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Ausbau Arlberg-Schnellstraße Landeck-West-Pians
Der im Oktober 1990 begonnene Bau der Schnellstraße hat eine Gesamtlänge von 2,8 km. Die Verkehrsfreigabe ist für November 1994 vorgesehen. Mit der Trassenführung entstehen zahlreiche technisch interessante Bauwerke, wie Tunnel in offener Bauweise, verschiedene Brückentypen, Ankerwände, Stützmauern, Brunnengründungen und ein bergmännischer Tunnel im Lockergestein. Die Trasse führt durch ein Gletscherrückzugsgebiet mit Landecker Quarzphyllit und ausgedehnten Flußablagerungen. Einige Gebietsabschnitte wurden durch vorauseilende Sicherung mit Hochdruckinjektion beherrscht, es traten nur leichte Hangbewegungen auf. Zwei kreisförmige Tunnel mit 4,83 m Innenradius wurden in je 10 m langen Abschnitten in offener Bauweise hergestellt. Zum Einsatz kam frost-und tausalzbeständiger Beton B 300. Der bergmännisch aufzufahrende Tunnel führt durch Lockergestein einer Hangmoräne mit Überlagerungshöhen von 6 m bis 36 m. Als Vortriebsmethode wurde die vorauseilende Sicherung mittels Hochdruckbodenvermörtelung mit anschließendem Kalotten-, Strossen- und Sohlenabtrag angewendet. Der Aufsatz schließt mit detaillierten technischen Angaben über den Brückenbau und die Anlage von Ankerwänden.
Ausbau Arlberg-Schnellstraße Landeck-West-Pians
Der im Oktober 1990 begonnene Bau der Schnellstraße hat eine Gesamtlänge von 2,8 km. Die Verkehrsfreigabe ist für November 1994 vorgesehen. Mit der Trassenführung entstehen zahlreiche technisch interessante Bauwerke, wie Tunnel in offener Bauweise, verschiedene Brückentypen, Ankerwände, Stützmauern, Brunnengründungen und ein bergmännischer Tunnel im Lockergestein. Die Trasse führt durch ein Gletscherrückzugsgebiet mit Landecker Quarzphyllit und ausgedehnten Flußablagerungen. Einige Gebietsabschnitte wurden durch vorauseilende Sicherung mit Hochdruckinjektion beherrscht, es traten nur leichte Hangbewegungen auf. Zwei kreisförmige Tunnel mit 4,83 m Innenradius wurden in je 10 m langen Abschnitten in offener Bauweise hergestellt. Zum Einsatz kam frost-und tausalzbeständiger Beton B 300. Der bergmännisch aufzufahrende Tunnel führt durch Lockergestein einer Hangmoräne mit Überlagerungshöhen von 6 m bis 36 m. Als Vortriebsmethode wurde die vorauseilende Sicherung mittels Hochdruckbodenvermörtelung mit anschließendem Kalotten-, Strossen- und Sohlenabtrag angewendet. Der Aufsatz schließt mit detaillierten technischen Angaben über den Brückenbau und die Anlage von Ankerwänden.
Ausbau Arlberg-Schnellstraße Landeck-West-Pians
Building of the Arlberg-Highway Landeck-West-Pians
Bergmaier, F. (author) / Granig, A. (author)
Felsbau ; 11 ; 201-203
1993
3 Seiten, 3 Bilder
Article (Journal)
German