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Die einfachsten Lösungen sind immer die besten. Neues Prüfverfahren für die zerstörungsfreie Untersuchung von Holzkonstruktionen
Mit konventionellen Untersuchungsmethoden hölzerner Konstruktionen werden häufig weniger als 50 % der tatsächlichen Schäden erkannt, denn die Methoden beschränken sich auf visuelle Prüfung und Klopfproben. Vorgestellt wird eine neue, patentierte, zerstörungsfreie Prüfmethode (Resistograph-Verfahren), mit der auch verborgende Schäden sichtbar werden. Eine rotierende Bohrnadel wird in das Holz getrieben. Das setzt der Nadel einen Widerstand entgegen. Ist das Holz geschädigt, sinkt der Widerstand. Die Leistungsaufnahme des Bohrmotors (als Maß für den Bohrwiderstand) korreliert mit der Dichte des Holzes, unter der Voraussetzung, daß die Bohrnadelspitze doppelt so breit ist wie der Schaft und daß Vorschub und Drehzahl konstant bleiben. Die Geräte werden seit 1992 in Serie gefertigt und kosten je nach Anwendungszweck zwischen 6000 DM und 30000 DM. In den USA sind die Geräte sehr gefragt zur Kontrolle von hölzernen Strom- und Telefonmasten. Die patentierte kombinierte Motorsteuerung und Messung basiert auf einer Pulsbreiten-Modulation. Der Bohrmotor wird mit niederfrequenten Strompulsen konstanter Spannung versorgt, gleichzeitig wird die Drehzahl gemessen. Weicht sie vom Soll ab, wird die nächste Pulsbreite so verändert, daß die Solldrehzahl wieder erreicht wird. Diese Pulsbreite wird nun gleichzeitig als digitaler Meßwert an die Aufzeichnungseinheit gesendet. Abgebildet ist ein statisch-konstruktiver Bestandsplan mit Zustandskartierung eines Fachwerkhauses. Der Ausschnitt zeigt, daß durch die Untersuchung mit dem Bohrnadelgerät Schäden sehr genau zu erfassen sind. Eine genaue Ermittlung des Zustandes der Bausubstanz spielt eine Rolle bei der Einschätzung von Reparaturarbeiten und deren Kosten sowie bei der Wertermittlung von Gebäuden.
Die einfachsten Lösungen sind immer die besten. Neues Prüfverfahren für die zerstörungsfreie Untersuchung von Holzkonstruktionen
Mit konventionellen Untersuchungsmethoden hölzerner Konstruktionen werden häufig weniger als 50 % der tatsächlichen Schäden erkannt, denn die Methoden beschränken sich auf visuelle Prüfung und Klopfproben. Vorgestellt wird eine neue, patentierte, zerstörungsfreie Prüfmethode (Resistograph-Verfahren), mit der auch verborgende Schäden sichtbar werden. Eine rotierende Bohrnadel wird in das Holz getrieben. Das setzt der Nadel einen Widerstand entgegen. Ist das Holz geschädigt, sinkt der Widerstand. Die Leistungsaufnahme des Bohrmotors (als Maß für den Bohrwiderstand) korreliert mit der Dichte des Holzes, unter der Voraussetzung, daß die Bohrnadelspitze doppelt so breit ist wie der Schaft und daß Vorschub und Drehzahl konstant bleiben. Die Geräte werden seit 1992 in Serie gefertigt und kosten je nach Anwendungszweck zwischen 6000 DM und 30000 DM. In den USA sind die Geräte sehr gefragt zur Kontrolle von hölzernen Strom- und Telefonmasten. Die patentierte kombinierte Motorsteuerung und Messung basiert auf einer Pulsbreiten-Modulation. Der Bohrmotor wird mit niederfrequenten Strompulsen konstanter Spannung versorgt, gleichzeitig wird die Drehzahl gemessen. Weicht sie vom Soll ab, wird die nächste Pulsbreite so verändert, daß die Solldrehzahl wieder erreicht wird. Diese Pulsbreite wird nun gleichzeitig als digitaler Meßwert an die Aufzeichnungseinheit gesendet. Abgebildet ist ein statisch-konstruktiver Bestandsplan mit Zustandskartierung eines Fachwerkhauses. Der Ausschnitt zeigt, daß durch die Untersuchung mit dem Bohrnadelgerät Schäden sehr genau zu erfassen sind. Eine genaue Ermittlung des Zustandes der Bausubstanz spielt eine Rolle bei der Einschätzung von Reparaturarbeiten und deren Kosten sowie bei der Wertermittlung von Gebäuden.
Die einfachsten Lösungen sind immer die besten. Neues Prüfverfahren für die zerstörungsfreie Untersuchung von Holzkonstruktionen
Preiss, W. (author)
VDI-Nachrichten ; 51 ; 30
1997
1 Seite, 1 Bild
Article (Journal)
German
Zerstörungsfreie Prüfverfahren
TIBKAT | 1992
|Brückenüberwachung : zerstörungsfreie Prüfverfahren
UB Braunschweig | 1987
|Brückenüberwachung - Zerstörungsfreie Prüfverfahren
TIBKAT | 1987
Prüfverfahren Zustandserfassung Bau : Modul „Zerstörungsfreie Prüfverfahren“
UB Braunschweig | 2021
|Prüfverfahren Zustandserfassung Bau : Modul „Zerstörungsfreie Prüfverfahren“
TIBKAT | 2021
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