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Im Jahr 2014 konnte die Windbranche beim weltweiten Zubau erstmals die 50000 MW-Schwelle überschreiten. Der Global Wind Energy Council (GWEC) vermeldete eine Kapazität von 51477 MW, was ein Plus von 44 % im Vergleich zum Jahr 2013 bedeutet. Nach einer Auswertung des GWEC sind mittlerweile in über 90 Staaten Windturbinen am Netz, wovon 23 Länder jeweils über eine Leistung von mehr als 1000 MW verfügen. Im Jahr 2014 verzeichnete Brasilien mit einer Leistung von knapp 2500 MW sein mit Abstand bestes Windjahr. Gleichzeitig katapultierte sich Brasilien damit auf Platz 4 beim weltweiten Ranking. Auch Chile (Zubau 506 MW), Uruguay (405 MW) und selbst Peru (146 MW) vermeldeten 2014 größere Fortschritte. Zu den hoffnungsvollsten Absatzmärkten für Windenergie zählt die Türkei. Im Jahr 2014 gab es dort einen Zuwachs von mehr als 800 MW auf nunmehr knapp 3800 MW. Als Ziel hat die Regierung in Ankara eine Kapazität von 20000 MW bis Ende 2023 ausgerufen. Auch in Afrika wächst der Zuspruch für die Windkraft. In Tarfaya im südwestlichen Marokko gingen im Verlaufe des Jahres 2014 gleich 131 Windturbinen mit einer Gesamtleistung von mehr als 300 MW und damit Afrikas bislang größter Windpark ans Netz. Südafrika verzeichnete mit 576 MW eine Ausbauleistung, die das Gros der EU-Mitgliedsländer nicht erreicht hat. Die Windkraftleistung in Indien soll bis 2022 auf 100000 MW ausgebaut werden. Ein gewaltiges Unterfangen, verfügt doch Indien aktuell erst über eine Kapazität von 22000 MW. Dass Europa zumindest den Anschluss im Windsektor hält, ist vorerst einem Land zu verdanken: Deutschland ist für Onshore-Wind das Power House Europas. Chinas neuer letztjähriger Ausbaurekord mit rund 23000 MW hängt damit zusammen, dass die Investoren ihre Windmühlen vor einer sich abzeichnenden Vergütungsabsenkung errichten wollten.
Im Jahr 2014 konnte die Windbranche beim weltweiten Zubau erstmals die 50000 MW-Schwelle überschreiten. Der Global Wind Energy Council (GWEC) vermeldete eine Kapazität von 51477 MW, was ein Plus von 44 % im Vergleich zum Jahr 2013 bedeutet. Nach einer Auswertung des GWEC sind mittlerweile in über 90 Staaten Windturbinen am Netz, wovon 23 Länder jeweils über eine Leistung von mehr als 1000 MW verfügen. Im Jahr 2014 verzeichnete Brasilien mit einer Leistung von knapp 2500 MW sein mit Abstand bestes Windjahr. Gleichzeitig katapultierte sich Brasilien damit auf Platz 4 beim weltweiten Ranking. Auch Chile (Zubau 506 MW), Uruguay (405 MW) und selbst Peru (146 MW) vermeldeten 2014 größere Fortschritte. Zu den hoffnungsvollsten Absatzmärkten für Windenergie zählt die Türkei. Im Jahr 2014 gab es dort einen Zuwachs von mehr als 800 MW auf nunmehr knapp 3800 MW. Als Ziel hat die Regierung in Ankara eine Kapazität von 20000 MW bis Ende 2023 ausgerufen. Auch in Afrika wächst der Zuspruch für die Windkraft. In Tarfaya im südwestlichen Marokko gingen im Verlaufe des Jahres 2014 gleich 131 Windturbinen mit einer Gesamtleistung von mehr als 300 MW und damit Afrikas bislang größter Windpark ans Netz. Südafrika verzeichnete mit 576 MW eine Ausbauleistung, die das Gros der EU-Mitgliedsländer nicht erreicht hat. Die Windkraftleistung in Indien soll bis 2022 auf 100000 MW ausgebaut werden. Ein gewaltiges Unterfangen, verfügt doch Indien aktuell erst über eine Kapazität von 22000 MW. Dass Europa zumindest den Anschluss im Windsektor hält, ist vorerst einem Land zu verdanken: Deutschland ist für Onshore-Wind das Power House Europas. Chinas neuer letztjähriger Ausbaurekord mit rund 23000 MW hängt damit zusammen, dass die Investoren ihre Windmühlen vor einer sich abzeichnenden Vergütungsabsenkung errichten wollten.
Stetige Aufwärtsbewegung
Köpke, Ralf (author)
2015
1 Seite, Bilder
Article (Journal)
German
Windenergieanlage , Elektrizitätserzeugung , Windturbine , Brasilien , Chile , Uruguay , Türkei , elektrische Leistung , Marokko , Windpark , Südafrika , Indien , Deutschland
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