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Hochleistungs-Energiepfähle zur Nutzung der Kühlwirkung des Bodens
Der Beitrag beschreibt, wie sich mit neuartigen Hochleistungs-Energiepfählen die Kühlwirkung des Bodens für Großanwendungen, wie Prozesswärmeableitung und Großgebäudeklimatisierung, wirtschaftlich nutzen lässt. Das System dringt dazu mit einer Mantelfläche von bis zu 167 m2 zum Erdreich und einem Inhalt von 65 m3 Wasser je Pfahl in Kühlleistungsbereiche vor, die bisher konventionellen Kühltechniken vorbehalten waren. Möglich wird dies durch die Übertragung der bislang im Mast- und Hochbau eingesetzten Bauweise von vorgespannten Schleuderbeton-Fertigteilen auf die Anwendungen der Geothermie. Der Pfahl wird dazu in eine mit einem klassischen Pfahlbohrgerät vorab durchgeführte Bohrung in den Untergrund eingebracht und der Ringraum zum Gebirge mit thermisch verbessertem Verpressmaterial (z.B. Fischer GeoSolid 240 HS, Wärmeleitfähigkeit > 2,4 W/mK) verfüllt. Der Innenraum des Pfahls wird vor Ort mit Wasser gefüllt und mit einem auf die jeweilige Anwendung optimierten Wärmeübertragungssystem versehen. Zum Einsatz kam diese Technik bereits bei der bayrischen Firma OM-Klebetechnik GmbH in der Prozesskühlung dreier Druckstraßen. Mit der Technik konnte der Strombedarf für die bisherige Kühlung auf den Bedarf der Umwälzpumpen gesenkt werden.
Hochleistungs-Energiepfähle zur Nutzung der Kühlwirkung des Bodens
Der Beitrag beschreibt, wie sich mit neuartigen Hochleistungs-Energiepfählen die Kühlwirkung des Bodens für Großanwendungen, wie Prozesswärmeableitung und Großgebäudeklimatisierung, wirtschaftlich nutzen lässt. Das System dringt dazu mit einer Mantelfläche von bis zu 167 m2 zum Erdreich und einem Inhalt von 65 m3 Wasser je Pfahl in Kühlleistungsbereiche vor, die bisher konventionellen Kühltechniken vorbehalten waren. Möglich wird dies durch die Übertragung der bislang im Mast- und Hochbau eingesetzten Bauweise von vorgespannten Schleuderbeton-Fertigteilen auf die Anwendungen der Geothermie. Der Pfahl wird dazu in eine mit einem klassischen Pfahlbohrgerät vorab durchgeführte Bohrung in den Untergrund eingebracht und der Ringraum zum Gebirge mit thermisch verbessertem Verpressmaterial (z.B. Fischer GeoSolid 240 HS, Wärmeleitfähigkeit > 2,4 W/mK) verfüllt. Der Innenraum des Pfahls wird vor Ort mit Wasser gefüllt und mit einem auf die jeweilige Anwendung optimierten Wärmeübertragungssystem versehen. Zum Einsatz kam diese Technik bereits bei der bayrischen Firma OM-Klebetechnik GmbH in der Prozesskühlung dreier Druckstraßen. Mit der Technik konnte der Strombedarf für die bisherige Kühlung auf den Bedarf der Umwälzpumpen gesenkt werden.
Hochleistungs-Energiepfähle zur Nutzung der Kühlwirkung des Bodens
Preischl, Sebastian (author) / Popp, Thomas (author) / Vögerl, Albert (author) / Prieß, Anna (author) / Rohn, Joachim (author) / Oßberger, Andreas (author)
bbr - Fachmagazin für Brunnen- und Leitungsbau ; 65 ; 50-55
2014
6 Seiten, Bilder, Tabellen
Article (Journal)
German
TECHNIK GEOTHERMIE - Hochleistungs-Energiepfähle zur Nutzung der Kühlwirkung des Bodens
Online Contents | 2014
|Die Rolle des Bodens bei der Nutzung oberflächennaher Erdwärme
Springer Verlag | 2015
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