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Kontaktmaterialien zur Einleitung von Druckkräften in Glas
Im Konstruktiven Glasbau werden zunehmend hohe Kräfte in die Scheibenebene eingeleitet, z.B. bei Glasscheiben, die Fassaden aussteifen oder bei anderen primär lastabtragenden Verglasungen. Die Lasteinleitung erfolgt dabei normalerweise über Bohrungen mit Bolzen und Hülsen (Lochleibungsverbindungen) oder direkt über die Glaskante mit einer Verklotzung. Die erforderlichen Kontaktmaterialien werden meist in Druckversuchen und in Kombination mit dem Glasbauteil auf ihre Eignung geprüft. Für die Berechnung und Bemessung des Glases und der Kontaktmaterialien ist die Ableitung ihrer mechanischen Eigenschaften aus diesen Versuchen wichtig. Mit glasfaserverstärkten Polyacetal-Copolymer POM-C GF25 (25 % Glasfaseranteil) wurden hierzu Kurz- und Langzeituntersuchungen durchgeführt. Diese zeigten eine gute Eignung des Materials, kurzzeitig Druckspannungen von über 150 MPa und dauerhaft Druckspannungen von etwa 30 MPa zu übertragen und den Anforderungen im Bereich der Gebäudehülle gerecht zu werden. Die geeigneten experimentellen Untersuchungen und mechanischen Modelle zur Abschätzung des Langzeitverhaltens der Kunststoffe entscheiden dabei über ihren Einsatz. Bei Faserverstärkungen müssen bedingt durch das Herstellverfahren zusätzlich Anisotropien bei Untersuchungen und Einbaurichtung berücksichtigt werden. Zwei unterschiedliche Materialmodelle erlauben hierzu eine rechnerische Abschätzung des viskoelastischen Verhaltens auf Basis der experimentell ermittelten Messwerte.
Kontaktmaterialien zur Einleitung von Druckkräften in Glas
Im Konstruktiven Glasbau werden zunehmend hohe Kräfte in die Scheibenebene eingeleitet, z.B. bei Glasscheiben, die Fassaden aussteifen oder bei anderen primär lastabtragenden Verglasungen. Die Lasteinleitung erfolgt dabei normalerweise über Bohrungen mit Bolzen und Hülsen (Lochleibungsverbindungen) oder direkt über die Glaskante mit einer Verklotzung. Die erforderlichen Kontaktmaterialien werden meist in Druckversuchen und in Kombination mit dem Glasbauteil auf ihre Eignung geprüft. Für die Berechnung und Bemessung des Glases und der Kontaktmaterialien ist die Ableitung ihrer mechanischen Eigenschaften aus diesen Versuchen wichtig. Mit glasfaserverstärkten Polyacetal-Copolymer POM-C GF25 (25 % Glasfaseranteil) wurden hierzu Kurz- und Langzeituntersuchungen durchgeführt. Diese zeigten eine gute Eignung des Materials, kurzzeitig Druckspannungen von über 150 MPa und dauerhaft Druckspannungen von etwa 30 MPa zu übertragen und den Anforderungen im Bereich der Gebäudehülle gerecht zu werden. Die geeigneten experimentellen Untersuchungen und mechanischen Modelle zur Abschätzung des Langzeitverhaltens der Kunststoffe entscheiden dabei über ihren Einsatz. Bei Faserverstärkungen müssen bedingt durch das Herstellverfahren zusätzlich Anisotropien bei Untersuchungen und Einbaurichtung berücksichtigt werden. Zwei unterschiedliche Materialmodelle erlauben hierzu eine rechnerische Abschätzung des viskoelastischen Verhaltens auf Basis der experimentell ermittelten Messwerte.
Kontaktmaterialien zur Einleitung von Druckkräften in Glas
Contact materials for compression force application into glass
Weller, Bernhard (author) / Schneider, Jens (author) / Reich, Stefan (author) / Ebert, Jan (author)
Der Bauingenieur ; 85 ; 118-127
2010
10 Seiten, 18 Bilder, 1 Tabelle, 18 Quellen
Article (Journal)
German
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