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PV Face. Photovoltaik-Integration. Teilprojekt: Entwicklung einer PV-aktiven Fassade für gebäudeintegrierte Photovoltaik, insbesondere einer optisch optimierten Semitransparenz sowie einer optisch optimierten Anschlussdose
Die bisher verfügbaren Profile eignen sich auf jeden Fall für den Einbau in Gebäude bis zu 20 m Höhe. Für den Einsatz in Hochhäusern sollten noch weitere Untersuchungen in Bezug auf Fassadendichtigkeit durchgeführt werden. Die Profile wurden so stabil ausglegt, dass auch größere Feldbreiten und Feldhöhen hergestellt werden können. Weiterhin bietet das entwickelte System sehr gute Grundlagen für weitere Entwicklungen um zukünftig möglichst alle Fassaden zu Energiegewinnung zu nutzen Mit dem entwickelten Profilsystem können Fassaden nahezu kostengleich zu derzeit existierenden Profilsystemen hergestellt werden. Die Erfolgsaussichten für die erfolgreiche Einführung am Markt sind von dieser Seite sehr hoch anzusetzen. Mit den Arbeiten zur Optimierung der Semitransparenz wurde ein Design entwickelt, mit dem eine deutliche Verbesserung der subjektiven Transparenz gegenüber derzeitigen Photovoltaikscheiben erreicht wird. Durch die derzeitige Förderpolitik ist es derzeit allerdings nicht möglich, kostendeckende PVFassaden herzustellen. Die Mehrkosten für die PV-Module und die erforderlichen Wechselrichter sind so hoch, dass die Einnahmen aus der Stromerzeugung diese Kosten bei dem derzeitigen Stand der Vergütung nicht rechnen. Sollte es zu einer Veränderung der Förderung von gebäudeintegrierten PV-Technik kommen, würde dies zu einem steilen Anstieg von realisierbaren Objekten führen. Im Gegensatz zu der Massenanwendung könnte in diesem Bereich der PV- Anwendung ein Markt entstehen, in dem deutsche oder europäische Anwender den größten Marktanteil abdecken könnten. Da die gebäudeintegrierte Anwendung von PV immer eine Planung und Herstellung im Einzelprojekt bleibt, hätten deutsche oder europäische Hersteller wesentliche Standortvorteile. Die Basis für weitere Entwicklungen in der gebäudeintegrierten PV-Anwendung ist erfolgreich gelegt. Es ist möglich, kostengleich zu Standardfassaden auch Sonderlösungen für PV-Fassaden herzustellen. Die weitere Entwicklung von noch transparenteren PVModulen und diese dann in Kombination mit Sonnen- oder Wärmeschutz herzustellen wird eine Aufgabe in der der Forschung und Entwicklung der nächsten Jahre sein. Die Erfolgsaussichten scheinen hierbei sehr hoch zu liegen.
PV Face. Photovoltaik-Integration. Teilprojekt: Entwicklung einer PV-aktiven Fassade für gebäudeintegrierte Photovoltaik, insbesondere einer optisch optimierten Semitransparenz sowie einer optisch optimierten Anschlussdose
Die bisher verfügbaren Profile eignen sich auf jeden Fall für den Einbau in Gebäude bis zu 20 m Höhe. Für den Einsatz in Hochhäusern sollten noch weitere Untersuchungen in Bezug auf Fassadendichtigkeit durchgeführt werden. Die Profile wurden so stabil ausglegt, dass auch größere Feldbreiten und Feldhöhen hergestellt werden können. Weiterhin bietet das entwickelte System sehr gute Grundlagen für weitere Entwicklungen um zukünftig möglichst alle Fassaden zu Energiegewinnung zu nutzen Mit dem entwickelten Profilsystem können Fassaden nahezu kostengleich zu derzeit existierenden Profilsystemen hergestellt werden. Die Erfolgsaussichten für die erfolgreiche Einführung am Markt sind von dieser Seite sehr hoch anzusetzen. Mit den Arbeiten zur Optimierung der Semitransparenz wurde ein Design entwickelt, mit dem eine deutliche Verbesserung der subjektiven Transparenz gegenüber derzeitigen Photovoltaikscheiben erreicht wird. Durch die derzeitige Förderpolitik ist es derzeit allerdings nicht möglich, kostendeckende PVFassaden herzustellen. Die Mehrkosten für die PV-Module und die erforderlichen Wechselrichter sind so hoch, dass die Einnahmen aus der Stromerzeugung diese Kosten bei dem derzeitigen Stand der Vergütung nicht rechnen. Sollte es zu einer Veränderung der Förderung von gebäudeintegrierten PV-Technik kommen, würde dies zu einem steilen Anstieg von realisierbaren Objekten führen. Im Gegensatz zu der Massenanwendung könnte in diesem Bereich der PV- Anwendung ein Markt entstehen, in dem deutsche oder europäische Anwender den größten Marktanteil abdecken könnten. Da die gebäudeintegrierte Anwendung von PV immer eine Planung und Herstellung im Einzelprojekt bleibt, hätten deutsche oder europäische Hersteller wesentliche Standortvorteile. Die Basis für weitere Entwicklungen in der gebäudeintegrierten PV-Anwendung ist erfolgreich gelegt. Es ist möglich, kostengleich zu Standardfassaden auch Sonderlösungen für PV-Fassaden herzustellen. Die weitere Entwicklung von noch transparenteren PVModulen und diese dann in Kombination mit Sonnen- oder Wärmeschutz herzustellen wird eine Aufgabe in der der Forschung und Entwicklung der nächsten Jahre sein. Die Erfolgsaussichten scheinen hierbei sehr hoch zu liegen.
PV Face. Photovoltaik-Integration. Teilprojekt: Entwicklung einer PV-aktiven Fassade für gebäudeintegrierte Photovoltaik, insbesondere einer optisch optimierten Semitransparenz sowie einer optisch optimierten Anschlussdose
2013
31 Seiten, 22 Bilder, 12 Tabellen
Report
German
UB Braunschweig | 2013
|Alles nur Fassade. Gebäudeintegrierte Photovoltaik
Tema Archive | 2005
|Gebäudeintegrierte Photovoltaik
Online Contents | 1995