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Die wesentliche Herausforderung des Tunnelbauingenieurs: der Baugrund
Das bessere Verstehen des Baugrundverhaltens hat dazu geführt, daß wir heute Tunnel in Baugrundverhältnissen auffahren, die noch vor wenigen Jahren für einen Tunnelvortrieb völlig ungeeignet erschienen. Damit liegen beim Tunnelbau die wesentlichen Herausforderungen an die Ingenieure im richtigen Erfassen des Baugrundes. Kurz erläutert werden die anstehenden Baugrundprobleme beim Seikan-Tunnel, dem Kanal- Tunnel, dem Tunnel unter dem Großen Belt, beim Trans-Tokyo-Bay-Tunnel, bei der geplanten vierten Röhre des Hamburger Elbtunnels und beim Tunnelpojekt Gibraltar. Der Trend in der Weiterentwicklung des Tunnelbaus geht zu besser angepaßten Tunnelbohrmaschinen. Bei der Planung und Realisierung unterirdischer Bauten wird sichtbar, daß nicht der rechnerische Sicherheitsnachweis, sondern das Erkennen der zu beachtenden Gefahrensituation das Wesentliche ist. Am Verbruch des Kriebergtunnels wird gezeigt, daß fast alle Versagenszustände aus Baugrundeinflüssen folgen, während der Auffahrung stattfinden und mit den üblichen Verfahren der Statik und des Grundbaus kaum zu erfassen sind. Die von Prof. Jörg Schneider, ETH Zürich, erarbeitete SIA-Weisung 260 'Sicherheit und Gebrauchsfähigkeit von Tragwerken' zeigt überzeugende Wege für Risikoabschätzungen auf. Nachdem ein Expertenteam alle zu untersuchenden Gefährdungssituationen in verbaler Beschreibung zusammengefaßt hat, erfaßbare Gefährdungssituationen rechnerisch nachgewiesen und besonders kritische Fälle mit Parametervarianten untersucht wurden, wird eine Gesamtanalyse aller Risiken empfohlen. Bei Einzelprojekten sollte das dargestellte Grundkonzept der SIA-Weisung konkretisiert und erprobt werden.
Die wesentliche Herausforderung des Tunnelbauingenieurs: der Baugrund
Das bessere Verstehen des Baugrundverhaltens hat dazu geführt, daß wir heute Tunnel in Baugrundverhältnissen auffahren, die noch vor wenigen Jahren für einen Tunnelvortrieb völlig ungeeignet erschienen. Damit liegen beim Tunnelbau die wesentlichen Herausforderungen an die Ingenieure im richtigen Erfassen des Baugrundes. Kurz erläutert werden die anstehenden Baugrundprobleme beim Seikan-Tunnel, dem Kanal- Tunnel, dem Tunnel unter dem Großen Belt, beim Trans-Tokyo-Bay-Tunnel, bei der geplanten vierten Röhre des Hamburger Elbtunnels und beim Tunnelpojekt Gibraltar. Der Trend in der Weiterentwicklung des Tunnelbaus geht zu besser angepaßten Tunnelbohrmaschinen. Bei der Planung und Realisierung unterirdischer Bauten wird sichtbar, daß nicht der rechnerische Sicherheitsnachweis, sondern das Erkennen der zu beachtenden Gefahrensituation das Wesentliche ist. Am Verbruch des Kriebergtunnels wird gezeigt, daß fast alle Versagenszustände aus Baugrundeinflüssen folgen, während der Auffahrung stattfinden und mit den üblichen Verfahren der Statik und des Grundbaus kaum zu erfassen sind. Die von Prof. Jörg Schneider, ETH Zürich, erarbeitete SIA-Weisung 260 'Sicherheit und Gebrauchsfähigkeit von Tragwerken' zeigt überzeugende Wege für Risikoabschätzungen auf. Nachdem ein Expertenteam alle zu untersuchenden Gefährdungssituationen in verbaler Beschreibung zusammengefaßt hat, erfaßbare Gefährdungssituationen rechnerisch nachgewiesen und besonders kritische Fälle mit Parametervarianten untersucht wurden, wird eine Gesamtanalyse aller Risiken empfohlen. Bei Einzelprojekten sollte das dargestellte Grundkonzept der SIA-Weisung konkretisiert und erprobt werden.
Die wesentliche Herausforderung des Tunnelbauingenieurs: der Baugrund
The main challenge for the tunnelling engineer: the ground
Duddeck, H. (author)
Geotechnik ; 18 ; 185-196
1994
12 Seiten, 14 Bilder, 20 Quellen
Article (Journal)
German
Die wesentliche Herausforderung des Tunnelbauningenieurs: der Baugrund
IuD Bahn | 1994
|Herausforderung Baugrund: Vom Vorentwurf bis zur Ausführung : RuhrGeo Tag 2015, 19.03.2015
UB Braunschweig | 2015
|Springer Verlag | 2021
|Wiley | 2012
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