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Ingenieurgeodätische Qualitätsmodellierung im Bauprozess
Die Geodäsie allgemein, aber auch die Ingenieurgeodäsie im Speziellen ist schon immer eine auf qualitativ hochwertiges Arbeiten ausgerichtete Disziplin. Das Streben nach genauen Messungen und Ergebnissen sowie deren kontrollierte Abgabe und der damit in Verbindung stehenden Zuverlässigkeit sind seit mehr als einem Jahrhundert Grundsätze des geodätischen Handelns. Ein typisches Ergebnis dieses Strebens sind die in der Theorie der Geodätischen Netze manifestierten Qualitätsmerkmale Genauigkeit und Zuverlässigkeit, die durch eine Vielzahl an Parametern wie Standardabweichung oder kleinster aufdeckbarer Fehler konkretisiert werden können. Für ingenieurgeodätische Anwendungen kommt das Merkmal der Sensitivität hinzu, das sich mit der Aufdeckbarkeit von Bewegungen bei einem vorgegebenen Deformationsmodell beschäftigt. Dieser Beitrag fasst Forschungen in den Bereichen Qualitätsmodellierung und -fortpflanzung an der Schnittstelle Bauwesen und Ingenieurgeodäsie zusammen. Dabei konzentrieren sich die Autoren auf zwei Projekte, die am Institut für Ingenieurgeodäsie umgesetzt wurden. Zunächst wird eine anwendungsorientierte Vorgehensweise vorgestellt, die merkmalsbasiert einen prozess- und produktbezogenen Gesamtqualtätsindex für das Gesamtbauwerk angibt. Auf eine mathematische stringente Vorgehensweise muss hierbei allerdings verzichtet werden. Im zweiten Teil wird in einem der Grundlagenforschung zuzuordnenden Projekt eine mathematische stringente parameterbasierte Vorgehensweise entwickelt, die in der Folge auf einen Gesamtqualitätsindex (Total Qualty Index) verzichtet. Die wesentlichen Charakteristika der beiden Ansätze werden sich in einer Tabelle gegenübergestellt. Beide Vorgehensweisen sind für die jeweilige Ausrichtung optimiert. Beide Varianten sind als Softwareprototypen realisiert und können mehr oder weniger anwenderfreundlich eingesetzt werden.
Ingenieurgeodätische Qualitätsmodellierung im Bauprozess
Die Geodäsie allgemein, aber auch die Ingenieurgeodäsie im Speziellen ist schon immer eine auf qualitativ hochwertiges Arbeiten ausgerichtete Disziplin. Das Streben nach genauen Messungen und Ergebnissen sowie deren kontrollierte Abgabe und der damit in Verbindung stehenden Zuverlässigkeit sind seit mehr als einem Jahrhundert Grundsätze des geodätischen Handelns. Ein typisches Ergebnis dieses Strebens sind die in der Theorie der Geodätischen Netze manifestierten Qualitätsmerkmale Genauigkeit und Zuverlässigkeit, die durch eine Vielzahl an Parametern wie Standardabweichung oder kleinster aufdeckbarer Fehler konkretisiert werden können. Für ingenieurgeodätische Anwendungen kommt das Merkmal der Sensitivität hinzu, das sich mit der Aufdeckbarkeit von Bewegungen bei einem vorgegebenen Deformationsmodell beschäftigt. Dieser Beitrag fasst Forschungen in den Bereichen Qualitätsmodellierung und -fortpflanzung an der Schnittstelle Bauwesen und Ingenieurgeodäsie zusammen. Dabei konzentrieren sich die Autoren auf zwei Projekte, die am Institut für Ingenieurgeodäsie umgesetzt wurden. Zunächst wird eine anwendungsorientierte Vorgehensweise vorgestellt, die merkmalsbasiert einen prozess- und produktbezogenen Gesamtqualtätsindex für das Gesamtbauwerk angibt. Auf eine mathematische stringente Vorgehensweise muss hierbei allerdings verzichtet werden. Im zweiten Teil wird in einem der Grundlagenforschung zuzuordnenden Projekt eine mathematische stringente parameterbasierte Vorgehensweise entwickelt, die in der Folge auf einen Gesamtqualitätsindex (Total Qualty Index) verzichtet. Die wesentlichen Charakteristika der beiden Ansätze werden sich in einer Tabelle gegenübergestellt. Beide Vorgehensweisen sind für die jeweilige Ausrichtung optimiert. Beide Varianten sind als Softwareprototypen realisiert und können mehr oder weniger anwenderfreundlich eingesetzt werden.
Ingenieurgeodätische Qualitätsmodellierung im Bauprozess
Schwieger, Volker (author) / Zhang, Li (author) / Schweitzer, Jürgen (author)
2013
23 Seiten, 10 Bilder, 3 Tabellen, 22 Quellen
Conference paper
German
British Library Online Contents | 1999
|Springer Verlag | 2019
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|UB Braunschweig | 1995
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