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Hilfsmittel zur Auswertung horizontaler Pfahlprobebelastungen
Nur durch ein gezieltes Probieren ist es möglich, die Größe und die Verteilung des Bettungsmoduls so zu bestimmen, daß die gemessenen Größen Horizontalkraft, Pfahlkopfverschiebung und Pfahlkopfverdrehung mit den errechneten Werten übereinstimmen. Im folgenden werden für ein systematisches Vorgehen Hilfsmittel angegeben. Zunächst werden die Größe und der Verlauf des Bettungsmoduls ermittelt. Bei einer Probebelastung sind die Biegesteifigkeit und die Pfahllänge gegeben. Die Pfahlkopfverformungen und die Horizontalkraft werden gemessen, woraus für jede Laststufe die dimensionslosen Werte A und B ermittelt werden. Für eine geschätzte Verteilung des Bettungsmoduls werden die Wertpaare A und B für einen niedrigen und einen hohen Wert des Bettungsmoduls berechnet, in ein Diagramm eingetragen und durch eine Gerade verbunden. Die Verteilung des Bettungsmoduls wird solange systematisch verändert, bis eine ausreichende Übereinstimmung mit den gemessenen Werten hergestellt ist. Das Vorgehen wird an einem Beispiel beschrieben. Wenn ab einer gewissen Laststufe die Biegezugfestigkeit des Pfahlbetons überschritten wird, fällt das Trägheitsmoment bis zum 'reinen' Zustand II kontinuierlich ab. Die Berücksichtigung des veränderlichen Trägheitsmomentes führt bei der Auswertung einer Probebelastung zu einem sehr hohen Rechenaufwand. Zur Vereinfachung wird ein konstantes Ersatzträgheitsmoment eingeführt, welches berechnet oder aus einem Diagramm abgelesen werden kann. Anhand eines Beispiels wird das Vorgehen für einen Pfahlquerschnitt im Zustand II gezeigt. Da die Größe der Pfahlkopfverdrehung einen wesentlichen Einfluß auf das Auswertungsergebnis hat, sollte sie mit der gleichen Sorgfalt und Genauigkeit wie die Pfahlkopfverschiebung gemessen werden.
Hilfsmittel zur Auswertung horizontaler Pfahlprobebelastungen
Nur durch ein gezieltes Probieren ist es möglich, die Größe und die Verteilung des Bettungsmoduls so zu bestimmen, daß die gemessenen Größen Horizontalkraft, Pfahlkopfverschiebung und Pfahlkopfverdrehung mit den errechneten Werten übereinstimmen. Im folgenden werden für ein systematisches Vorgehen Hilfsmittel angegeben. Zunächst werden die Größe und der Verlauf des Bettungsmoduls ermittelt. Bei einer Probebelastung sind die Biegesteifigkeit und die Pfahllänge gegeben. Die Pfahlkopfverformungen und die Horizontalkraft werden gemessen, woraus für jede Laststufe die dimensionslosen Werte A und B ermittelt werden. Für eine geschätzte Verteilung des Bettungsmoduls werden die Wertpaare A und B für einen niedrigen und einen hohen Wert des Bettungsmoduls berechnet, in ein Diagramm eingetragen und durch eine Gerade verbunden. Die Verteilung des Bettungsmoduls wird solange systematisch verändert, bis eine ausreichende Übereinstimmung mit den gemessenen Werten hergestellt ist. Das Vorgehen wird an einem Beispiel beschrieben. Wenn ab einer gewissen Laststufe die Biegezugfestigkeit des Pfahlbetons überschritten wird, fällt das Trägheitsmoment bis zum 'reinen' Zustand II kontinuierlich ab. Die Berücksichtigung des veränderlichen Trägheitsmomentes führt bei der Auswertung einer Probebelastung zu einem sehr hohen Rechenaufwand. Zur Vereinfachung wird ein konstantes Ersatzträgheitsmoment eingeführt, welches berechnet oder aus einem Diagramm abgelesen werden kann. Anhand eines Beispiels wird das Vorgehen für einen Pfahlquerschnitt im Zustand II gezeigt. Da die Größe der Pfahlkopfverdrehung einen wesentlichen Einfluß auf das Auswertungsergebnis hat, sollte sie mit der gleichen Sorgfalt und Genauigkeit wie die Pfahlkopfverschiebung gemessen werden.
Hilfsmittel zur Auswertung horizontaler Pfahlprobebelastungen
Means for evaluation of lateral pile load tests
Bergfelder, J. (author)
Geotechnik ; 17 ; 141-149
1994
9 Seiten, 9 Bilder, 3 Tabellen, 2 Quellen
Article (Journal)
German
Dynamische Pfahlprobebelastungen
Wiley | 2012
|British Library Online Contents | 2014
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