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Gefährdungen, Phänomene und Schutzmaßnahmen bei Selbstentzündungen von organischen Schüttgütern. Schwerpunkt: Getrockneter Klärschlamm
Getrockneter Klärschlamm kann je nach chemischer Zusammensetzung/Faulungsgrad/Alterungszustand/Trocknungsparameter/Körnung ein deutlich unterschiedliches Selbstentzündungsverhalten aufweisen. Durch mikrobiologische Selbsterwärmungsprozesse oder Eisenchloridsulfatzugabe ist eine Erhöhung der Selbstentzündungsgefahr möglich. Durch eine Herabsenkung des Sauerstoffgehaltes während der Lagerung sinkt die Selbstentzündungsgefahr, zur vollständigen Vermeidung von Selbsterwärmungen müsste der Sauerstoffgehalt aber bis nahe 0 5 reduziert werden. Bei der Lagerung von getrocknetem Klärschlamm und anderen organischen selbsterhitzungsfähigen Schüttgütern bei relativ niedrigen Temperaturen erfolgt beim oxidativen Verbrauch des Luftsauerstoffs die Bildung einer geringeren Menge an gasförmigen Oxidationsprodukten, was zu einer Sogwirkung in den Bereichen der Schüttung führt, die eine entsprechende Temperatur aufweisen. Dieses Ansaugen von Umgebungsluft kann insbesondere dann die Selbstentzündungsgefahr erhöhen, wenn Undichtigkeiten im Bereich des gelagerten Schüttgutes vorhanden sind. Im Beitrag sind bekannte sowie aus den Untersuchungen abgeleitete Schutzmaßnahmen an Klärschlammtrocknungsanlagen zusammengefasst. Viele dieser Schutzmaßnahmen sind auch auf andere organische (Natur-)Materialien übertragbar. In den seltensten Fällen werden jedoch sämtliche genannten Maßnahmen erforderlich sein. In der Praxis ist darauf zu achten, dass schon in der Planungsphase einer Trocknungsanlage sämtliche sicherheitsrelevanten Aspekte berücksichtigt werden, da diese auch enorme Auswirkungen auf die Technologie bzw. den Umfang der Schutzmaßnahmen haben können.
Gefährdungen, Phänomene und Schutzmaßnahmen bei Selbstentzündungen von organischen Schüttgütern. Schwerpunkt: Getrockneter Klärschlamm
Getrockneter Klärschlamm kann je nach chemischer Zusammensetzung/Faulungsgrad/Alterungszustand/Trocknungsparameter/Körnung ein deutlich unterschiedliches Selbstentzündungsverhalten aufweisen. Durch mikrobiologische Selbsterwärmungsprozesse oder Eisenchloridsulfatzugabe ist eine Erhöhung der Selbstentzündungsgefahr möglich. Durch eine Herabsenkung des Sauerstoffgehaltes während der Lagerung sinkt die Selbstentzündungsgefahr, zur vollständigen Vermeidung von Selbsterwärmungen müsste der Sauerstoffgehalt aber bis nahe 0 5 reduziert werden. Bei der Lagerung von getrocknetem Klärschlamm und anderen organischen selbsterhitzungsfähigen Schüttgütern bei relativ niedrigen Temperaturen erfolgt beim oxidativen Verbrauch des Luftsauerstoffs die Bildung einer geringeren Menge an gasförmigen Oxidationsprodukten, was zu einer Sogwirkung in den Bereichen der Schüttung führt, die eine entsprechende Temperatur aufweisen. Dieses Ansaugen von Umgebungsluft kann insbesondere dann die Selbstentzündungsgefahr erhöhen, wenn Undichtigkeiten im Bereich des gelagerten Schüttgutes vorhanden sind. Im Beitrag sind bekannte sowie aus den Untersuchungen abgeleitete Schutzmaßnahmen an Klärschlammtrocknungsanlagen zusammengefasst. Viele dieser Schutzmaßnahmen sind auch auf andere organische (Natur-)Materialien übertragbar. In den seltensten Fällen werden jedoch sämtliche genannten Maßnahmen erforderlich sein. In der Praxis ist darauf zu achten, dass schon in der Planungsphase einer Trocknungsanlage sämtliche sicherheitsrelevanten Aspekte berücksichtigt werden, da diese auch enorme Auswirkungen auf die Technologie bzw. den Umfang der Schutzmaßnahmen haben können.
Gefährdungen, Phänomene und Schutzmaßnahmen bei Selbstentzündungen von organischen Schüttgütern. Schwerpunkt: Getrockneter Klärschlamm
Hazards, phenomena and protective measures at autoignitions of organic bulk materials. Main focus: Dried sewage sludge
Lucas, Joachim (author)
2010
23 Seiten, 6 Bilder, 4 Tabellen, 13 Quellen
Conference paper
German
Gefährdungen und Schutzmassnahmen im Strassenbau
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