A platform for research: civil engineering, architecture and urbanism
Es wird über die Verlegung von mehr als 10 km Gasrohren DA 32 bis DA 180 in geschlossener Bauweise durch die Firma Lauinger Spezialtiefbau GmbH berichtet. Im Auftrag der Firma Thüga-Gas wurden die Rohre mit dem steuerbaren Bohrsystem Grundodrill von Tracto-Technik, Lennenstadt, verlegt. Dieses System wird seit geraumer Zeit in den süddeutschen kiesigen und steinigen Böden erfolgreich eingesetzt. Die Verlegeleistung konnte im Vergleich zu anderen steuerbaren Bohrsystemen mittlerweile deutlich gesteigert werden. Die Leistungssteigerung bewirkt das neuartige Schlag- oder Hammerwerk des Systems, das bei Bedarf, z.B. in steinigen Böden, zugeschaltet werden kann. Dabei wird das Schlag-Bohrgestänge mit bis zu 1000 Schlägen pro Minute beaufschlagt. Dadurch wird der Vortrieb und die Steuerbarkeit in schwierigen Böden erleichtert. Ergänzend dazu wird das große Drehmoment, eine hohe Schub- und Zugkraft von 10 t sowie eine leistungsstarke Bohrflüssigkeitsmisch- und Bevorratungstechnik hervorgehoben. Die Kombination dieser Antriebstechniken ermöglicht eine ausgewogene Anpassung an die verschiedenen Bodenformationen mit einer hohen Durchschlags- bzw. Vortriebsleistung. Vorbereitend mußten die geplanten Trassen nach bereits verlegten Leitungen sowie die Bodenstruktur mit Georadar untersucht werden. Im Ergebnis wurde ein Protokoll angefertigt und der Trassenverlauf so markiert, daß das Bohrteam an Ort und Stelle die Leitungsverläufe erkennen konnte. Unter Berücksichtigung der mit Georadar festgestellten Leitungsverläufe wird der Bohrkopf einer Pilotbohrung zwischen den Leitungen in einem ausreichenden Sicherheitsabstand gelenkt. Die notwendigen Richtungskorrekturen werden durch die Stellung der Schrägfläche des Bohrkopfes ausgeführt. Am Ziel wird der Bohrkopf durch den Aufweitkopf mit dem anhängenden spiegelverschweißten Rohrstrang ersetzt. Für die Erstellung der Pilotbohrung benötigte man je Bohrung ca. 3,5 bis 4 Stunden. Der Rohreinzugsvorgang dauerte je Bohrung ca. 4,5 bis 5 Stunden. Als Hauptvorteil der steuerbaren Bohrtechnik werden die geringeren Verlegekosten sowie die umweltschonende Tiefbauweise angegeben.
Es wird über die Verlegung von mehr als 10 km Gasrohren DA 32 bis DA 180 in geschlossener Bauweise durch die Firma Lauinger Spezialtiefbau GmbH berichtet. Im Auftrag der Firma Thüga-Gas wurden die Rohre mit dem steuerbaren Bohrsystem Grundodrill von Tracto-Technik, Lennenstadt, verlegt. Dieses System wird seit geraumer Zeit in den süddeutschen kiesigen und steinigen Böden erfolgreich eingesetzt. Die Verlegeleistung konnte im Vergleich zu anderen steuerbaren Bohrsystemen mittlerweile deutlich gesteigert werden. Die Leistungssteigerung bewirkt das neuartige Schlag- oder Hammerwerk des Systems, das bei Bedarf, z.B. in steinigen Böden, zugeschaltet werden kann. Dabei wird das Schlag-Bohrgestänge mit bis zu 1000 Schlägen pro Minute beaufschlagt. Dadurch wird der Vortrieb und die Steuerbarkeit in schwierigen Böden erleichtert. Ergänzend dazu wird das große Drehmoment, eine hohe Schub- und Zugkraft von 10 t sowie eine leistungsstarke Bohrflüssigkeitsmisch- und Bevorratungstechnik hervorgehoben. Die Kombination dieser Antriebstechniken ermöglicht eine ausgewogene Anpassung an die verschiedenen Bodenformationen mit einer hohen Durchschlags- bzw. Vortriebsleistung. Vorbereitend mußten die geplanten Trassen nach bereits verlegten Leitungen sowie die Bodenstruktur mit Georadar untersucht werden. Im Ergebnis wurde ein Protokoll angefertigt und der Trassenverlauf so markiert, daß das Bohrteam an Ort und Stelle die Leitungsverläufe erkennen konnte. Unter Berücksichtigung der mit Georadar festgestellten Leitungsverläufe wird der Bohrkopf einer Pilotbohrung zwischen den Leitungen in einem ausreichenden Sicherheitsabstand gelenkt. Die notwendigen Richtungskorrekturen werden durch die Stellung der Schrägfläche des Bohrkopfes ausgeführt. Am Ziel wird der Bohrkopf durch den Aufweitkopf mit dem anhängenden spiegelverschweißten Rohrstrang ersetzt. Für die Erstellung der Pilotbohrung benötigte man je Bohrung ca. 3,5 bis 4 Stunden. Der Rohreinzugsvorgang dauerte je Bohrung ca. 4,5 bis 5 Stunden. Als Hauptvorteil der steuerbaren Bohrtechnik werden die geringeren Verlegekosten sowie die umweltschonende Tiefbauweise angegeben.
10 km Gasleitung grabenlos eingebracht
10 km of gas soil pipes embedded by means of a NoDig-method
Naujoks, G. (author)
Baumaschine und Bautechnik - BMT ; 43 ; 17
1996
1 Seite, 3 Bilder
Article (Journal)
German
Online Contents | 2013
Tema Archive | 2002
|Grabenlos sanieren für den Naturschutz
Online Contents | 2011
British Library Online Contents | 2002
|Begehbare Abwasserkanäle grabenlos sanieren
Tema Archive | 1994
|