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Vorschläge zur Erhöhung der Oberbauelastizität
Gegenüber den alten Strecken ist auf den Neubaustrecken der Deutschen Bahn die Oberbauelastizität deutlich niedriger. Durchgeführte Messungen zeigten für die Schiene UIC 60 eine mittlere Einsenkung von 0,3 mm bis 0,4 mm unter dem Triebkopf des ICE. Zur Berechnung der Biegezugspannung am Schienenfuß, der Schieneneinsenkung und der Stützpunktkraft unter einer Einzelachse werden bekannte Formeln aufgeführt. Für alte Strecken und Neubaustrecken wird das Bettungsmodul angegeben und die Oberbauelastizität bestimmt. Für eine angestrebte Schieneneinsenkung von 1,2 mm müßte ein Bettungsmodul von etwa 0,10 N/mm(exp3) erreicht werden. Dies macht den Einbau einer elastischen Zwischenlage mit einer wirksamen dynamischen Federziffer von 39 kN/mm notwendig. Untersuchungsergebnisse weisen nach, daß das bei der Schienenfußbreite der UIC 60 nicht möglich ist. Voraussetzung für den Einbau einer sehr weichen Zwischenlage ist eine Verbreiterung der Auflagefläche der Zwischenlage. Dies läßt sich entweder durch die Zwischenschaltung einer lastverteilenden Stahlplatte, oder durch die Verwendung einer modifizierten Schiene UIC 60 mit einem verbreiterten Schienenfuß erreichen. Dazu wird ein Vorschlag gezeigt, der noch umfangreicher Entwicklungsarbeiten bedarf. Die Entwicklungsziele bei der Weiterentwicklung der Schiene mit einem breiteren Fuß und der elastischen Zwischenlager werden genannt. Durch den Einbau einer Unterschottermatte statt einer elastischen Zwischenlage könnten erhebliche Reduzierungen beim Geräuschpegel und Erschütterungspegel erzielt werden. Die Kosten sind allerdings deutlich höher als beim Einbau einer elastischen Zwischenlage.
Vorschläge zur Erhöhung der Oberbauelastizität
Gegenüber den alten Strecken ist auf den Neubaustrecken der Deutschen Bahn die Oberbauelastizität deutlich niedriger. Durchgeführte Messungen zeigten für die Schiene UIC 60 eine mittlere Einsenkung von 0,3 mm bis 0,4 mm unter dem Triebkopf des ICE. Zur Berechnung der Biegezugspannung am Schienenfuß, der Schieneneinsenkung und der Stützpunktkraft unter einer Einzelachse werden bekannte Formeln aufgeführt. Für alte Strecken und Neubaustrecken wird das Bettungsmodul angegeben und die Oberbauelastizität bestimmt. Für eine angestrebte Schieneneinsenkung von 1,2 mm müßte ein Bettungsmodul von etwa 0,10 N/mm(exp3) erreicht werden. Dies macht den Einbau einer elastischen Zwischenlage mit einer wirksamen dynamischen Federziffer von 39 kN/mm notwendig. Untersuchungsergebnisse weisen nach, daß das bei der Schienenfußbreite der UIC 60 nicht möglich ist. Voraussetzung für den Einbau einer sehr weichen Zwischenlage ist eine Verbreiterung der Auflagefläche der Zwischenlage. Dies läßt sich entweder durch die Zwischenschaltung einer lastverteilenden Stahlplatte, oder durch die Verwendung einer modifizierten Schiene UIC 60 mit einem verbreiterten Schienenfuß erreichen. Dazu wird ein Vorschlag gezeigt, der noch umfangreicher Entwicklungsarbeiten bedarf. Die Entwicklungsziele bei der Weiterentwicklung der Schiene mit einem breiteren Fuß und der elastischen Zwischenlager werden genannt. Durch den Einbau einer Unterschottermatte statt einer elastischen Zwischenlage könnten erhebliche Reduzierungen beim Geräuschpegel und Erschütterungspegel erzielt werden. Die Kosten sind allerdings deutlich höher als beim Einbau einer elastischen Zwischenlage.
Vorschläge zur Erhöhung der Oberbauelastizität
Proposals for increasing track elasticity
Eisenmann, J. (author) / Leykauf, G. (author) / Mattner, L. (author)
ETR - Eisenbahntechnische Rundschau ; 43 ; 491-494
1994
3 Seiten, 2 Bilder, 1 Tabelle, 9 Quellen
Article (Journal)
German
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IuD Bahn | 1994
|Robuste Brücken : Vorschläge zur Erhöhung der ganzheitlichen Qualität
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|Online Contents | 1975
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