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Entwicklung und Erprobung eines neuen Verfahrens zur Abtrennung von Gasnetzanschlussleitungen unter Verwendung von Polymerschäumen
Vorschriften und Regelwerke fordern von Arbeitgebern Maßnahmen zur Gewährleistung der Gesundheit und Sicherheit ihrer Beschäftigten, während hingegen betriebswirtschaftliche Grundsätze und Vorgaben in erster Linie nach effizienten Arbeitsmethoden verlangen. Um beide Forderungen zu vereinen, setzen die Stadtwerke Karlsruhe seit kurzem hinsichtlich der Abtrennung alter Gasnetzanschlussleitungen aus Stahl auf ein selbst entwickeltes und mittlerweile patentiertes Verfahren. Während früher Anschlussleitungen aus Stahl unter kontrollierter Gasausströmung mit erhöhter Gefährdung getrennt wurden, erfolgt dies heute mit vergleichbar geringem Aufwand nahezu ohne Gasaustritt. Möglich wird dies durch die hausinterne Erfindung, deren Grundidee auf der Injektion von Polymerschaum in die Leitung beruht, um die Gaszufuhr zur Arbeitsstelle sicher und einfach zu unterbrechen. Die dazu durchgeführten Laboruntersuchungen und Feldtests haben gezeigt, dass das neu entwickelte Verfahren zur Abtrennung von Gasnetzanschlussleitungen unter Verwendung von Polymerschäumen die Anforderungen an ein Verfahren geringer Gefährdung gemäß BGR 500 erfüllt und gleichzeitig einfacher und damit kostengünstiger anzuwenden ist als die bisher bekannten Alternativverfahren.
Entwicklung und Erprobung eines neuen Verfahrens zur Abtrennung von Gasnetzanschlussleitungen unter Verwendung von Polymerschäumen
Vorschriften und Regelwerke fordern von Arbeitgebern Maßnahmen zur Gewährleistung der Gesundheit und Sicherheit ihrer Beschäftigten, während hingegen betriebswirtschaftliche Grundsätze und Vorgaben in erster Linie nach effizienten Arbeitsmethoden verlangen. Um beide Forderungen zu vereinen, setzen die Stadtwerke Karlsruhe seit kurzem hinsichtlich der Abtrennung alter Gasnetzanschlussleitungen aus Stahl auf ein selbst entwickeltes und mittlerweile patentiertes Verfahren. Während früher Anschlussleitungen aus Stahl unter kontrollierter Gasausströmung mit erhöhter Gefährdung getrennt wurden, erfolgt dies heute mit vergleichbar geringem Aufwand nahezu ohne Gasaustritt. Möglich wird dies durch die hausinterne Erfindung, deren Grundidee auf der Injektion von Polymerschaum in die Leitung beruht, um die Gaszufuhr zur Arbeitsstelle sicher und einfach zu unterbrechen. Die dazu durchgeführten Laboruntersuchungen und Feldtests haben gezeigt, dass das neu entwickelte Verfahren zur Abtrennung von Gasnetzanschlussleitungen unter Verwendung von Polymerschäumen die Anforderungen an ein Verfahren geringer Gefährdung gemäß BGR 500 erfüllt und gleichzeitig einfacher und damit kostengünstiger anzuwenden ist als die bisher bekannten Alternativverfahren.
Entwicklung und Erprobung eines neuen Verfahrens zur Abtrennung von Gasnetzanschlussleitungen unter Verwendung von Polymerschäumen
Development and testing of a new method for cutting off gas grid connection pipelines applying polymer foams
Weiß, Manfred (author) / Prinz, Jürgen (author) / Ulmer, Markus (author) / Graf, Frank (author)
Das Gas- und Wasserfach. Ausgabe Gas, Erdgas ; 152 ; 220-230
2011
11 Seiten, 14 Bilder, 2 Tabellen, 7 Quellen
Article (Journal)
German
Gasversorgung , Rohrnetz , Erdgas , Anschlussleitung , Abtrennen , Arbeitsverfahren , Nutzung , Polymer , Schaum , Mehrstoffsystem , Arbeitsschutz , Gasleitung , Betriebssicherheit