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Verwendung eines glashaltigen Metakaolins als Zusatz zu zementären Systemen
Der mögliche Einsatz eines glashaltigen Metakaolins (Metapor, Dennert Poraver GmbH) als reaktiver Zuschlag zu einem handelsüblichen, kalkbasierten Bindemittelsystem wurde untersucht. Um ein Verkleben der Glaspartikel im Ofen zu verhindern, wird reiner Kaolin im Herstellungsprozess als Brennmittel zugegeben. Die Prozesstemperatur von ca. 800 °C führt dabei zur Bildung von Metakaolin, welcher Restanteile von Blähglas enthält. Die Eigenschaften von kalkbasierten Bindemittelsystemen lassen sich durch den Einsatz alternativer Materialen wie z.B. Metakaolin verbessern. Metakaolin als amorphes puzzolanisches Material entsteht bei der Kalzinierung von Kaolin bei Temperaturen von ca. 500 °C - 800 °C. Temperaturen unter 700 °C führen zu einem geringer reaktiven Produkt. Temperaturen über 950 °C führen zur Bildung von Mullit, welcher keine puzzolanische Reaktivität mehr aufweist IM. Neben einer puzzolanischen Reaktion zwischen Metakaolin und Kalkhydrat, die zur Bildung von Ca-Si-Hydratphasen und Ca-Al- Hydratphasen führt, karbonatisiert das Kalkhydrat. Diese beiden, parallel stattfindenden Reaktionen hängen maßgeblich von Faktoren wie Temperatur und Luftfeuchte ab. Hohe Temperaturen sowie hohe rel. Luftfeuchtigkeiten fördern die puzzolanischen Reaktionen. Zusätzlich spielen Parameter wie Partikelgröße, spezifische Oberfläche sowie chemische Zusammensetzung eine große Rolle für die Reaktivität eines puzzolanischen Materials.
Verwendung eines glashaltigen Metakaolins als Zusatz zu zementären Systemen
Der mögliche Einsatz eines glashaltigen Metakaolins (Metapor, Dennert Poraver GmbH) als reaktiver Zuschlag zu einem handelsüblichen, kalkbasierten Bindemittelsystem wurde untersucht. Um ein Verkleben der Glaspartikel im Ofen zu verhindern, wird reiner Kaolin im Herstellungsprozess als Brennmittel zugegeben. Die Prozesstemperatur von ca. 800 °C führt dabei zur Bildung von Metakaolin, welcher Restanteile von Blähglas enthält. Die Eigenschaften von kalkbasierten Bindemittelsystemen lassen sich durch den Einsatz alternativer Materialen wie z.B. Metakaolin verbessern. Metakaolin als amorphes puzzolanisches Material entsteht bei der Kalzinierung von Kaolin bei Temperaturen von ca. 500 °C - 800 °C. Temperaturen unter 700 °C führen zu einem geringer reaktiven Produkt. Temperaturen über 950 °C führen zur Bildung von Mullit, welcher keine puzzolanische Reaktivität mehr aufweist IM. Neben einer puzzolanischen Reaktion zwischen Metakaolin und Kalkhydrat, die zur Bildung von Ca-Si-Hydratphasen und Ca-Al- Hydratphasen führt, karbonatisiert das Kalkhydrat. Diese beiden, parallel stattfindenden Reaktionen hängen maßgeblich von Faktoren wie Temperatur und Luftfeuchte ab. Hohe Temperaturen sowie hohe rel. Luftfeuchtigkeiten fördern die puzzolanischen Reaktionen. Zusätzlich spielen Parameter wie Partikelgröße, spezifische Oberfläche sowie chemische Zusammensetzung eine große Rolle für die Reaktivität eines puzzolanischen Materials.
Verwendung eines glashaltigen Metakaolins als Zusatz zu zementären Systemen
Schmidt, M. (author) / Pöllmann, H. (author) / Egersdörfer, A. (author)
2011
6 Seiten, 11 Bilder, 2 Tabellen, 5 Quellen
Conference paper
German
Lichtmikroskopische in-situ Experimente zur Filmbildung von Polymeren in zementaren Systemen
British Library Conference Proceedings | 2003
|Wechselwirkung von Bionanokompositen und Fließmitteln mit zementären Systemen : Johann Peter Plank
UB Braunschweig | 2016
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