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- Fortsetzung aus vorangegangenen Ausgaben - Nachdem in den vorangegangenen Beiträgen zur Thematik 'Sicherheit in deutschen Rechenzentren' teilweise dramatische Bilder gezeigt wurden, gibt dieser abschließende Beitrag einige Anhaltspunkte zu RZ-gerechten Sicherheitsanalysen. Für die Sicherheitsplanung eines Rechenzentrums kommt es darauf an, aus Erfahrungen zu lernen und einmal erkannte Gefahrenherde auszuschalten. Zu diesem Zweck wird ein allgemein gehaltenes Schema gezeigt, das helfen soll, alle Gefahren aufzuspüren, die im bzw. am zu schützenden Bereich in Form von (beliebigen) Energien auf die Systeme einwirken können; dies betrifft mechanische, elektrische, chemische, physikalische und thermische Energien sowie natürliche Reaktionen. Da das Schema jedoch nur Teilbereiche und nicht alle Gefahren erfassen kann, wird alternativ ein Modell genannt, daß alle einzelnen Gefahren erfaßt und eventuell in der Praxis leichter umsetzbar ist. Es umfaßt die Analyse aller möglichen (schädlichen) Vorkommnisse, die Analyse der Gefährdungen/Risiken, die Analyse der getroffenen Maßnahmen und eine spezielle Methodik. Daneben können umfassende RZ- und EDV-Sicherheits-Checklisten helfen, den Ist-Stand mit einem maximal oder optimal erreichbaren Soll- oder Ideal-Stand zu vergleichen. Hierzu gibt eine Tabelle einen Überblick über verfügbare Methoden, die für einen Check des RZ von Bedeutung sein können. Als größte Gefahr im RZ wird immer noch die Feuergefahr betrachtet. Mögliche Schutzmaßnahmen gliedern sich auf in vorbeugenden Brandschutz (Minimieren der Möglichkeit eines Brandausbruches) und abwehrenden Brandschutz (Minimieren des Schadens durch möglichst frühzeitige Branderkennung und effektive Brandbekämpfung). Dem entsprechend muß ein RZ entworfen oder gegebenenfalls umgebaut werden.
- Fortsetzung aus vorangegangenen Ausgaben - Nachdem in den vorangegangenen Beiträgen zur Thematik 'Sicherheit in deutschen Rechenzentren' teilweise dramatische Bilder gezeigt wurden, gibt dieser abschließende Beitrag einige Anhaltspunkte zu RZ-gerechten Sicherheitsanalysen. Für die Sicherheitsplanung eines Rechenzentrums kommt es darauf an, aus Erfahrungen zu lernen und einmal erkannte Gefahrenherde auszuschalten. Zu diesem Zweck wird ein allgemein gehaltenes Schema gezeigt, das helfen soll, alle Gefahren aufzuspüren, die im bzw. am zu schützenden Bereich in Form von (beliebigen) Energien auf die Systeme einwirken können; dies betrifft mechanische, elektrische, chemische, physikalische und thermische Energien sowie natürliche Reaktionen. Da das Schema jedoch nur Teilbereiche und nicht alle Gefahren erfassen kann, wird alternativ ein Modell genannt, daß alle einzelnen Gefahren erfaßt und eventuell in der Praxis leichter umsetzbar ist. Es umfaßt die Analyse aller möglichen (schädlichen) Vorkommnisse, die Analyse der Gefährdungen/Risiken, die Analyse der getroffenen Maßnahmen und eine spezielle Methodik. Daneben können umfassende RZ- und EDV-Sicherheits-Checklisten helfen, den Ist-Stand mit einem maximal oder optimal erreichbaren Soll- oder Ideal-Stand zu vergleichen. Hierzu gibt eine Tabelle einen Überblick über verfügbare Methoden, die für einen Check des RZ von Bedeutung sein können. Als größte Gefahr im RZ wird immer noch die Feuergefahr betrachtet. Mögliche Schutzmaßnahmen gliedern sich auf in vorbeugenden Brandschutz (Minimieren der Möglichkeit eines Brandausbruches) und abwehrenden Brandschutz (Minimieren des Schadens durch möglichst frühzeitige Branderkennung und effektive Brandbekämpfung). Dem entsprechend muß ein RZ entworfen oder gegebenenfalls umgebaut werden.
RZ-gerechte Sicherheitsanalysen
Friedl, W.J. (author)
1997
3 Seiten, 2 Bilder, 1 Tabelle
Article (Journal)
German
elektronische Datenverarbeitung , elektronische Datenverarbeitungsanlage , Rechenzentrum , Datensicherheit , Rechnerbetrieb , Brandschutz , Bauwesen , Störfallanalyse , Schadenanalyse , Untersuchungsergebnis , Gefahr , Sicherheit , Sicherheitssystem , Prozessüberwachung , Schutz , Sicherheitseinrichtung , Sicherheitsanalyse