A platform for research: civil engineering, architecture and urbanism
Zur Wirkung von verschiedenen Antiscalants zur Vermeidung von Kieselsäure-Scaling in Umkehrosmose-Anlagen
Irreversibles Membran-Scaling durch Kieselsäure ist nach wie vor ein großes Problem beim Betrieb von Umkehrosmose-Anlagen. Antiscalants sollen hier Abhilfe schaffen, jedoch fehlen geeignete Prüfmethoden zur Auswahl und zur optimalen Dosierung eines geeigneten Antiscalants. Becherglas-Versuche zur Bestimmung der Wirksamkeit von Antiscalants reichen vor allem für den Fall von Kieselsäure-Scaling nicht aus, da u.a. Messungen mit einem konfokalem Laser-Scanning-Mikroskop belegen, dass bereits Schichten von einigen Zehntel Mikrometer eine irreversible Verblockung der Membran bewirken können. Daher wurde ein neues Membran basiertes Testverfahren entwickelt und damit die Wirksamkeit von 13 Antiscalants für Kieselsäure bei verschiedenen pH-Werten (von 7,6 bis 9,0) und Kieselsäure-Konzentrationen (von 120 mg/L bis 250 mg/L) gemessen. Die Ergebnisse zeigen, dass zwei der untersuchten Antiscalants eine besonders gute Wirkung für Kieselsäure aufweisen. Sie vergrößern die Gesamtlaufzeit um den Faktor 2,7 und die Dauer der Permeanz-Abnahme um den Faktor 2,5. Auch erlauben geeignete Antiscalants, Umkehrosmose-Anlagen bei höheren Kieselsäure-Konzentrationen und damit bei höherer Ausbeute zu betreiben.
Zur Wirkung von verschiedenen Antiscalants zur Vermeidung von Kieselsäure-Scaling in Umkehrosmose-Anlagen
Irreversibles Membran-Scaling durch Kieselsäure ist nach wie vor ein großes Problem beim Betrieb von Umkehrosmose-Anlagen. Antiscalants sollen hier Abhilfe schaffen, jedoch fehlen geeignete Prüfmethoden zur Auswahl und zur optimalen Dosierung eines geeigneten Antiscalants. Becherglas-Versuche zur Bestimmung der Wirksamkeit von Antiscalants reichen vor allem für den Fall von Kieselsäure-Scaling nicht aus, da u.a. Messungen mit einem konfokalem Laser-Scanning-Mikroskop belegen, dass bereits Schichten von einigen Zehntel Mikrometer eine irreversible Verblockung der Membran bewirken können. Daher wurde ein neues Membran basiertes Testverfahren entwickelt und damit die Wirksamkeit von 13 Antiscalants für Kieselsäure bei verschiedenen pH-Werten (von 7,6 bis 9,0) und Kieselsäure-Konzentrationen (von 120 mg/L bis 250 mg/L) gemessen. Die Ergebnisse zeigen, dass zwei der untersuchten Antiscalants eine besonders gute Wirkung für Kieselsäure aufweisen. Sie vergrößern die Gesamtlaufzeit um den Faktor 2,7 und die Dauer der Permeanz-Abnahme um den Faktor 2,5. Auch erlauben geeignete Antiscalants, Umkehrosmose-Anlagen bei höheren Kieselsäure-Konzentrationen und damit bei höherer Ausbeute zu betreiben.
Zur Wirkung von verschiedenen Antiscalants zur Vermeidung von Kieselsäure-Scaling in Umkehrosmose-Anlagen
The performance of antiscalants on silica scaling in reverse osmosis plants
Braun, Gerd (author) / Hater, Wolfgang (author) / Kolk, Christian zum (author)
Das Gas- und Wasserfach. Ausgabe Wasser, Abwasser ; 153 ; 1088-1097
2012
10 Seiten, 19 Bilder, 1 Tabelle, 16 Quellen
Article (Journal)
German
Westliche Umkehrosmose-Anlagen
Tema Archive | 1984
|Stationaere Umkehrosmose-Anlagen
Tema Archive | 1979
Vermeidung einer schädigenden Alkali-Kieselsäure-Reaktion
TIBKAT | 2002
|Praktische Erfahrungen mit Umkehrosmose-Anlagen
Tema Archive | 1980
|