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Stahlkonstruktion für das Dach der Rhein-Neckar-Arena
Nach nur zwei Jahren Planungs- und Bauzeit wurde die Rhein-Neckar-Arena in Sinsheim am 24. Januar 2009 eröffnet. Bei dem Tragwerk für das Stadiondach handelt es sich um eine Stahlkonstruktion mit transluzenter oberer und unterer Membran bzw. einer transparenten Makroloneindeckung an der Dachinnenkante. Es besteht aus radial angeordneten Polygonalträgern (Stahlfachwerken mit polygonal verlaufenden Untergurten und nach außen geneigten Obergurten), welche im Normalfall an den Stadiongeraden im Abstand von 10 m liegen. Ihr statisches System ist ein Einfeldträger mit zwei Kragarmen und einer maximalen Höhe von 7 m am Innenauflager. Die Feldlänge ergibt sich zu etwa 24 bis 26 m, die Kragarmlängen betragen ca. 16 bis 18 m zum Stadioninneren sowie ca. 5 bis 6 m an der Stadionaußenkante. Die Träger werden aus geschlossenen Profilen (überwiegend quadratische Hohlprofile) gebildet. Alle Radialträger besitzen ein Auflager an der Außenkante des Stadions. Der Lastabtrag erfolgt direkt in die Außenstützen der Massivkonstruktion der Tribünen an deren oberen, äußeren Enden. Als Stützenprofile wurden Rundrohre mit gleichem Außendurchmesser verwendet. Alle Stützenfußpunkte sind gelenkig ausgeführt. Die Membran besteht aus fein gelochten PVC-Elementen auf der Unterseite der Dachkonstruktion und ist auf einzelne Stahlrahmen gespannt, die an einer Pfettenebene aus Quadratrohren zwischen den Untergurten befestigt sind. Diese Stäbe dienen gleichzeitig als Druckrohre für die Untergurtstabilisierung.
Stahlkonstruktion für das Dach der Rhein-Neckar-Arena
Nach nur zwei Jahren Planungs- und Bauzeit wurde die Rhein-Neckar-Arena in Sinsheim am 24. Januar 2009 eröffnet. Bei dem Tragwerk für das Stadiondach handelt es sich um eine Stahlkonstruktion mit transluzenter oberer und unterer Membran bzw. einer transparenten Makroloneindeckung an der Dachinnenkante. Es besteht aus radial angeordneten Polygonalträgern (Stahlfachwerken mit polygonal verlaufenden Untergurten und nach außen geneigten Obergurten), welche im Normalfall an den Stadiongeraden im Abstand von 10 m liegen. Ihr statisches System ist ein Einfeldträger mit zwei Kragarmen und einer maximalen Höhe von 7 m am Innenauflager. Die Feldlänge ergibt sich zu etwa 24 bis 26 m, die Kragarmlängen betragen ca. 16 bis 18 m zum Stadioninneren sowie ca. 5 bis 6 m an der Stadionaußenkante. Die Träger werden aus geschlossenen Profilen (überwiegend quadratische Hohlprofile) gebildet. Alle Radialträger besitzen ein Auflager an der Außenkante des Stadions. Der Lastabtrag erfolgt direkt in die Außenstützen der Massivkonstruktion der Tribünen an deren oberen, äußeren Enden. Als Stützenprofile wurden Rundrohre mit gleichem Außendurchmesser verwendet. Alle Stützenfußpunkte sind gelenkig ausgeführt. Die Membran besteht aus fein gelochten PVC-Elementen auf der Unterseite der Dachkonstruktion und ist auf einzelne Stahlrahmen gespannt, die an einer Pfettenebene aus Quadratrohren zwischen den Untergurten befestigt sind. Diese Stäbe dienen gleichzeitig als Druckrohre für die Untergurtstabilisierung.
Stahlkonstruktion für das Dach der Rhein-Neckar-Arena
Steel roof construction for the Rhein-Neckar-Arena
Kipp, Thomas (author) / Wellenbrock, Ingo (author) / Helter, Eric (author)
Der Bauingenieur ; 84 ; 283-290
2009
8 Seiten, 18 Bilder
Article (Journal)
German
Stahlkonstruktion fur das Dach der Rhein-Neckar-Arena
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