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Faser-Kunststoff-Verbunde im Bauwesen - aktuelle Entwicklung und Anwendungen
Faser-Kunststoff-Verbunde sind Werkstoffe, die hinsichtlich ihrer mechanischen Eigenschaften, Korrosion, Gewicht und Verarbeitbarkeit dem Werkstoff Stahl überlegen sind. Der bisher mit Ausnahme der aufgeklebten CFK-Lamellen (Kohlenstoffaser-Kunststoff-Verbund) erst zögerliche Einsatz ist zum Teil durch den höheren Preis bedingt. Ebenso liegt eine noch geringe baupraktische Erfahrung mit diesen neuen Werkstoffen vor. Dies zeigt sich auch darin, daß vielfach der Versuch unternommen wird, Stahl nur zu ersetzen und somit auf die ausgesprochen typischen Eigenschaften dieser für das Bauwesen neuen 'maßgeschneiderten' Werkstoffe zu verzichten. Wie gezeigt, ist der temporäre Einsatz von GFK-Stäben in Fels und Boden nicht nur aufgrund der einfachen Zerstörbarkeit von immensem Vorteil, sondern auch aus wirtschaftlicher Sicht. Der Einsatz von Zuggliedern oder Spanngliedern aus CFK-Drähten ist dann vorteilhaft, wenn die üblicherweise verwendete Stahlbewehrung durch konstruktive und kostenintensive Maßnahmen gegen Korrosion geschützt oder vorzeitig ausgewechselt werden muß. In der Storchenbrücke in Winterthur (Schweiz) wurden 1996 erstmals auch zwei Schrägkabel aus CFK eingesetzt. Faser-Kunststoff-Verbunde haben daher im Bauwesen in bestimmten Nischen nicht nur unter werkstofftechnologischen, sondern durchaus auch unter wirtschaftlichen Aspekten ausgezeichnete Chancen. Es muß jedoch festgehalten werden, daß sie auch in Zukunft klassische Werkstoffe des Bauwesens wie Stahl, Beton und Holz nicht verdrängen, sondern diese sinnvoll ergänzen werden.
Faser-Kunststoff-Verbunde im Bauwesen - aktuelle Entwicklung und Anwendungen
Faser-Kunststoff-Verbunde sind Werkstoffe, die hinsichtlich ihrer mechanischen Eigenschaften, Korrosion, Gewicht und Verarbeitbarkeit dem Werkstoff Stahl überlegen sind. Der bisher mit Ausnahme der aufgeklebten CFK-Lamellen (Kohlenstoffaser-Kunststoff-Verbund) erst zögerliche Einsatz ist zum Teil durch den höheren Preis bedingt. Ebenso liegt eine noch geringe baupraktische Erfahrung mit diesen neuen Werkstoffen vor. Dies zeigt sich auch darin, daß vielfach der Versuch unternommen wird, Stahl nur zu ersetzen und somit auf die ausgesprochen typischen Eigenschaften dieser für das Bauwesen neuen 'maßgeschneiderten' Werkstoffe zu verzichten. Wie gezeigt, ist der temporäre Einsatz von GFK-Stäben in Fels und Boden nicht nur aufgrund der einfachen Zerstörbarkeit von immensem Vorteil, sondern auch aus wirtschaftlicher Sicht. Der Einsatz von Zuggliedern oder Spanngliedern aus CFK-Drähten ist dann vorteilhaft, wenn die üblicherweise verwendete Stahlbewehrung durch konstruktive und kostenintensive Maßnahmen gegen Korrosion geschützt oder vorzeitig ausgewechselt werden muß. In der Storchenbrücke in Winterthur (Schweiz) wurden 1996 erstmals auch zwei Schrägkabel aus CFK eingesetzt. Faser-Kunststoff-Verbunde haben daher im Bauwesen in bestimmten Nischen nicht nur unter werkstofftechnologischen, sondern durchaus auch unter wirtschaftlichen Aspekten ausgezeichnete Chancen. Es muß jedoch festgehalten werden, daß sie auch in Zukunft klassische Werkstoffe des Bauwesens wie Stahl, Beton und Holz nicht verdrängen, sondern diese sinnvoll ergänzen werden.
Faser-Kunststoff-Verbunde im Bauwesen - aktuelle Entwicklung und Anwendungen
Noisternig, J.F. (author)
1997
12 Seiten, 8 Bilder, 3 Tabellen, 16 Quellen
Conference paper
German
Entwicklung eines Carbon Faser Kunststoff-Fensterrahmens in Kurzfaserpresstechnik
UB Braunschweig | 1980
|Innovative Fügeverfahren für hybride Verbunde aus Metall und Kunststoff
British Library Online Contents | 2014
|Faser-Kunststoff-Verbund : Entwurfs- und Berechnungsgrundlagen
UB Braunschweig | 1992
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