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Schweißen ermüdungsbeanspruchter Altstahlkonstruktionen - Untersuchungen zum Sprödbruchverhalten geschweißter Verbindungen aus Flussstahl
Beim Schweißen wird durch die induzierte Kerbschärfe und die Eigenspannungen die Gefahr eines Sprödbruchs erhöht. Aufgrund der verringerten Zähigkeitseigenschaften von alten Flussstählen im Vergleich zu heutigen Baustählen ist daher eine Bewertung der Sprödbruchgefahr von Flussstählen nach dem Schweißen erforderlich. Für eine Bewertung auf bruchmechanischem Niveau wird der Spannungsintensitätsfaktor auf der Beanspruchungsseite mit der Bruchzähigkeit auf der Widerstandsseite verglichen. Für einen Großteil der früher verbauten Bleche bis 11 mm Dicke konnte gezeigt werden, dass kein Sprödbruch zu erwarten ist, Darüber hinaus werden für größere Blechdicken Daten aufbereitet, die auf Basis der tatsächlich vorliegenden Materialbeanspruchbarkeiten und rechnerisch ermittelten Beanspruchungen eine Bewertung ermöglichen. Aus den Untersuchungen wird abgeleitet, dass die Nachweise der DASt-Richtlinie 009 generell nur für moderne Baustähle gelten. Blechdicken, die nach diesem Nachweis ohne Sprödbruchgefahr eingesetzt werden dürfen, sind mit Flussstahl nicht realisierbar, da dieser eine vergleichsweise geringere Zähigkeit aufweist. Für Blechdicken größer 11 mm empfiehlt sich für die Nachweisführung eine genauere Betrachtung der bauwerksspezifischen Kenndaten. Die maximal verbauten Blechdicken liegen i.d.R unter 14 mm.
Schweißen ermüdungsbeanspruchter Altstahlkonstruktionen - Untersuchungen zum Sprödbruchverhalten geschweißter Verbindungen aus Flussstahl
Beim Schweißen wird durch die induzierte Kerbschärfe und die Eigenspannungen die Gefahr eines Sprödbruchs erhöht. Aufgrund der verringerten Zähigkeitseigenschaften von alten Flussstählen im Vergleich zu heutigen Baustählen ist daher eine Bewertung der Sprödbruchgefahr von Flussstählen nach dem Schweißen erforderlich. Für eine Bewertung auf bruchmechanischem Niveau wird der Spannungsintensitätsfaktor auf der Beanspruchungsseite mit der Bruchzähigkeit auf der Widerstandsseite verglichen. Für einen Großteil der früher verbauten Bleche bis 11 mm Dicke konnte gezeigt werden, dass kein Sprödbruch zu erwarten ist, Darüber hinaus werden für größere Blechdicken Daten aufbereitet, die auf Basis der tatsächlich vorliegenden Materialbeanspruchbarkeiten und rechnerisch ermittelten Beanspruchungen eine Bewertung ermöglichen. Aus den Untersuchungen wird abgeleitet, dass die Nachweise der DASt-Richtlinie 009 generell nur für moderne Baustähle gelten. Blechdicken, die nach diesem Nachweis ohne Sprödbruchgefahr eingesetzt werden dürfen, sind mit Flussstahl nicht realisierbar, da dieser eine vergleichsweise geringere Zähigkeit aufweist. Für Blechdicken größer 11 mm empfiehlt sich für die Nachweisführung eine genauere Betrachtung der bauwerksspezifischen Kenndaten. Die maximal verbauten Blechdicken liegen i.d.R unter 14 mm.
Schweißen ermüdungsbeanspruchter Altstahlkonstruktionen - Untersuchungen zum Sprödbruchverhalten geschweißter Verbindungen aus Flussstahl
Welding of existing steel structures - brittle fracture behaviour of welded mild steel
Lüddecke, Falk (author) / Mehdianpour, Milad (author) / Graße, Wolfgang (author)
Stahlbau ; 77 ; 588-594
2008
7 Seiten, 6 Bilder, 2 Tabellen, 21 Quellen
Article (Journal)
German