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Eingangs wird der ZWO (Zweckverband Wasserversorgung Stadt und Kreis Offenbach, D) und die Arbeitsweise beschrieben: 1970 gegründet zur Versorgung angeschlossener Kommunen und Stadtwerke mit Trinkwasser (teils Vollversorgung, teils mit vertraglichen Mengen); Lieferung über WÜS (Wasserübergabeschächte) mit monatlich abgelesenen Zählern, keine Lieferung an Endverbraucher. Der ZWO darf satzungsgemäß keine Gewinne erzielen. Aus 13 Wassergewinnungsgebieten mit 115 Brunnen wird Rohwasser gefördert und in 7 Wasserwerken zu Trinkwasser aufbereitet; zusätzlich wird Fremdwasser von anderen Versorgungsunternehmen bezogen. Abnehmer und Abnahmemengen 1994 sind in einer Tabelle aufgelistet. Für die Betriebsbereiche Wassergewinnung, Aufbereitung und Fernleitungen sollen die Wasserverluste erfaßt werden. Die Durchflußmessengen beim Rohwasser sind wegen der Verockerung der Zähler fehlerhaft. Die Einspeisungen in das Fernleitungsnetz und Abgaben an die WÜS werden mit Zählern erfaßt. Anhand des DVGW-Merkblattes W-391 wird versucht, scheinbare und wirkliche Wasserverluste zu trennen und die Verlustgruppen Eigenverluste und Rohrnetzverluste zu unterscheiden. Eigenverluste sind Verluste bei Rohwasser und der Aufbereitung, darin enthalten auch Meßfehler bei der Rohwassermessung. Die Erfassung mit MID-Zählern und deren Einbau in Brunnen wird angesprochen. Zur Unterscheidung scheinbarer und wirklicher Verluste waren Überprüfungen und Verbesserungen der Messungen erforderlich (einige Zähler wurden ausgewechselt, Zuordnungen von Zonenzählern wurden korrigiert, die Füllung der Wasserspeicher mußte berücksichtigt werden). 1995 beschaffte Lecksuchgeräte wurden im Betrieb nicht angenommen: Überlagerungen in dicht besiedeltem Gebiet verfälschen die Messungen, die nur von sehr erfahrenem Personal erfolgreich auszuwerten sind; daraufhin wurde 1991 ein Korrelator beschafft und damit ein Lecksuchfahrzeug ausgerüstet und mit geschultem Personal besetzt. Das Fahrzeug ist nicht ausgelastet, auch nicht mit Einsätzen für angeschlossene Unternehmen. Es wird jetzt angestrebt, Rohrnetzverluste durch Ausbau der Meßtechnik und ein eichfähiges Rohrnetzberechnungsprogamm beizeiten zu erkennen. Tiefbauarbeiten werden vergeben, Arbeiten am Rohrnetz werden von ZWO-Personal durchgeführt.
Eingangs wird der ZWO (Zweckverband Wasserversorgung Stadt und Kreis Offenbach, D) und die Arbeitsweise beschrieben: 1970 gegründet zur Versorgung angeschlossener Kommunen und Stadtwerke mit Trinkwasser (teils Vollversorgung, teils mit vertraglichen Mengen); Lieferung über WÜS (Wasserübergabeschächte) mit monatlich abgelesenen Zählern, keine Lieferung an Endverbraucher. Der ZWO darf satzungsgemäß keine Gewinne erzielen. Aus 13 Wassergewinnungsgebieten mit 115 Brunnen wird Rohwasser gefördert und in 7 Wasserwerken zu Trinkwasser aufbereitet; zusätzlich wird Fremdwasser von anderen Versorgungsunternehmen bezogen. Abnehmer und Abnahmemengen 1994 sind in einer Tabelle aufgelistet. Für die Betriebsbereiche Wassergewinnung, Aufbereitung und Fernleitungen sollen die Wasserverluste erfaßt werden. Die Durchflußmessengen beim Rohwasser sind wegen der Verockerung der Zähler fehlerhaft. Die Einspeisungen in das Fernleitungsnetz und Abgaben an die WÜS werden mit Zählern erfaßt. Anhand des DVGW-Merkblattes W-391 wird versucht, scheinbare und wirkliche Wasserverluste zu trennen und die Verlustgruppen Eigenverluste und Rohrnetzverluste zu unterscheiden. Eigenverluste sind Verluste bei Rohwasser und der Aufbereitung, darin enthalten auch Meßfehler bei der Rohwassermessung. Die Erfassung mit MID-Zählern und deren Einbau in Brunnen wird angesprochen. Zur Unterscheidung scheinbarer und wirklicher Verluste waren Überprüfungen und Verbesserungen der Messungen erforderlich (einige Zähler wurden ausgewechselt, Zuordnungen von Zonenzählern wurden korrigiert, die Füllung der Wasserspeicher mußte berücksichtigt werden). 1995 beschaffte Lecksuchgeräte wurden im Betrieb nicht angenommen: Überlagerungen in dicht besiedeltem Gebiet verfälschen die Messungen, die nur von sehr erfahrenem Personal erfolgreich auszuwerten sind; daraufhin wurde 1991 ein Korrelator beschafft und damit ein Lecksuchfahrzeug ausgerüstet und mit geschultem Personal besetzt. Das Fahrzeug ist nicht ausgelastet, auch nicht mit Einsätzen für angeschlossene Unternehmen. Es wird jetzt angestrebt, Rohrnetzverluste durch Ausbau der Meßtechnik und ein eichfähiges Rohrnetzberechnungsprogamm beizeiten zu erkennen. Tiefbauarbeiten werden vergeben, Arbeiten am Rohrnetz werden von ZWO-Personal durchgeführt.
Rohrnetzverluste - Leckortung - Sanierung. Aus der Sicht eines mittleren Versorgungsunternehmens
Zier, H. (author)
Neue Deliwa-Zeitschrift - ndz ; 47 ; 428-433
1996
5 Seiten, 5 Bilder, 1 Tabelle
Article (Journal)
German
Trinkwasser , Wasserversorgung , Rohrleitung , Wasserleitung , Rohrfernleitung , Leck , Lecksuche , Messgerät , Korrelator , Auslastung , Auswertung , Stoffbilanz , Bilanzanalyse , Volumenzähler , Woltmann-Zähler , Fehlerortung , Sanierung , Instandhaltung , Wasserwerk , Fördermenge
Leckortung an Flachdachabdichtungen
Springer Verlag | 2017
|Online Contents | 1994
Akustische Leckortung an Fernwärmeleitungen
Tema Archive | 1990
|Leckortung als Dienstleistungspaket
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Leckortung auf Fernwärmeleitungen
UB Braunschweig | 1991
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