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In einer chinesischen Stadt wurden mehrere Gebäude, die sich aufgrund eines weichen Untergrundes geneigt hatten, mit einem neuen Verfahren, dem sogenannten Bodenentzug, wieder aufgerichtet. Die Mechanismen und die bei diesem Verfahren gewonnenen Erfahrungen werden zusammengefaßt. Neigungsursache ist neben der sehr unterschiedlichen Bodenfestigkeit mit Sandlinsen und sehr weichen Schlammlinsen unterschiedlicher Dicke sowie teilweise mit Schutt aufgefüllten ehemaligen Teichen die unzureichende Bauausführung. Enge Abstände bei sehr unterschiedlichen Höhen und fehlende Trennungsfugen sowie diverse veränderliche Lasten in der Umgebung verstärkten die Senkungsvorgänge. Diese äußeren Bedingungen ließen konventionelle Aufrichtungsverfahren nicht zu, weswegen die Wahl auf das Verfahren des Bodenentzuges fiel. Hierbei werden die Spannungen im Baugrund durch Bohrlöcher umgelagert und gleichmäßiger verteilt. Senkrechte Bohrungen an der zur Neigung entgegengesetzten Schicht werden mit Stahlfutterrohren im oberen Bereich stabilisiert. Das unten eindringende Material wird laufend entfernt, bis die Neigung ausgeglichen ist. Die durch das Verfahren erzeugten Schubspannungen und ihre Wirkung wurden theoretisch und experimentell analysiert. Eine darüber hinausgehende Bodenstabilisierung ist nicht nötig. Es werden Empfehlungen für den praktischen Einsatz des Verfahrens gegeben. Ein konkretes Beispiel der Aufrichtung zweier gegeneinander geneigter Gebäude demonstriert die Wirksamkeit des Verfahrens.
In einer chinesischen Stadt wurden mehrere Gebäude, die sich aufgrund eines weichen Untergrundes geneigt hatten, mit einem neuen Verfahren, dem sogenannten Bodenentzug, wieder aufgerichtet. Die Mechanismen und die bei diesem Verfahren gewonnenen Erfahrungen werden zusammengefaßt. Neigungsursache ist neben der sehr unterschiedlichen Bodenfestigkeit mit Sandlinsen und sehr weichen Schlammlinsen unterschiedlicher Dicke sowie teilweise mit Schutt aufgefüllten ehemaligen Teichen die unzureichende Bauausführung. Enge Abstände bei sehr unterschiedlichen Höhen und fehlende Trennungsfugen sowie diverse veränderliche Lasten in der Umgebung verstärkten die Senkungsvorgänge. Diese äußeren Bedingungen ließen konventionelle Aufrichtungsverfahren nicht zu, weswegen die Wahl auf das Verfahren des Bodenentzuges fiel. Hierbei werden die Spannungen im Baugrund durch Bohrlöcher umgelagert und gleichmäßiger verteilt. Senkrechte Bohrungen an der zur Neigung entgegengesetzten Schicht werden mit Stahlfutterrohren im oberen Bereich stabilisiert. Das unten eindringende Material wird laufend entfernt, bis die Neigung ausgeglichen ist. Die durch das Verfahren erzeugten Schubspannungen und ihre Wirkung wurden theoretisch und experimentell analysiert. Eine darüber hinausgehende Bodenstabilisierung ist nicht nötig. Es werden Empfehlungen für den praktischen Einsatz des Verfahrens gegeben. Ein konkretes Beispiel der Aufrichtung zweier gegeneinander geneigter Gebäude demonstriert die Wirksamkeit des Verfahrens.
Ein neues Verfahren zum Aufrichten geneigter Gebäude
A new method for correcting leaning buildings
Zou, Y. (author)
Bautechnik ; 73 ; 437-442
1996
6 Seiten, 8 Bilder, 4 Quellen
Article (Journal)
German
Ein neues Verfahren zum Aufrichten geneigter Gebäude
Online Contents | 1996
|Verfahren zum Aufrichten eines Bauteils und Aufrichtvorrichtung
European Patent Office | 2021
|TIBKAT | 1991
|TIBKAT | 1995
|TIBKAT | 1992
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