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Baggern, Planieren, Umsetzen: Schutz vor Luftschadstoffen in der Führerkabine
Personen, die in Fahrerkabinen von Erdbaumaschinen und Spezialmaschinen auf kontaminiertem Gelände oder mit schadstoffhaltigen Materialien arbeiten, müssen vor der Einwirkung von Schadstoffen geschützt werden. Die Atemluftversorgung für Fahrerkabinen derartiger Maschinen wird in dem Merkblatt ZH 1/184 vom Januar 1996 detailliert geregelt. Danach müssen die Fahrerkabinen eine Klimaanlage mit Umluftfilter und eine Filteranlage für die Frischluftfilterung besitzen. Die Frischluftzufuhr soll mindestens 12 und höchstens 120 m3 pro Person und Stunde bei 100 bis 300 Pascal Überdruck und mindestens 20,4 Volumen-% O2 sowie höchstens 0,5 Volumen-% CO2 betragen. Die Filteranlagen müssen aus Gebläse, Vorfilter, Partikelfilter, Gasfilter und Filteraufnahmegehäuse bestehen, für eine optimale Wirkung in dieser Reihenfolge hintereinandergeschaltet werden sowie in ihrer Leistung aufeinander abgestimmt sein. Entsprechend der jeweiligen Schadstoffanalysen hat der Filterlieferant die geeigneten Filter auszuwählen. Für die Betreuung der im Einsatz befindlichen Gasfilter hat sich ein umfassendes Kontrollsystem und Analysensystem bewährt. Die gebrauchten Filter werden zurückgenommen und die Filterbegleitkarte kontrolliert. Nach Prüfung auf ordnungsgemäßen Zustand der Filter wird die Gesamtbeladung ermittelt. Anschließend wird die verbrauchte Aktivkohle gegen neue ausgetauscht und die Filter wieder an die Kunden ausgeliefert. Mittels Thermowaage und Massenspektrometer wird die Beladung der verbrauchten Aktivkohle analysiert. Die Beladungsanalyse ergibt mit der Schadstoffanalyse des Filternutzers ein umfassendes Bild über die Kontamination des Einsatzfeldes. Dadurch kann die Filterauswahl und Standzeit den Einsatzbedingungen ständig angepaßt werden. Bei Untersuchungen zum Rückhaltevermögen für Mikroorganismen und zum mikrobiellen Befall von Aktivkohlefiltern in Filteranlagen konnten nur an der Anströmseite der Gasfilter Mikroorganismen nachgewiesen werden. Gegen Keime, die die Schwebstoffilter passieren, bieten die Aktivkohlefilter einen zusätzlichen Schutz.
Baggern, Planieren, Umsetzen: Schutz vor Luftschadstoffen in der Führerkabine
Personen, die in Fahrerkabinen von Erdbaumaschinen und Spezialmaschinen auf kontaminiertem Gelände oder mit schadstoffhaltigen Materialien arbeiten, müssen vor der Einwirkung von Schadstoffen geschützt werden. Die Atemluftversorgung für Fahrerkabinen derartiger Maschinen wird in dem Merkblatt ZH 1/184 vom Januar 1996 detailliert geregelt. Danach müssen die Fahrerkabinen eine Klimaanlage mit Umluftfilter und eine Filteranlage für die Frischluftfilterung besitzen. Die Frischluftzufuhr soll mindestens 12 und höchstens 120 m3 pro Person und Stunde bei 100 bis 300 Pascal Überdruck und mindestens 20,4 Volumen-% O2 sowie höchstens 0,5 Volumen-% CO2 betragen. Die Filteranlagen müssen aus Gebläse, Vorfilter, Partikelfilter, Gasfilter und Filteraufnahmegehäuse bestehen, für eine optimale Wirkung in dieser Reihenfolge hintereinandergeschaltet werden sowie in ihrer Leistung aufeinander abgestimmt sein. Entsprechend der jeweiligen Schadstoffanalysen hat der Filterlieferant die geeigneten Filter auszuwählen. Für die Betreuung der im Einsatz befindlichen Gasfilter hat sich ein umfassendes Kontrollsystem und Analysensystem bewährt. Die gebrauchten Filter werden zurückgenommen und die Filterbegleitkarte kontrolliert. Nach Prüfung auf ordnungsgemäßen Zustand der Filter wird die Gesamtbeladung ermittelt. Anschließend wird die verbrauchte Aktivkohle gegen neue ausgetauscht und die Filter wieder an die Kunden ausgeliefert. Mittels Thermowaage und Massenspektrometer wird die Beladung der verbrauchten Aktivkohle analysiert. Die Beladungsanalyse ergibt mit der Schadstoffanalyse des Filternutzers ein umfassendes Bild über die Kontamination des Einsatzfeldes. Dadurch kann die Filterauswahl und Standzeit den Einsatzbedingungen ständig angepaßt werden. Bei Untersuchungen zum Rückhaltevermögen für Mikroorganismen und zum mikrobiellen Befall von Aktivkohlefiltern in Filteranlagen konnten nur an der Anströmseite der Gasfilter Mikroorganismen nachgewiesen werden. Gegen Keime, die die Schwebstoffilter passieren, bieten die Aktivkohlefilter einen zusätzlichen Schutz.
Baggern, Planieren, Umsetzen: Schutz vor Luftschadstoffen in der Führerkabine
Excavation, levelling, earth moving: Protection from air pollutants in driver's cabs
Geissler, P. (author) / Störr, M. (author)
Wasser, Luft und Boden ; 40 ; 51-54
1996
4 Seiten, 3 Bilder, 1 Tabelle, 8 Quellen
Article (Journal)
German
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