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Geotechnische Anforderungen an den Eisenbahnunterbau. Hochgeschwindigkeit erfordert die Bemessung neuer und die Ertüchtigung vorhandener Erdbauwerke nach dynamischen Grundsätzen
Hinsichtlich der geotechnischen Anforderungen an den Unterbau von Eisenbahngleisen wird zwischen Geschwindigkeitsbereichen über und unter 160 km/h unterschieden. Die Druckspannungen unter den Schienen nehmen mit zunehmender Geschwindigkeit zu, Schwinggeschwindigkeiten in der Planumsschicht bis zu 50 mm/s bei 250 km/h wurden gemessen. Entsprechend verkürzt sind die Intervalle notwendiger Bettungsreinigungen und Bettungserneuerungen. Hochgeschwindigkeitsstrecken unterliegen also anderen Anforderungen. Damit sind die gültigen Bestimmungen nach DS 836 nicht ausreichend. Abhilfe schafft nur der Einbau Fester Fahrbahnen oder der Einbau gebundener Schichten und dichtest gelagerter Böden. Es werden die geotechnischen Anforderungen für Feste Fahrbahnen und Schotterstrecken auf Neubau- und Ausbaustrecken dikutiert und die Ausführungsmodalitäten beschrieben. Mögliche Verbesserungsmaßnahmen für den Boden sind Gründung des Erdkörpers auf einer bewehrten Tragschicht über pfahlähnlichen Traggliedern, Rüttelstopfverdichtung unter einer festen Fahrbahn oder geogitterbewehrte Bodenkörper auf Pfählen aus duktilem Gußeisen sowie Maßnahmen durch Geotextilschichten und Bodenverfestigung. Der kritische Übergang zwischen Erdbauwerk und Kunstbauwerk muß durch geeignete Gestaltung der Hinterfüllung und eine hohe Ausführungsqualität besonders beachtet werden. Eine entsprechende Erweiterung der DS 836 ist nötig. Es wird festgestellt, daß im Hochgeschwindigkeitsbereich die Feste Fahrbahn sicherer und wirtschaftlicher ist.
Geotechnische Anforderungen an den Eisenbahnunterbau. Hochgeschwindigkeit erfordert die Bemessung neuer und die Ertüchtigung vorhandener Erdbauwerke nach dynamischen Grundsätzen
Hinsichtlich der geotechnischen Anforderungen an den Unterbau von Eisenbahngleisen wird zwischen Geschwindigkeitsbereichen über und unter 160 km/h unterschieden. Die Druckspannungen unter den Schienen nehmen mit zunehmender Geschwindigkeit zu, Schwinggeschwindigkeiten in der Planumsschicht bis zu 50 mm/s bei 250 km/h wurden gemessen. Entsprechend verkürzt sind die Intervalle notwendiger Bettungsreinigungen und Bettungserneuerungen. Hochgeschwindigkeitsstrecken unterliegen also anderen Anforderungen. Damit sind die gültigen Bestimmungen nach DS 836 nicht ausreichend. Abhilfe schafft nur der Einbau Fester Fahrbahnen oder der Einbau gebundener Schichten und dichtest gelagerter Böden. Es werden die geotechnischen Anforderungen für Feste Fahrbahnen und Schotterstrecken auf Neubau- und Ausbaustrecken dikutiert und die Ausführungsmodalitäten beschrieben. Mögliche Verbesserungsmaßnahmen für den Boden sind Gründung des Erdkörpers auf einer bewehrten Tragschicht über pfahlähnlichen Traggliedern, Rüttelstopfverdichtung unter einer festen Fahrbahn oder geogitterbewehrte Bodenkörper auf Pfählen aus duktilem Gußeisen sowie Maßnahmen durch Geotextilschichten und Bodenverfestigung. Der kritische Übergang zwischen Erdbauwerk und Kunstbauwerk muß durch geeignete Gestaltung der Hinterfüllung und eine hohe Ausführungsqualität besonders beachtet werden. Eine entsprechende Erweiterung der DS 836 ist nötig. Es wird festgestellt, daß im Hochgeschwindigkeitsbereich die Feste Fahrbahn sicherer und wirtschaftlicher ist.
Geotechnische Anforderungen an den Eisenbahnunterbau. Hochgeschwindigkeit erfordert die Bemessung neuer und die Ertüchtigung vorhandener Erdbauwerke nach dynamischen Grundsätzen
Geotechnical criteria for the railway substructure
Hillig, J. (author)
Der Eisenbahningenieur ; 47 ; 24-32
1996
9 Seiten, 13 Bilder, 6 Quellen
Article (Journal)
German
Gleis , Gleisanlage , Bodenverdichtung , Bodendynamik , Bodenstatik , Schwingungsmessung , Schwingungsfestigkeit , Zeitstandfestigkeit , Schotter , Bodenverfestigung , Bodenmechanik , Eisenbahn , Geophysik , Richtlinie , Anforderungsliste , Hochgeschwindigkeit , Hinterfüllung , Druckspannung , Geotechnik