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Der kathodische Korrosionsschutz in der Trinkwasserversorgung
Der KKS (kathodischer Korrosionsschutz) hat sich in vielen Fällen als eine der wirkungsvollsten und im Verhältnis Kosten/Nutzen günstigsten Methoden zur Verhinderung von Korrosionsangriffen in allen Anlagen der Wasserversorgung erwiesen. Gegeben wird ein Überblick über die verschiedenen Möglichkeiten der Anwendung des KKS in der Wasserversorgung. Beim KKS wird der elektrochemische Korrosionsvorgang elektrisch beeinflußt. Durch Aufprägen eines ausreichend hohen kathodischen Schutzstromes wird das Potential des zu schützenden metallischen Bauteils in negative Richtung verschoben und die Korrosionsrate vermindert bzw. Korrosion verhindert. Die Anoden- und Kathodenreaktionen bei Korrosionsreaktionen sind angegeben. Zwei Methoden des KKS werden kurz skizziert. Durch Einsatz von Opferanoden (meist aus Magnesium) wird das zu schützende Metall mit einem zweiten, unedleren Metall in derselben Lösung elektrisch kurz geschlossen. Während das edlere Metall geschützt wird, geht das unedlere Metall anodisch in Lösung. Die Lebensdauer der Anoden hängt von der Stromabgabe und vom Anodengewicht ab. Durch Einsatz von Fremdstrom wird das schützende Metall mit dem Minuspol einer äußeren Gleichstromquelle verbunden und bildet zusammen mit einer inerten Anode, welche mit dem positiven Ausgang der Quelle verbunden wird, und dem Medium einen Stromkreis. Der Schutz eines KKS mit Fremdstrom kann in Abhängigkeit vom Bodenwiderstand sehr weit reichen. In einer Tabelle sind Vor- und Nachteile der beiden Methoden aufgeführt. Anhand von Schemata werden Anwendungen des KKS in der Wasserversorgung gezeigt: erdverlegte Rohrleitungen, Mischinstallationen in Brunnen und Pumpwerken, Einbauten in Reservoiren, KKS gegen Betonkorrosion in Reservoiren.
Der kathodische Korrosionsschutz in der Trinkwasserversorgung
Der KKS (kathodischer Korrosionsschutz) hat sich in vielen Fällen als eine der wirkungsvollsten und im Verhältnis Kosten/Nutzen günstigsten Methoden zur Verhinderung von Korrosionsangriffen in allen Anlagen der Wasserversorgung erwiesen. Gegeben wird ein Überblick über die verschiedenen Möglichkeiten der Anwendung des KKS in der Wasserversorgung. Beim KKS wird der elektrochemische Korrosionsvorgang elektrisch beeinflußt. Durch Aufprägen eines ausreichend hohen kathodischen Schutzstromes wird das Potential des zu schützenden metallischen Bauteils in negative Richtung verschoben und die Korrosionsrate vermindert bzw. Korrosion verhindert. Die Anoden- und Kathodenreaktionen bei Korrosionsreaktionen sind angegeben. Zwei Methoden des KKS werden kurz skizziert. Durch Einsatz von Opferanoden (meist aus Magnesium) wird das zu schützende Metall mit einem zweiten, unedleren Metall in derselben Lösung elektrisch kurz geschlossen. Während das edlere Metall geschützt wird, geht das unedlere Metall anodisch in Lösung. Die Lebensdauer der Anoden hängt von der Stromabgabe und vom Anodengewicht ab. Durch Einsatz von Fremdstrom wird das schützende Metall mit dem Minuspol einer äußeren Gleichstromquelle verbunden und bildet zusammen mit einer inerten Anode, welche mit dem positiven Ausgang der Quelle verbunden wird, und dem Medium einen Stromkreis. Der Schutz eines KKS mit Fremdstrom kann in Abhängigkeit vom Bodenwiderstand sehr weit reichen. In einer Tabelle sind Vor- und Nachteile der beiden Methoden aufgeführt. Anhand von Schemata werden Anwendungen des KKS in der Wasserversorgung gezeigt: erdverlegte Rohrleitungen, Mischinstallationen in Brunnen und Pumpwerken, Einbauten in Reservoiren, KKS gegen Betonkorrosion in Reservoiren.
Der kathodische Korrosionsschutz in der Trinkwasserversorgung
Cathodic protection in the drinking water supply
Schreyer, A. (author)
Gas, Wasser, Abwasser ; 77 ; 551-555
1997
5 Seiten, 7 Bilder, 1 Tabelle, 5 Quellen
Article (Journal)
German
Der kathodische Korrosionsschutz in der Trinkwasserversorgung
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