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Vergleich verschiedener einfacher Methoden zur Wassergehaltsbestimmung von Baustoffen vor Ort
Die Regulierung der Bauwerkfeuchte, und daher auch deren Messung, ist in der heutigen Zeit ein wichtiger Faktor zur Erhaltung neuer und alter Bauwerke, da Wasser den Bauwerkzerfall beschleunigt und zu vielfältigen Schäden führen kann. Auch für die Regulierung des Raumklimas sowie für einen optimalen Wärmeschutz ist die Kenntnis der Bauwerksfeuchte von großem Interesse. Als Standardverfahren zur Bestimmung der Baustoffeuchte wird das Darren knapp über dem Siedepunkt des Wassers, also bei etwa 105 Grad C angesehen, ist jedoch nicht für alle Baustoffe geeignet. Als zweites Verfahren wird die Trocknung über Silicagel (Blaugel) angewandt. Dies Verfahren ist sehr schonend, dauert aber sehr lange. Das dritte erprobte Verfahren ist die Messung der elektrischen Gleichstromleitfähigkeit der Baustoffe. Das Problem ist hier der Einfluß eventuell im Baustoff eingelagerter Salze, die die elektrische Leitfähigkeit stark beeinflussen können. Als letztes Verfahren wird die Feuchtebestimmung mittels der Calciumcarbid-Methode angewendet. Diese vier genannten Verfahren zur Bestimmung der Baustoffeuchte wurden untersucht. Im Vergleich zu den anderen Verfahren zeigten die Messungen, daß die mit der Darr-Methode gemessenen Wassergehalte, besonders bei zementgebundenen Baustoffen, am höchsten ausfallen. Während die Ergebnisse der Darr- und der Silicagel-Methode bei Ziegel und Kalksandstein gleich sind, ergaben die Messungen mit der CM-Methode immer kleinere Wassergehalte als die der anderen Methoden. Die Meßwerte der elektrischen Gleichstromleitfähigkeit-Messung sind bei niedrigen Baustoffeuchten etwa so groß wie bei der Darr-Methode, bei hohen Baustoffeuchten sind sie jedoch wesentlich kleiner. Es wird daher festgehalten, daß nur das Darr- und das Silicagel-Verfahren für die quantitative Messung des Wassergehaltes sinnvoll erscheinen, während die beiden anderen Verfahren nur für vergleichende Messungen anwendbar sind.
Vergleich verschiedener einfacher Methoden zur Wassergehaltsbestimmung von Baustoffen vor Ort
Die Regulierung der Bauwerkfeuchte, und daher auch deren Messung, ist in der heutigen Zeit ein wichtiger Faktor zur Erhaltung neuer und alter Bauwerke, da Wasser den Bauwerkzerfall beschleunigt und zu vielfältigen Schäden führen kann. Auch für die Regulierung des Raumklimas sowie für einen optimalen Wärmeschutz ist die Kenntnis der Bauwerksfeuchte von großem Interesse. Als Standardverfahren zur Bestimmung der Baustoffeuchte wird das Darren knapp über dem Siedepunkt des Wassers, also bei etwa 105 Grad C angesehen, ist jedoch nicht für alle Baustoffe geeignet. Als zweites Verfahren wird die Trocknung über Silicagel (Blaugel) angewandt. Dies Verfahren ist sehr schonend, dauert aber sehr lange. Das dritte erprobte Verfahren ist die Messung der elektrischen Gleichstromleitfähigkeit der Baustoffe. Das Problem ist hier der Einfluß eventuell im Baustoff eingelagerter Salze, die die elektrische Leitfähigkeit stark beeinflussen können. Als letztes Verfahren wird die Feuchtebestimmung mittels der Calciumcarbid-Methode angewendet. Diese vier genannten Verfahren zur Bestimmung der Baustoffeuchte wurden untersucht. Im Vergleich zu den anderen Verfahren zeigten die Messungen, daß die mit der Darr-Methode gemessenen Wassergehalte, besonders bei zementgebundenen Baustoffen, am höchsten ausfallen. Während die Ergebnisse der Darr- und der Silicagel-Methode bei Ziegel und Kalksandstein gleich sind, ergaben die Messungen mit der CM-Methode immer kleinere Wassergehalte als die der anderen Methoden. Die Meßwerte der elektrischen Gleichstromleitfähigkeit-Messung sind bei niedrigen Baustoffeuchten etwa so groß wie bei der Darr-Methode, bei hohen Baustoffeuchten sind sie jedoch wesentlich kleiner. Es wird daher festgehalten, daß nur das Darr- und das Silicagel-Verfahren für die quantitative Messung des Wassergehaltes sinnvoll erscheinen, während die beiden anderen Verfahren nur für vergleichende Messungen anwendbar sind.
Vergleich verschiedener einfacher Methoden zur Wassergehaltsbestimmung von Baustoffen vor Ort
Comparison of some simple methods of determining the water content of building materials
Luberichs, M. (author)
1995
8 Seiten, 3 Bilder, 2 Tabellen
Conference paper
German
Bestimmung der Umweltvertraeglichkeit von zementgebundenen Baustoffen - Methoden und Mechanismen
British Library Conference Proceedings | 1993
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