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Spezialsilane schützen Brückenpfeiler vor Salz. Tiefenhydrophobierung statt Vollsanierung
Brücken und Brückenpfeiler sind im Winter einem aggressiven Gemisch aus Wasser und Salzen ausgesetzt. Ungeschützt dringt das Salz tief in den Beton ein und verursacht Schäden an der Bewehrung, aber auch am Baukörper. So kann bspw. bei ungeschützten Brücken das Salz schon nach wenigen Jahren die Stahlbewehrung in 40 bis 50 mm Tiefe erreichen. Die Sanierung solcher Schäden ist äußerst kostspielig und zeitaufwändig. Durch eine hydrophobierende Imprägnierung lassen sich solche Kosten vermeiden. Eine Tiefenhydrophobierung mit wasserabweisenden Silanen dringt tief in den Beton ein und schützt viele Jahre vor Wasser und Salzen und ist vor allem wesentlich kostengünstiger als eine spätere Sanierung. Für die Tiefenhydrophobierung von Betonbauten werden häufig Spezialsilane (z.B. von Wacker) verwendet, weil sie alkalistabil sind und daher im Lauf der Zeit nicht vom Beton zersetzt werden können. Außerdem sind sie farblos bzw. farblich auf den Beton abgestimmt, damit die optische Wirkung der Pfeiler durch das Siliconharznetzwerk im Innern des Baustoffs nicht beeinträchtigt wird. Die Applizierung des Wirkstoffes erfolgt direkt auf die Betonoberfläche in Form einer etwa 0,2 bis 0,5 mm dünnen Silanschicht.
Spezialsilane schützen Brückenpfeiler vor Salz. Tiefenhydrophobierung statt Vollsanierung
Brücken und Brückenpfeiler sind im Winter einem aggressiven Gemisch aus Wasser und Salzen ausgesetzt. Ungeschützt dringt das Salz tief in den Beton ein und verursacht Schäden an der Bewehrung, aber auch am Baukörper. So kann bspw. bei ungeschützten Brücken das Salz schon nach wenigen Jahren die Stahlbewehrung in 40 bis 50 mm Tiefe erreichen. Die Sanierung solcher Schäden ist äußerst kostspielig und zeitaufwändig. Durch eine hydrophobierende Imprägnierung lassen sich solche Kosten vermeiden. Eine Tiefenhydrophobierung mit wasserabweisenden Silanen dringt tief in den Beton ein und schützt viele Jahre vor Wasser und Salzen und ist vor allem wesentlich kostengünstiger als eine spätere Sanierung. Für die Tiefenhydrophobierung von Betonbauten werden häufig Spezialsilane (z.B. von Wacker) verwendet, weil sie alkalistabil sind und daher im Lauf der Zeit nicht vom Beton zersetzt werden können. Außerdem sind sie farblos bzw. farblich auf den Beton abgestimmt, damit die optische Wirkung der Pfeiler durch das Siliconharznetzwerk im Innern des Baustoffs nicht beeinträchtigt wird. Die Applizierung des Wirkstoffes erfolgt direkt auf die Betonoberfläche in Form einer etwa 0,2 bis 0,5 mm dünnen Silanschicht.
Spezialsilane schützen Brückenpfeiler vor Salz. Tiefenhydrophobierung statt Vollsanierung
Auer, Dominik (author)
this. Tiefbau, Hochbau, Ingenieurbau, Straßenbau ; 1 ; 100-102
2012
3 Seiten, 5 Bilder, 4 Quellen
Article (Journal)
German
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