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Lime migration studies in marine clays
Konventionelle Bodenstabilisierungsverfahren sind aufgrund der herrschenden Bedingungen für Seetone nicht anwendbar. Zur Verfestigung weicher Unterwassertone kann Kalk in verschiedenen Formen eingesetzt werden, was sich auch bei Straßenarbeiten bereits bewährt hat, und zwar mit Hilfe von Injektionsmethoden. Die Arbeit berichtet über Untersuchungen zur Stabilisierung weicher Seetone mit der Kalksäulen- und der Kalkinjektionstechnik. In einem großangelegten Testprogramm wurde das Eindringen des Kalks in den Erdboden zeitabhängig verfolgt, ebenso die dadurch im Boden verursachten Veränderungen. Die Säulenfüllmaterialien waren Branntkalk, Löschkalk, Mischungen von Branntkalk mit Calciumsulfat oder Calciumchlorid, für die Injektion wurde ein Löschkalkbrei verwendet. Es wurde unter Frisch- und Meerwasser gearbeitet, die Versuchsdauer betrug bis 120 Tage. Die Untersuchungen fanden in runden Tanks (Durchmesser 600, Höhe 550 mm) für die Säulentechnik, in rechteckigen (1000x1000x750 mm) für die Injektionstechnik (Stahlrohr, Durchmesser 18 mm) statt; die Konsistenz des Meeresbodens wurde mit Meerwasser eingestellt. Die Probenahme zur Bestimmung des Kalkgehalts wurde in konzentrischen Kreisen und verschiedenen Höhen vorgenommen. Mittels Röntgenbeugung wurden die Reaktionsprodukte (Montmorrilonit, Chlorit, Kaolinit, Vermiculit, Quarz) bestimmt. Verschiedene Calciumsilicate traten auf. Die meisten Veränderungen waren nach 15 bis 30 Tagen zu beobachten. Am effektivsten für das Eindringen des Kalks in die Umgebung war ein Zusatz von Calciumchlorid. Bei der Säulentechnik wurde Kalk im 4-6fachen Radialabstand, bei der Injektionstechnik im 8-10fachen Radialabstand von der Kalkquelle gefunden. Überschuß-Natriumionen beeinflussen das Ergebnis nicht. Für große Wassertiefen wird die Injektionstechnik empfohlen.
Lime migration studies in marine clays
Konventionelle Bodenstabilisierungsverfahren sind aufgrund der herrschenden Bedingungen für Seetone nicht anwendbar. Zur Verfestigung weicher Unterwassertone kann Kalk in verschiedenen Formen eingesetzt werden, was sich auch bei Straßenarbeiten bereits bewährt hat, und zwar mit Hilfe von Injektionsmethoden. Die Arbeit berichtet über Untersuchungen zur Stabilisierung weicher Seetone mit der Kalksäulen- und der Kalkinjektionstechnik. In einem großangelegten Testprogramm wurde das Eindringen des Kalks in den Erdboden zeitabhängig verfolgt, ebenso die dadurch im Boden verursachten Veränderungen. Die Säulenfüllmaterialien waren Branntkalk, Löschkalk, Mischungen von Branntkalk mit Calciumsulfat oder Calciumchlorid, für die Injektion wurde ein Löschkalkbrei verwendet. Es wurde unter Frisch- und Meerwasser gearbeitet, die Versuchsdauer betrug bis 120 Tage. Die Untersuchungen fanden in runden Tanks (Durchmesser 600, Höhe 550 mm) für die Säulentechnik, in rechteckigen (1000x1000x750 mm) für die Injektionstechnik (Stahlrohr, Durchmesser 18 mm) statt; die Konsistenz des Meeresbodens wurde mit Meerwasser eingestellt. Die Probenahme zur Bestimmung des Kalkgehalts wurde in konzentrischen Kreisen und verschiedenen Höhen vorgenommen. Mittels Röntgenbeugung wurden die Reaktionsprodukte (Montmorrilonit, Chlorit, Kaolinit, Vermiculit, Quarz) bestimmt. Verschiedene Calciumsilicate traten auf. Die meisten Veränderungen waren nach 15 bis 30 Tagen zu beobachten. Am effektivsten für das Eindringen des Kalks in die Umgebung war ein Zusatz von Calciumchlorid. Bei der Säulentechnik wurde Kalk im 4-6fachen Radialabstand, bei der Injektionstechnik im 8-10fachen Radialabstand von der Kalkquelle gefunden. Überschuß-Natriumionen beeinflussen das Ergebnis nicht. Für große Wassertiefen wird die Injektionstechnik empfohlen.
Lime migration studies in marine clays
Untersuchung der Wanderung von Kalk in Seetonen
Rajasekaran, G. (author) / Narasimha Rao, S. (author)
Ocean Engineering ; 23 ; 325-355
1996
31 Seiten, 28 Bilder, 3 Tabellen, 22 Quellen
Article (Journal)
English
Ton (Mineral) , Meeresboden , Verfestigen , Injektion , Kalk , Branntkalk , Schlamm , Versuchsanordnung , Eindringen , Reaktionsfähigkeit , Mineral , Röntgenstrahlbeugung , Zeitdauer , Ion , Natrium , Bodeneigenschaft , Löschkalk , Calciumchlorid
Fabric and mineralogical studies on lime treated marine clays
Tema Archive | 1997
|Particle Size Analysis of Lime-Treated Marine Clays
Online Contents | 1998
|Reaction Products Formed in Lime-Stabilized Marine Clays
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