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DIN 18319 Rohrvortrieb - ihr Umgang mit Hindernissen
Im Zeitraum von 1975 bis heute setzte sich der hydraulische Rohrvortrieb als grabenloses Bauverfahren zur Herstellung von Leitungen und Tunneln kleiner Durchmesser im Lockergestein bis zu einem Rohraußendurchmesser von etwa 5 m erfolgreich durch. Grundlage dieses Erfolges war die für EUROPIPE weiterentwickelte Vortriebsmaschine vom Typ AVN (Automatische Vortriebsmaschine mit Nassförderung). Das geschlossene Schild ermöglicht, Vortriebe im Grundwasser aufzufahren, ohne dass aufwändige Maßnahmen zur Grundwasserbeherrschung notwendig sind. AVN-Rohrvortriebe mit geschlossenen Schilden und Rohrvortriebe im Grundwasser bauen den Boden mittels rotierendem Bohrkopf ab, so dass hohe Vortriebsleistungen in Locker- und Festgestein ermöglicht werden. Beleuchtet werden im Beitrag mögliche Schäden an den Abbauwerkzeugen, die insbesondere durch Hindernisse im Boden wie vorkommende Steine, Blöcke, Gerölle aber auch durch künstliche Hindernisse wie Mauerwerk und Beton auftreten können. So haben bspw. Steine bis 630 mm Durchmesser bei einem Volumenanteil von 30 % einen erheblichen Einfluss auf die Standzeit der Abbauwerkzeuge am Bohrkopf, wenn sie eine höhere einaxiale Druckfestigkeit von etwa 130 MPa besitzen. Bei derartigen Bedingungen und einer Vortriebslänge von 300 m, ist es deshalb zweckmäßiger einen Felsbohrkopf einzusetzen. Bei einer einaxialen Druckfestigkeit von nur 75 MPa ist bspw. ein Mischbohrkopf völlig ausreichend. Generelles Ziel ist es, die Abbauwerkzeuge am Bohrkopf der AVN-Vortriebsmaschine so auszulegen, dass Vortriebshindernisse optimal bewältigt werden können.
DIN 18319 Rohrvortrieb - ihr Umgang mit Hindernissen
Im Zeitraum von 1975 bis heute setzte sich der hydraulische Rohrvortrieb als grabenloses Bauverfahren zur Herstellung von Leitungen und Tunneln kleiner Durchmesser im Lockergestein bis zu einem Rohraußendurchmesser von etwa 5 m erfolgreich durch. Grundlage dieses Erfolges war die für EUROPIPE weiterentwickelte Vortriebsmaschine vom Typ AVN (Automatische Vortriebsmaschine mit Nassförderung). Das geschlossene Schild ermöglicht, Vortriebe im Grundwasser aufzufahren, ohne dass aufwändige Maßnahmen zur Grundwasserbeherrschung notwendig sind. AVN-Rohrvortriebe mit geschlossenen Schilden und Rohrvortriebe im Grundwasser bauen den Boden mittels rotierendem Bohrkopf ab, so dass hohe Vortriebsleistungen in Locker- und Festgestein ermöglicht werden. Beleuchtet werden im Beitrag mögliche Schäden an den Abbauwerkzeugen, die insbesondere durch Hindernisse im Boden wie vorkommende Steine, Blöcke, Gerölle aber auch durch künstliche Hindernisse wie Mauerwerk und Beton auftreten können. So haben bspw. Steine bis 630 mm Durchmesser bei einem Volumenanteil von 30 % einen erheblichen Einfluss auf die Standzeit der Abbauwerkzeuge am Bohrkopf, wenn sie eine höhere einaxiale Druckfestigkeit von etwa 130 MPa besitzen. Bei derartigen Bedingungen und einer Vortriebslänge von 300 m, ist es deshalb zweckmäßiger einen Felsbohrkopf einzusetzen. Bei einer einaxialen Druckfestigkeit von nur 75 MPa ist bspw. ein Mischbohrkopf völlig ausreichend. Generelles Ziel ist es, die Abbauwerkzeuge am Bohrkopf der AVN-Vortriebsmaschine so auszulegen, dass Vortriebshindernisse optimal bewältigt werden können.
DIN 18319 Rohrvortrieb - ihr Umgang mit Hindernissen
Braun, Bernd (author)
tis. Tiefbau, Ingenieurbau, Straßenbau ; 53 ; 20-25
2011
6 Seiten, 6 Bilder, 1 Tabelle
Article (Journal)
German
Grabenloses Bauen DIN 18319 Rohrvortrieb — ihr Umgang mit Hindernissen
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