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Grundwasser und Baugrund - Beitrag der Geophysik
Anspruchsvolle, bis in das Grundwasser reichende Bauwerksgründungen und/oder untertägige Bauwerke erfordern häufig eine Verfestigung (Vergütung) des gewachsenen Untergrundes. Hierbei spielt die Dynamik des unterirdischen Wassers eine nicht zu vernachlässigende Rolle und stellt eine wichtige Randbedingung für die Erreichung des Vergütungszieles dar. Bestimmungen der vom generellen Grundwasserchemismus beeinflussten Parameter wie pH-Wert, Redoxpotenzial, Sauerstoffgehalt, elektrische Leitfähigkeit und Temperatur können in Brunnen und Messstellen sehr einfach durch direkte Messungen dieser Kenngrößen mit eigens dafür entwickelten Messsonden vorgenommen werden. Zum Nachweis vertikaler Strömungen werden z.B. nach der Eingabe des Tracers (NaCl) die sich ergebenden signifikanten Indikationen und ihre Ortsveränderlichkeit über die Zeit durch Wiederholungsmessungen der Leitfähigkeit verfolgt. Lassen sich im Messkurvenbild Bereiche mit ausschließlicher Horizontalströmung ausmachen, so werden Tracerverdünnungsversuche zur Ermittlung des Durchflusses und der Fließgeschwindigkeit und (nach Auswahl der Bestimmungsteufe) fotometrische Fließrichtungsbestimmungen durchgeführt. Im Beitrag wird anhand von konkreten Beispielen gezeigt, dass die zielgerichtete Anwendung bohrlochgeophysikalischer Methoden geeignet ist, im Spezialtiefbau bei Vergütungsmaßnahmen bzw. -problemen zur Ermittlung der im Untergrund herrschenden Verhältnisse klärend beizutragen.
Grundwasser und Baugrund - Beitrag der Geophysik
Anspruchsvolle, bis in das Grundwasser reichende Bauwerksgründungen und/oder untertägige Bauwerke erfordern häufig eine Verfestigung (Vergütung) des gewachsenen Untergrundes. Hierbei spielt die Dynamik des unterirdischen Wassers eine nicht zu vernachlässigende Rolle und stellt eine wichtige Randbedingung für die Erreichung des Vergütungszieles dar. Bestimmungen der vom generellen Grundwasserchemismus beeinflussten Parameter wie pH-Wert, Redoxpotenzial, Sauerstoffgehalt, elektrische Leitfähigkeit und Temperatur können in Brunnen und Messstellen sehr einfach durch direkte Messungen dieser Kenngrößen mit eigens dafür entwickelten Messsonden vorgenommen werden. Zum Nachweis vertikaler Strömungen werden z.B. nach der Eingabe des Tracers (NaCl) die sich ergebenden signifikanten Indikationen und ihre Ortsveränderlichkeit über die Zeit durch Wiederholungsmessungen der Leitfähigkeit verfolgt. Lassen sich im Messkurvenbild Bereiche mit ausschließlicher Horizontalströmung ausmachen, so werden Tracerverdünnungsversuche zur Ermittlung des Durchflusses und der Fließgeschwindigkeit und (nach Auswahl der Bestimmungsteufe) fotometrische Fließrichtungsbestimmungen durchgeführt. Im Beitrag wird anhand von konkreten Beispielen gezeigt, dass die zielgerichtete Anwendung bohrlochgeophysikalischer Methoden geeignet ist, im Spezialtiefbau bei Vergütungsmaßnahmen bzw. -problemen zur Ermittlung der im Untergrund herrschenden Verhältnisse klärend beizutragen.
Grundwasser und Baugrund - Beitrag der Geophysik
Lux, Karl-Norbert (author)
bbr - Fachmagazin für Brunnen- und Leitungsbau ; 63 ; 46-51
2012
6 Seiten, 6 Bilder, 2 Tabellen, 2 Quellen
Article (Journal)
German
Gründung (Fundament) , Bauwerk , Bodenverfestigung , Bodenverbesserung , Baugrund , Boden (Erde) , Bodeneigenschaft , Grundwasser , Grundwasserströmung , Messmethode , geophysikalische Messung , Bohrlochmessung , Tracer-Verfahren , NaCl (Natriumchlorid) , Bestimmung (Ermittlung) , Fließgeschwindigkeit , Richtung , Strömungsverlauf , Messstelle , Brunnenbau , Geophysik , Untergrund (Erde)
Technik | Brunnenbau - Grundwasser und Baugrund — Beitrag der Geophysik
Online Contents | 2012
|Wiley | 2016
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