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Gewässerregulierung mit schwimmenden Pumpen. Praxisbeispiel Stadtwerk Staßfurt
Nach Starkniederschlägen im Frühjahr 2011 konnte durch Installation einer schwimmenden Pumpstation am See Kamplake der Gewässerpegel bei Staßfurt (Sachsen-Anhalt) schnell wieder auf den richtigen Stand gebracht werden. Es handelt sich hierbei um Blockaggregate mit Tauchmotoren in druckfester Ausführung und interner abgedichteter Aktivkühlung. Zwei drehrichtungsunabhängige verschleißfeste Gleitringdichtungen dichten den Motor an der Welle ab, wodurch er im komplett eingetauchten Zustand für den Dauerbetrieb unter Volllast geeignet ist. Die Pumpen wurden in einer Metall-Gitterbox montiert und mit einer Schwimmvorrichtung versehen. Die beiden Pumpen fördern mit einer Leistung von 150 m3/h das Wasser mit 0,4 bar aus dem See. Dadurch konnte der Wasserspiegel des Sees um rund einen Zentimeter am Tag abgesenkt werden. Die Pumpstation bleibt langfristig im Betrieb und hilft, den Wasserstand der Kamplake auch in Extremsituationen bei 60 m NN zu halten. Überschwemmungen und hieraus resultierende Umweltschäden können so zuverlässig verhindert werden.
Gewässerregulierung mit schwimmenden Pumpen. Praxisbeispiel Stadtwerk Staßfurt
Nach Starkniederschlägen im Frühjahr 2011 konnte durch Installation einer schwimmenden Pumpstation am See Kamplake der Gewässerpegel bei Staßfurt (Sachsen-Anhalt) schnell wieder auf den richtigen Stand gebracht werden. Es handelt sich hierbei um Blockaggregate mit Tauchmotoren in druckfester Ausführung und interner abgedichteter Aktivkühlung. Zwei drehrichtungsunabhängige verschleißfeste Gleitringdichtungen dichten den Motor an der Welle ab, wodurch er im komplett eingetauchten Zustand für den Dauerbetrieb unter Volllast geeignet ist. Die Pumpen wurden in einer Metall-Gitterbox montiert und mit einer Schwimmvorrichtung versehen. Die beiden Pumpen fördern mit einer Leistung von 150 m3/h das Wasser mit 0,4 bar aus dem See. Dadurch konnte der Wasserspiegel des Sees um rund einen Zentimeter am Tag abgesenkt werden. Die Pumpstation bleibt langfristig im Betrieb und hilft, den Wasserstand der Kamplake auch in Extremsituationen bei 60 m NN zu halten. Überschwemmungen und hieraus resultierende Umweltschäden können so zuverlässig verhindert werden.
Gewässerregulierung mit schwimmenden Pumpen. Praxisbeispiel Stadtwerk Staßfurt
Möbius, Eddy (author)
Umweltmagazin ; 34-35
2011
2 Seiten, 3 Bilder
Article (Journal)
German
Baustellenreport - Gewässerregulierung mittels mobiler Pumpstation schnell wiederhergestellt
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