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Ein physikalisch begründetes hydrologisches Modell für Hänge und kleine Einzugsgebiete
Ein hydrologisches Hangmodell ist nützlich bei der bei der Untersuchung des Zusammenwirkens von Hang, Ufer und Gewässer, Beurteilung von Rutschungen oder entsprechenden Risiken, Hanganschnitten und Bauwerken am Hang. Die Porengeometrie im Boden wird mit Makroporen (keien Kapillarwirkung) und Mikroporen (Bodenmatrix, durch Kapillarkräfte beeinflußt) dargestellt. Makroporen ermöglichen schnelle Infiltration in tiefere Bodenschichten, Makroporensysteme in Hangrichtung ermöglichen laterale Fließbewegungen und nach Regenereignissen oberflächennahen schnellreagierender Zwischenabfluß. Das Simulationssystem HILLFLOW wird beschrieben: Simulation der hydrologischen Prozesse, variable Zeitschritte, räumliche und zeitliche Diskretisierung zur Repräsentation der Ereignis- und Zustandsvariablen (Topographie, Vegetation, Bodendaten, Verdunstung, metereologische Randbedingungen), Berücksichtigung zweidimensionaler und dreidimensionaler Fließeffekte, und rechenzeitsparende Lösungsansätze. Die Anwendung wird an Beispielen beschrieben: Weiherbachgebiet im Kraichgau (D) mit tiefem Lößboden, die Oberflächenabdichtung einer Hausmülldeponie bei Karlsruhe (D), sowie ein Starkregenereignis im Einzugsgebiet 'Neuenbürger Pfad' im Weiherbachgebiet.
Ein physikalisch begründetes hydrologisches Modell für Hänge und kleine Einzugsgebiete
Ein hydrologisches Hangmodell ist nützlich bei der bei der Untersuchung des Zusammenwirkens von Hang, Ufer und Gewässer, Beurteilung von Rutschungen oder entsprechenden Risiken, Hanganschnitten und Bauwerken am Hang. Die Porengeometrie im Boden wird mit Makroporen (keien Kapillarwirkung) und Mikroporen (Bodenmatrix, durch Kapillarkräfte beeinflußt) dargestellt. Makroporen ermöglichen schnelle Infiltration in tiefere Bodenschichten, Makroporensysteme in Hangrichtung ermöglichen laterale Fließbewegungen und nach Regenereignissen oberflächennahen schnellreagierender Zwischenabfluß. Das Simulationssystem HILLFLOW wird beschrieben: Simulation der hydrologischen Prozesse, variable Zeitschritte, räumliche und zeitliche Diskretisierung zur Repräsentation der Ereignis- und Zustandsvariablen (Topographie, Vegetation, Bodendaten, Verdunstung, metereologische Randbedingungen), Berücksichtigung zweidimensionaler und dreidimensionaler Fließeffekte, und rechenzeitsparende Lösungsansätze. Die Anwendung wird an Beispielen beschrieben: Weiherbachgebiet im Kraichgau (D) mit tiefem Lößboden, die Oberflächenabdichtung einer Hausmülldeponie bei Karlsruhe (D), sowie ein Starkregenereignis im Einzugsgebiet 'Neuenbürger Pfad' im Weiherbachgebiet.
Ein physikalisch begründetes hydrologisches Modell für Hänge und kleine Einzugsgebiete
A physically based model for hillslope hydrology
Bronstert, A. (author) / Plate, E. (author)
Wasserwirtschaft ; 86 ; 318-323
1996
6 Seiten, 7 Bilder, 19 Quellen
Article (Journal)
German
Geowissenschaft , Tiefbau , Bodenmechanik , Baugrund , Erdboden , Porosität , Durchlässigkeit , Böschung , Bodenhauptart , Feuchte , Regen , Simulationsmodell , Simulationsprogramm , Simulationsversuch , Versuchsergebnis , Modellsimulation , Fließeigenschaft , Fließgeschwindigkeit , eindimensionale Strömung , Grundwasserströmung , Kapillarströmung , laminare Strömung , Ufer
Ein physikalisch begründetes hydrologisches Modell für Hänge und kleine Einzugsgebiete
Tema Archive | 1996
|Ein hydrologisches Modell für tidebeinflusste Flussgebiete
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DataCite | 2004
|Abflußmodell für kleine, unbebaute Einzugsgebiete
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