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Trinkwasseraufbereitung unter der Erde - Russland: vom Oberflächen- zum Grundwasser
In der an der Grenze zu China gelegenen russischen Stadt Khabarovsk wird die Trinkwasserversorgung von Oberflächen- auf Grundwasser umgestellt. Das Besondere an dem Projekt ist nicht nur die Größenordnung, sondern auch die Technologie: Die Trinkwasseraufbereitung erfolgt unter der Erde und könnte wegweisend für andere Regionen Russlands und auch für Deutschland sein. Bei dem Verfahrensprinzip der subterrestrischen Wasseraufbereitung wird sauerstoffhaltiges Wasser über Infiltrationsleitungen und Brunnen in den Untergrund eingeleitet, um gelöstes zweiwertiges Eisen und Mangan zu Metalloxidhydraten zu oxidieren, die dann abgeschieden werden und wiederum gelöstes Eisen und Mangan adsorbieren können. Entscheidend für die Wirtschaftlichkeit ist dabei das Verhältnis von gefördertem zu infiltriertem Wasser, das deutlich größer als 2 sein soll. Genutzt wurden bei dem Projekt auch die Erfahrungen der unter den Namen SUBTERRA bzw. UNEIS bekannten Verfahren, wobei in der Pilotanlage der Eisengehalt von 25 auf 0,01 mg/l gesenkt werden konnte. Durch einen zusätzlichen Verfahrensschritt wurde im Verlauf eines Jahres das für die Entmanganung gewünschte mikrobielle Wachstum im Untergrund initiiert. In einem weiteren Schritt gelang die Adaption an die Bedingungen eines stark schwankenden pH-Wertes, der durch den Wechsel von Infiltration und Entnahme bedingt ist. Die prinzipielle Machbarkeit der mikrobiell katalysierten unterirdischen Entmanganung bei einer Wassertemperatur von 6 °C und bei einem pH-Wert um 6 wurde somit erstmals nachgewiesen.
Trinkwasseraufbereitung unter der Erde - Russland: vom Oberflächen- zum Grundwasser
In der an der Grenze zu China gelegenen russischen Stadt Khabarovsk wird die Trinkwasserversorgung von Oberflächen- auf Grundwasser umgestellt. Das Besondere an dem Projekt ist nicht nur die Größenordnung, sondern auch die Technologie: Die Trinkwasseraufbereitung erfolgt unter der Erde und könnte wegweisend für andere Regionen Russlands und auch für Deutschland sein. Bei dem Verfahrensprinzip der subterrestrischen Wasseraufbereitung wird sauerstoffhaltiges Wasser über Infiltrationsleitungen und Brunnen in den Untergrund eingeleitet, um gelöstes zweiwertiges Eisen und Mangan zu Metalloxidhydraten zu oxidieren, die dann abgeschieden werden und wiederum gelöstes Eisen und Mangan adsorbieren können. Entscheidend für die Wirtschaftlichkeit ist dabei das Verhältnis von gefördertem zu infiltriertem Wasser, das deutlich größer als 2 sein soll. Genutzt wurden bei dem Projekt auch die Erfahrungen der unter den Namen SUBTERRA bzw. UNEIS bekannten Verfahren, wobei in der Pilotanlage der Eisengehalt von 25 auf 0,01 mg/l gesenkt werden konnte. Durch einen zusätzlichen Verfahrensschritt wurde im Verlauf eines Jahres das für die Entmanganung gewünschte mikrobielle Wachstum im Untergrund initiiert. In einem weiteren Schritt gelang die Adaption an die Bedingungen eines stark schwankenden pH-Wertes, der durch den Wechsel von Infiltration und Entnahme bedingt ist. Die prinzipielle Machbarkeit der mikrobiell katalysierten unterirdischen Entmanganung bei einer Wassertemperatur von 6 °C und bei einem pH-Wert um 6 wurde somit erstmals nachgewiesen.
Trinkwasseraufbereitung unter der Erde - Russland: vom Oberflächen- zum Grundwasser
Herlitzius, Jobst (author) / Sumpf, Helmuth (author) / Grischek, Thomas (author)
Umweltmagazin ; 16-17
2014
2 Seiten, Bilder
Article (Journal)
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