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Entwicklung und biologische Bewertung der Mikrowellenplasma-Technologie als UV-Quelle für die Entkeimung von Wasser/Abwasser
Die UV-Entkeimung in wässrigen Medien wird überwiegend mit Hg-Niederdruckstrahlern erreicht, wobei als Mechanismus der Entkeimung die Strahlungsabsorption der 254 nm-Quecksilberlinie der DNA angenommen wird. Um ein möglichst umfassendes Bild der Desinfektionseffizienz von XeCl-, XeBr- und XeJ-Excimerstrahlern im Vergleich zu gebräuchlichen Hg-Strahlern zu erhalten, wurden molekularbiologische und mikrobiologische Techniken eingesetzt und folgende Wirkungen untersucht: (1) Reduktion und Regeneration von Referenz- und Abwasserkeimen, (2) die DNA-schädigende Wirkung der Strahler, (3) die Restaktivität von Referenzbakterien bei UV-bedingter Nichtkultivierbarkeit sowie (4) die UV-bedingte Veränderungen in Abwasserpopulationen. Ziel des Vorhabens war die Entwicklung einer elektrodenlosen UV-Lichtquelle basierend auf einer Mikrowellen-Plasmaentladung (bevorzugt Excimerentladungen) mit Strahlungsemission im Bereich zwischen 200 bis 300 nm. Mit diesen Lichtquellen wurde untersucht, ob durch alternative Emissionslinien eine deutlich bessere Entkeimungswirkung erzielt werden kann als mit der klassischen Quecksilberdampflinie bei 254 nm. Mit dem neuen Konzept wurden mit molekularbiologischen und mikrobiologischen Verfahren neben der Inaktivierungseffizienz bei hygienisch relevanten gram-positiven und gram-negativen Referenzbakterien auch natürliche Abwasserpopulationen aus dem Auslauf einer kommunalen Kläranlage analysiert. Insgesamt zeigte sich, dass mit dem XeBr- und XeJ-Strahler gute Entkeimungsergebnisse erzielt werden konnten, während sich der XeCl-Strahler eher als ungeeignet erwies.
Entwicklung und biologische Bewertung der Mikrowellenplasma-Technologie als UV-Quelle für die Entkeimung von Wasser/Abwasser
Die UV-Entkeimung in wässrigen Medien wird überwiegend mit Hg-Niederdruckstrahlern erreicht, wobei als Mechanismus der Entkeimung die Strahlungsabsorption der 254 nm-Quecksilberlinie der DNA angenommen wird. Um ein möglichst umfassendes Bild der Desinfektionseffizienz von XeCl-, XeBr- und XeJ-Excimerstrahlern im Vergleich zu gebräuchlichen Hg-Strahlern zu erhalten, wurden molekularbiologische und mikrobiologische Techniken eingesetzt und folgende Wirkungen untersucht: (1) Reduktion und Regeneration von Referenz- und Abwasserkeimen, (2) die DNA-schädigende Wirkung der Strahler, (3) die Restaktivität von Referenzbakterien bei UV-bedingter Nichtkultivierbarkeit sowie (4) die UV-bedingte Veränderungen in Abwasserpopulationen. Ziel des Vorhabens war die Entwicklung einer elektrodenlosen UV-Lichtquelle basierend auf einer Mikrowellen-Plasmaentladung (bevorzugt Excimerentladungen) mit Strahlungsemission im Bereich zwischen 200 bis 300 nm. Mit diesen Lichtquellen wurde untersucht, ob durch alternative Emissionslinien eine deutlich bessere Entkeimungswirkung erzielt werden kann als mit der klassischen Quecksilberdampflinie bei 254 nm. Mit dem neuen Konzept wurden mit molekularbiologischen und mikrobiologischen Verfahren neben der Inaktivierungseffizienz bei hygienisch relevanten gram-positiven und gram-negativen Referenzbakterien auch natürliche Abwasserpopulationen aus dem Auslauf einer kommunalen Kläranlage analysiert. Insgesamt zeigte sich, dass mit dem XeBr- und XeJ-Strahler gute Entkeimungsergebnisse erzielt werden konnten, während sich der XeCl-Strahler eher als ungeeignet erwies.
Entwicklung und biologische Bewertung der Mikrowellenplasma-Technologie als UV-Quelle für die Entkeimung von Wasser/Abwasser
Development and biological evaluation of the microwave plasma technology as an UV source for the elimination of bacteria in water/wastewater
Schwartz, Thomas (author) / Süß, Jacqueline (author) / Vogt, Jürgen (author) / Kanigowski, Uwe (author) / Mügge, Horst (author) / Kaiser, Mathias (author)
Das Gas- und Wasserfach. Ausgabe Wasser, Abwasser ; 151 ; 76-82
2010
7 Seiten, 4 Bilder, 2 Tabellen, 13 Quellen
Article (Journal)
German
Catalogue agriculture | [1.]1956(1957) - [6.]1961; 7.1962 - 35.1991(1993)