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Praktikable geotechnische Klassifikation von Festgesteinen und Festgebirgen für das Bauwesen sowie den Bergbau
Bisherige verfügbare Klassifikationen von Festgesteinen und Festgebirgen sind empirisch sowie sporadisch mit statistischen Zusammenhängen durchsetzt und wenig für andere Bewertungen im Felsbau nutzbar. Zur Erstellung von geotechnischen Gutachten und zur fundierten Erarbeitung felsmechanischer und statischer Nachweise einer Felsbaumaßnahme sind verständliche und quantitative, statistisch gesicherte Zuordnungen der Festgesteine und Festgebirge erforderlich. Diese müssen genetische, stratigrafische, tektonische, petrografische, hydrogeologische, gesteinsphysikalische, felsmechanische sowie weitere spezielle, bergbau- und bauaufgabenbezogene Untersuchungen bzw. Angaben berücksichtigen. Gleichzeitig soll eine vertretbare Vereinheitlichung und Eindeutigkeit der Begriffe und Darstellungsformen erreicht werden. Die für die Begutachtung, Bemessung, Planung und Berechnung von Felsbaumaßnahmen notwendige objektive Modellbildung muss einerseits die natürlichen Verhältnisse vom Mikro- zum Makro-Gefüge als eine Einheit berücksichtigen und andererseits den erforderlichen geotechnischen Fragestellungen bspw. hinsichtlich folgender Eigenschaften bzw. verfahrensbedingten Einflüssen des Festgebirges entsprechen: Gewinnungsfestigkeit, Standfestigkeit, Tragfähigkeit, Wasserdurchlässigkeit, Bohrbarkeit, Verwendungsfähigkeit, Verwitterungsbeständigkeit sowie Frostbeständigkeit. Im Beitrags wird, auf der Grundlage langjähriger Erfahrungen, eine praktikable, geotechnische Klassifikationen für den Felsbau im Bauwesen und Bergbau vorgestellt.
Praktikable geotechnische Klassifikation von Festgesteinen und Festgebirgen für das Bauwesen sowie den Bergbau
Bisherige verfügbare Klassifikationen von Festgesteinen und Festgebirgen sind empirisch sowie sporadisch mit statistischen Zusammenhängen durchsetzt und wenig für andere Bewertungen im Felsbau nutzbar. Zur Erstellung von geotechnischen Gutachten und zur fundierten Erarbeitung felsmechanischer und statischer Nachweise einer Felsbaumaßnahme sind verständliche und quantitative, statistisch gesicherte Zuordnungen der Festgesteine und Festgebirge erforderlich. Diese müssen genetische, stratigrafische, tektonische, petrografische, hydrogeologische, gesteinsphysikalische, felsmechanische sowie weitere spezielle, bergbau- und bauaufgabenbezogene Untersuchungen bzw. Angaben berücksichtigen. Gleichzeitig soll eine vertretbare Vereinheitlichung und Eindeutigkeit der Begriffe und Darstellungsformen erreicht werden. Die für die Begutachtung, Bemessung, Planung und Berechnung von Felsbaumaßnahmen notwendige objektive Modellbildung muss einerseits die natürlichen Verhältnisse vom Mikro- zum Makro-Gefüge als eine Einheit berücksichtigen und andererseits den erforderlichen geotechnischen Fragestellungen bspw. hinsichtlich folgender Eigenschaften bzw. verfahrensbedingten Einflüssen des Festgebirges entsprechen: Gewinnungsfestigkeit, Standfestigkeit, Tragfähigkeit, Wasserdurchlässigkeit, Bohrbarkeit, Verwendungsfähigkeit, Verwitterungsbeständigkeit sowie Frostbeständigkeit. Im Beitrags wird, auf der Grundlage langjähriger Erfahrungen, eine praktikable, geotechnische Klassifikationen für den Felsbau im Bauwesen und Bergbau vorgestellt.
Praktikable geotechnische Klassifikation von Festgesteinen und Festgebirgen für das Bauwesen sowie den Bergbau
Müller, Bernd (author) / Pippig, Uwe (author)
Felsbau magazin ; 10-31
2011
22 Seiten, 23 Bilder, 13 Tabellen, 24 Quellen
Article (Journal)
German
Geotechnik , Geologie , Klassifikation , Felsgestein , Lockergestein , Anwendungsbereich , Bauwesen , Bergbau , Felsmechanik , Felsbau , Boden (Erde) , Baugrund , Bodeneigenschaft , Übergangsbereich , Trennfläche , Verwitterung , Dichte , Wasseraufnahme , Festigkeit , Druckfestigkeit , Scherfestigkeit , akustische Impedanz , Frostbeständigkeit , Löslichkeit , Rutschfestigkeit , Tragfähigkeit , Kennwert , Grenzwert , Wasserdurchlässigkeit , Anwendbarkeit
Geotechnische Klassifikationen von Festgesteinen und Festgebirgen
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