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Plastik, das den Flammen trotzt
Die meisten Kohlenwasserstoffe brennen gut — Kunststoffe sind keine Ausnahme. Aber der Sicherheit wegen dürfen Computergehäuse, Flugzeugsitze und Kabelisolierungen kein Feuer fangen — hier ist Chemie gefragt. Brennende Kunststoffe bieten eine Fülle an chemischen Reaktionen: Während die Kohlenwasserstoffverbindung exotherm dahin oxidiert, folgt eine Radikalreaktion der anderen. Besonders gut brennen Massenkunststoffe wie Polypropylen, sagt Bernhard Schartel, Polymerflammschutzexperte bei der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) in Berlin: "Polypropylen ist wie schnittfestes Benzin." Bei der Zersetzung des Kunststoffs treten hochentzündliche Substanzen wie Ethan, Ethen und Butan auf. Bei den meisten Kunststoffgegenständen ist Entflammbarkeit unerwünscht, bei einigen schlichtweg verboten. Nationale und internationale Vorschriften zum vorbeugenden Brandschutz fordern, dass Bauprodukte, Materialien in der Elektrotechnik und Elektronik sowie im Transportwesen das Risiko für einen Brand und dessen Ausbreitung minimieren. Computergehäuse sind oft aus Acrylnitril-Butadien-Styrol-Copolymerisat gefertigt, dürfen bei einem Kurzschluss aber kein Feuer fangen. Kabelisolierungen müssen so beschaffen sein, dass sich der Brand über sie nicht im ganzen Gebäude ausbreiten kann. In Gebäuden mit sichtbaren Stahlkonstruktionen übernehmen kunststoffbasierte Brandschutzbeschichtungen eine Schutzfunktion: Sie bewahren den Stahl davor, sich zu schnell zu erhitzen. Stahlträger knicken so möglichst spät ein, und die Menschen haben mehr Zeit, sich aus dem brennenden Gebäude zu retten.
Plastik, das den Flammen trotzt
Die meisten Kohlenwasserstoffe brennen gut — Kunststoffe sind keine Ausnahme. Aber der Sicherheit wegen dürfen Computergehäuse, Flugzeugsitze und Kabelisolierungen kein Feuer fangen — hier ist Chemie gefragt. Brennende Kunststoffe bieten eine Fülle an chemischen Reaktionen: Während die Kohlenwasserstoffverbindung exotherm dahin oxidiert, folgt eine Radikalreaktion der anderen. Besonders gut brennen Massenkunststoffe wie Polypropylen, sagt Bernhard Schartel, Polymerflammschutzexperte bei der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) in Berlin: "Polypropylen ist wie schnittfestes Benzin." Bei der Zersetzung des Kunststoffs treten hochentzündliche Substanzen wie Ethan, Ethen und Butan auf. Bei den meisten Kunststoffgegenständen ist Entflammbarkeit unerwünscht, bei einigen schlichtweg verboten. Nationale und internationale Vorschriften zum vorbeugenden Brandschutz fordern, dass Bauprodukte, Materialien in der Elektrotechnik und Elektronik sowie im Transportwesen das Risiko für einen Brand und dessen Ausbreitung minimieren. Computergehäuse sind oft aus Acrylnitril-Butadien-Styrol-Copolymerisat gefertigt, dürfen bei einem Kurzschluss aber kein Feuer fangen. Kabelisolierungen müssen so beschaffen sein, dass sich der Brand über sie nicht im ganzen Gebäude ausbreiten kann. In Gebäuden mit sichtbaren Stahlkonstruktionen übernehmen kunststoffbasierte Brandschutzbeschichtungen eine Schutzfunktion: Sie bewahren den Stahl davor, sich zu schnell zu erhitzen. Stahlträger knicken so möglichst spät ein, und die Menschen haben mehr Zeit, sich aus dem brennenden Gebäude zu retten.
Plastik, das den Flammen trotzt
Osterath, Brigitte (author)
Nachrichten aus der Chemie ; 63 ; 122-125
2015
4 Seiten, 6 Bilder, 5 Quellen
Article (Journal)
German
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