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Entwicklung eines multifunktionalen Deckensystems mit erhöhter Ressourceneffizienz
Im Zuge des nachhaltigen Bauens tritt die Multifunktionalität von Decken immer mehr in den Vordergrund und verdrängt rein statische Überlegungen beim Entwurf von Decken. Ein Vorteil dieser Systeme stellt die Integration der Installationsebene in die Konstruktionshöhe dar. Eine Weiterentwicklung dieser Ansätze stellt das Deckensystem Topfloor integral dar, welches aus einem halben Wabenträger und einer Betonplatte besteht. Die Öffnungen in den Waben ermöglichen eine flexible Installationsführung und führen zu einer hohen Materialeffizienz. So benötigt z.B. ein 10 m stützenfrei gespanntes Deckenelement nur einen Baustahlverbrauch von ca. 40 kg/m2. Hinzu kommen ca. 12 bis 20 kg/m2 Bewehrungsstahl und 0,1 m3/m2 Beton. Vorgestellt werden dazu einige Versuchsergebnisse von statischen Trägerversuchen und mit üblichen Berechnungsmodellen des Verbundbaus verglichen. Anhand der Versuchsergebnisse werden die Schubübertragung und die aus ihr resultierenden lokalen Beanspruchungen im Bereich der Waben diskutiert. Ebenso werden ingenieurmäßige Nachweise zum Biegedrillknicken und zur Schubeinleitung in den Beton durch Bewehrungsstäbe vorgestellt sowie Überlegungen zum Feuerwiderstand und zum dynamischen Verhalten der Decke angestellt. Abschließend werden erste Anwendungsbeispiele mit dem neuen Deckensystem präsentiert.
Entwicklung eines multifunktionalen Deckensystems mit erhöhter Ressourceneffizienz
Im Zuge des nachhaltigen Bauens tritt die Multifunktionalität von Decken immer mehr in den Vordergrund und verdrängt rein statische Überlegungen beim Entwurf von Decken. Ein Vorteil dieser Systeme stellt die Integration der Installationsebene in die Konstruktionshöhe dar. Eine Weiterentwicklung dieser Ansätze stellt das Deckensystem Topfloor integral dar, welches aus einem halben Wabenträger und einer Betonplatte besteht. Die Öffnungen in den Waben ermöglichen eine flexible Installationsführung und führen zu einer hohen Materialeffizienz. So benötigt z.B. ein 10 m stützenfrei gespanntes Deckenelement nur einen Baustahlverbrauch von ca. 40 kg/m2. Hinzu kommen ca. 12 bis 20 kg/m2 Bewehrungsstahl und 0,1 m3/m2 Beton. Vorgestellt werden dazu einige Versuchsergebnisse von statischen Trägerversuchen und mit üblichen Berechnungsmodellen des Verbundbaus verglichen. Anhand der Versuchsergebnisse werden die Schubübertragung und die aus ihr resultierenden lokalen Beanspruchungen im Bereich der Waben diskutiert. Ebenso werden ingenieurmäßige Nachweise zum Biegedrillknicken und zur Schubeinleitung in den Beton durch Bewehrungsstäbe vorgestellt sowie Überlegungen zum Feuerwiderstand und zum dynamischen Verhalten der Decke angestellt. Abschließend werden erste Anwendungsbeispiele mit dem neuen Deckensystem präsentiert.
Entwicklung eines multifunktionalen Deckensystems mit erhöhter Ressourceneffizienz
Development of a composite slab system with integrated installation floor and increased material-efficiency
Mensinger, Martin (author) / Fontana, Mario (author) / Frangi, Andrea (author)
Stahlbau ; 79 ; 282-297
2010
16 Seiten, 29 Bilder, 5 Tabellen, 24 Quellen
Article (Journal)
German
Decke (Raum) , Verbundbauweise , Wabenträger , Beton , Platte (Bauteil) , Neuentwicklung , Materialeinsparung , Untersuchung (Studie) , Tragfähigkeit , Versuch , numerisches Verfahren , Berechnungsmodell , Belastbarkeit , Biegefestigkeit , Torsionsfestigkeit , Knickfestigkeit , statische Sicherheit , Nachweis , Verbundbau
Entwicklung eines multifunktionalen Deckensystems mit erhöhter Ressourceneffizienz
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