaßnahmen. Die 170 m überspannenden Stahlbogenhallen zum Rückbau und zur Sortierung/Verpackung der Abfälle wurden mit einer Dichtigkeit von 0,015 % hergestellt. Zwei Drittel der 450000 t Sonderabfälle müssen im Ausland entsorgt werden.
Eine Sondermülldeponie am falschen Ort - Gesamtsanierung der Sondermülldeponie Kölliken in der Schweiz
In einer ehemaligen Tongrube in Kölliken (Schweiz) wurde seit 1978 Sondermüll eingelagert. Untersuchungen zeigten, dass der Untergrund der Tongrube undicht ist und Verunreinigungen ins Grundwasser gelangt sind. Nach Schließung der Deponie im Jahr 1985 und Durchführung intensiver Sicherungsmaßnahmen wurde 1992 beschlossen, die Sondemülldeponie Kolliken (SMDK) gesamthaft und langfristig zu sanieren. Das Ziel bestand darin, das Schadstoffpotenzial (Organika, Schwermetalle) nachhaltig zu reduzieren bzw. zu immobilisieren, sodass die SMDK ab 2015 nicht mehr sanierungsbedürftig ist. Auf der Grundlage der behördlichen Bewilligung wurde hierzu durch ein schweizerisch-deutsches Konsortium das Bauprojekt erarbeitet und 2003 eingereicht. Mit dem Sanierungsprojekt wurde eine anspruchsvolle Aufgabe übernommen, die u.a. die Bereiche Infrastruktur, Deponierückbau, Entsorgung und Analytik, Entwässerung und Abluftfassung/-reinigung, Industriehochbau/Hallenbau, Sicherung der Deponieböschungen, Logistik und Transporttechnik, Verkehrsplanung und Verkehrswegebau, Landschaftsbau und Umweltschutz beinhaltete. Beschrieben werden der Ablauf der Sanierung, das neue Hallenkonzept, die Abluftfassung und -reinigung, das Rückbau- und Entsorgungskonzept, die Überwachung von Lärm und Luftqualität sowie die eingeleiteten Sicherheitsmaßnahmen. Die 170 m überspannenden Stahlbogenhallen zum Rückbau und zur Sortierung/Verpackung der Abfälle wurden mit einer Dichtigkeit von 0,015 % hergestellt. Zwei Drittel der 450000 t Sonderabfälle müssen im Ausland entsorgt werden.
Eine Sondermülldeponie am falschen Ort - Gesamtsanierung der Sondermülldeponie Kölliken in der Schweiz
Beitinger, Eberhard (author) / Hoppe, Ulla (author) / Tardent, Jean Louis (author)
WLB - Wasser, Luft und Boden ; 50 ; TT20-TT24
2006
4 Seiten, 7 Bilder, 3 Tabellen
Article (Journal)
German
Sanierung Sondermülldeponie Kölliken (Schweiz)
Online Contents | 2008
BayVGH 15.12.95 20 A 94.40027 u.a. - Planfeststellung für Sondermülldeponie
Online Contents | 1996
Kunst fälschen - ein Kavaliersdelikt?
DataCite | 2012
|"Bauschutt: Baustoffe am falschen Platz?"
Online Contents | 1994