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Neubau der A 44 auf einer frischen Tagebaukippe
Das Abbaugebiet des Tagebaus Garzweiler wird sich in den kommenden Jahren planmäßig nach Westen verlagern. Bereits beansprucht werden seit November 2005 die Flächen der ehemaligen Autobahn A 44 und mit der Tagebauentwicklung auch die Flächen der A 61 bergbaulich in Anspruch genommen. Vor der Sperrung der A 61 muss jedoch der unterbrochene Teil der A 44 im Jahr 2017 für den Verkehr wieder freigegeben werden. Der Hauptteil der neu zu bauenden 6-streifigen Autobahn A 44 wird auf dem bis zu 185 m mächtigen Kippenkörper des Tagebaus Garzweiler zu errichten sein. Im Beitrag werden die wichtigsten projektbezogenen Randbedingungen einschließlich des Verkippungsprozesses und der maßgebenden Eigenschaften der Kippenböden im Bereich der zukünftigen Autobahn vorgestellt. Im Weiteren werden die durch die großräumige Vermessung der Kippenoberfläche erfassten zeitabhängigen Verformungseigenschaften vorgestellt. Dazu wurden parallel Laborversuche durchgeführt, um bodenspezifische Einflussgrößen bewerten zu können, welche das zeitabhängige Verformungsverhalten beeinflussen. In einem größeren Laborversuchsprogramm wurden Ödometerversuche durchgeführt, wobei grobkörniges Material bis zur Kieskorngröße in eindimensionalen Großkompressionsversuchen eingebaut und belastet wurde. Es wurden im Wesentlichen Einflussgrößen aus der Belastungsrate, der Kriechzeit, der Bodenart sowie dem Dichte- und Spannungsniveau untersucht. Desweiteren wurde im Beitrag die Effektivität einer tief reichenden Bodenverdichtung im Hinblick auf eine Reduzierung der zeitabhängigen Verformungen beschrieben. Aus den bisher gewonnenen Untersuchungsergebnissen kann geschlossen werden, dass das Konzept, welches die Verkippung von überwiegend grobkörnigen Böden vorsieht, geeignet ist, um lang anhaltende zeitabhängige Verformungen deutlich zu reduzieren.
Neubau der A 44 auf einer frischen Tagebaukippe
Das Abbaugebiet des Tagebaus Garzweiler wird sich in den kommenden Jahren planmäßig nach Westen verlagern. Bereits beansprucht werden seit November 2005 die Flächen der ehemaligen Autobahn A 44 und mit der Tagebauentwicklung auch die Flächen der A 61 bergbaulich in Anspruch genommen. Vor der Sperrung der A 61 muss jedoch der unterbrochene Teil der A 44 im Jahr 2017 für den Verkehr wieder freigegeben werden. Der Hauptteil der neu zu bauenden 6-streifigen Autobahn A 44 wird auf dem bis zu 185 m mächtigen Kippenkörper des Tagebaus Garzweiler zu errichten sein. Im Beitrag werden die wichtigsten projektbezogenen Randbedingungen einschließlich des Verkippungsprozesses und der maßgebenden Eigenschaften der Kippenböden im Bereich der zukünftigen Autobahn vorgestellt. Im Weiteren werden die durch die großräumige Vermessung der Kippenoberfläche erfassten zeitabhängigen Verformungseigenschaften vorgestellt. Dazu wurden parallel Laborversuche durchgeführt, um bodenspezifische Einflussgrößen bewerten zu können, welche das zeitabhängige Verformungsverhalten beeinflussen. In einem größeren Laborversuchsprogramm wurden Ödometerversuche durchgeführt, wobei grobkörniges Material bis zur Kieskorngröße in eindimensionalen Großkompressionsversuchen eingebaut und belastet wurde. Es wurden im Wesentlichen Einflussgrößen aus der Belastungsrate, der Kriechzeit, der Bodenart sowie dem Dichte- und Spannungsniveau untersucht. Desweiteren wurde im Beitrag die Effektivität einer tief reichenden Bodenverdichtung im Hinblick auf eine Reduzierung der zeitabhängigen Verformungen beschrieben. Aus den bisher gewonnenen Untersuchungsergebnissen kann geschlossen werden, dass das Konzept, welches die Verkippung von überwiegend grobkörnigen Böden vorsieht, geeignet ist, um lang anhaltende zeitabhängige Verformungen deutlich zu reduzieren.
Neubau der A 44 auf einer frischen Tagebaukippe
Vogt, N. (author) / Heyer, D. (author) / Birle, E. (author) / Vogt, S. (author) / Dahmen, D. (author) / Karcher, C. (author) / Vinzelberg, G. (author)
2012
13 Seiten, 11 Bilder
Conference paper
German
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