A platform for research: civil engineering, architecture and urbanism
Der Markt für Sekundärrohstoffe. Teil 2: Baureststoffe
Bei den Baureststoffen ist zwischen Bauabfällen, Bauschutt, Baustellenabfällen, Straßenaufbruch, Aufbruchasphalt, Ausbauasphalt, Bodenaushub und Schadstoffen zu unterscheiden. Das Bauabfallaufkommen betrug in Deutschland 1993 143 Mio t. Hierin sind Abfälle, die an der Baustelle sofort wieder eingesetzt wurden, nicht enthalten. Bodenaushub, Straßenaufbruch und unbelasteter Bauschutt sollten nicht mehr deponiert werden, sondern direkt oder nach Aufbereitung wiederverwendet werden. Bei den Rohstoffen für Aufbereitungsanlagen kann es sich um Grabenaushub, Bauschutt, Straßenaufbruch (ohne Störstoffe) bis hin zu Hochbauschutt mit nennenswerten Anteilen an Störstoffen sowie stark bewehrten, großstückigen Betonteilen handeln. Bereits seit 1992 existieren in Deutschland gesetzliche Regelungen zur Erfassung und Verwertung von Bauabfällen. 1993 folgte die TA Siedlungsabfall. Gemäß der Verdingungsordnung Bau (VOB) müssen wiederaufgearbeitete Stoffe in ihrer Qualität ungebrauchten Baustoffen entsprechen. Von der Länderarbeitsgemeinschaft Abfall (LAGA) wurden technische Regeln für die Anforderungen an die stoffliche Verwertung von mineralischen Reststoffen veröffentlicht. Schließlich werden die Kostenaspekte des Baustoffrecyclings diskutiert. Die Preise für recycelte Baustoffe liegen je nach Korngröße bei 2 - 10 DM/t.
Der Markt für Sekundärrohstoffe. Teil 2: Baureststoffe
Bei den Baureststoffen ist zwischen Bauabfällen, Bauschutt, Baustellenabfällen, Straßenaufbruch, Aufbruchasphalt, Ausbauasphalt, Bodenaushub und Schadstoffen zu unterscheiden. Das Bauabfallaufkommen betrug in Deutschland 1993 143 Mio t. Hierin sind Abfälle, die an der Baustelle sofort wieder eingesetzt wurden, nicht enthalten. Bodenaushub, Straßenaufbruch und unbelasteter Bauschutt sollten nicht mehr deponiert werden, sondern direkt oder nach Aufbereitung wiederverwendet werden. Bei den Rohstoffen für Aufbereitungsanlagen kann es sich um Grabenaushub, Bauschutt, Straßenaufbruch (ohne Störstoffe) bis hin zu Hochbauschutt mit nennenswerten Anteilen an Störstoffen sowie stark bewehrten, großstückigen Betonteilen handeln. Bereits seit 1992 existieren in Deutschland gesetzliche Regelungen zur Erfassung und Verwertung von Bauabfällen. 1993 folgte die TA Siedlungsabfall. Gemäß der Verdingungsordnung Bau (VOB) müssen wiederaufgearbeitete Stoffe in ihrer Qualität ungebrauchten Baustoffen entsprechen. Von der Länderarbeitsgemeinschaft Abfall (LAGA) wurden technische Regeln für die Anforderungen an die stoffliche Verwertung von mineralischen Reststoffen veröffentlicht. Schließlich werden die Kostenaspekte des Baustoffrecyclings diskutiert. Die Preise für recycelte Baustoffe liegen je nach Korngröße bei 2 - 10 DM/t.
Der Markt für Sekundärrohstoffe. Teil 2: Baureststoffe
Hufmann, K. (author)
Berichte zur Kreislaufwirtschaft ; 2 ; 1-47
1996
47 Seiten, 12 Bilder, Tabellen, 32 Quellen
Report
German
Baustoff , Recycling-Technik , Kies , Straßenbau , Hochbau , Beton , Sand , Norm , Bauschutt , Gesetz (Recht)
TIBKAT | 1977
|Zur Stromtrennung zerkleinerter metallischer Sekundärrohstoffe
TIBKAT | 1989
|Wirkmechanismen anorganischer Sekundärrohstoffe in silicatkeramischen Massen
TIBKAT | 2009
|