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Construction of a cavern under an autobahn embankment for the Ceneri Base Tunnel
Die Unterfahrung eines Autobahndammes durch eine Kaverne mit großen Abmessungen bei geringer Überlagerung und bei Gewährleistung der Verkehrssicherheit stellt anspruchsvolle planerische und ausführungstechnische Probleme. Der Dammkörper lehnt sich an eine Felsböschung und ruht auf einer Zwischenschicht von Lockergesteinen von einigen Metern Stärke, auf die dann wieder Felsmaterial folgt. Der schiefe Schnitt zwischen der Achse der Kaverne und der Autobahn sowie die Felsbegrenzung schufen ein ausgesprochen dreidimensionales Tragwerk. Das gewählte tunnelstatische Konzept wies folgende grundlegende Merkmale auf: Kalottenvortrieb mit voraus erstellten Betonwiderlagern für die Spritzbetonschale im Schutz eines doppelten HDI (Hochdruckinjektion)-Gewölbes. Die Betonwiderlager selbst werden auf Fundationskörper aus HDI-Säulen gestellt, sodass die Gewölbebelastung direkt zum anstehenden Fels geführt wird. Die Ortsbrust der Kalotte mit einer Ausbruchfläche von bis zu 160 m2 wird teils durch Passivanker aus Stahl, teils durch bewehrte HDI-Säulen gesichert. Die größte Oberflächensetzung auf der Fahrbahn betrug, infolge des Vortriebs der Kalotte und der Strosse/Sohle, insgesamt nur 35 mm.
Construction of a cavern under an autobahn embankment for the Ceneri Base Tunnel
Die Unterfahrung eines Autobahndammes durch eine Kaverne mit großen Abmessungen bei geringer Überlagerung und bei Gewährleistung der Verkehrssicherheit stellt anspruchsvolle planerische und ausführungstechnische Probleme. Der Dammkörper lehnt sich an eine Felsböschung und ruht auf einer Zwischenschicht von Lockergesteinen von einigen Metern Stärke, auf die dann wieder Felsmaterial folgt. Der schiefe Schnitt zwischen der Achse der Kaverne und der Autobahn sowie die Felsbegrenzung schufen ein ausgesprochen dreidimensionales Tragwerk. Das gewählte tunnelstatische Konzept wies folgende grundlegende Merkmale auf: Kalottenvortrieb mit voraus erstellten Betonwiderlagern für die Spritzbetonschale im Schutz eines doppelten HDI (Hochdruckinjektion)-Gewölbes. Die Betonwiderlager selbst werden auf Fundationskörper aus HDI-Säulen gestellt, sodass die Gewölbebelastung direkt zum anstehenden Fels geführt wird. Die Ortsbrust der Kalotte mit einer Ausbruchfläche von bis zu 160 m2 wird teils durch Passivanker aus Stahl, teils durch bewehrte HDI-Säulen gesichert. Die größte Oberflächensetzung auf der Fahrbahn betrug, infolge des Vortriebs der Kalotte und der Strosse/Sohle, insgesamt nur 35 mm.
Construction of a cavern under an autobahn embankment for the Ceneri Base Tunnel
Unterquerung eines Autobahndamms durch eine Kaverne beim Ceneri-Basistunnel
Filippini, Raffaele (author) / Kovari, Kalman (author) / Rossi, Francesco (author)
Geomechanik und Tunnelbau - Geomechanics and Tunnelling ; 5 ; 175-185
2012
11 Seiten, 7 Bilder, 1 Quelle
Article (Journal)
English , German
Tunnelbau , Kaverne , Felsgestein , Lockergestein , Tunnelvortrieb , Bodenverfestigung , Baugrund , Injektion , Tunnelausbau , Spritzbeton , Setzung (Bodenmechanik) , Oberfläche , Erddamm , Autobahn , Damm , Konzept , Geotechnik , Standsicherheit
Ceneri-Basistunnel/Ceneri Base Tunnel
British Library Online Contents | 2008
|Ceneri-Basistunnel/Ceneri Base Tunnel
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