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Geruch als Indikator für Schimmelpilzbelastung in natürlich belüfteten Innenräumen - Nachweis mit analytischer MVOC-Messung
Schimmelpilze gehören mit zu den wichtigsten Innenraumallergenen. Das Wachstum von Schimmelpilzen in Gebäuden und Wohnhäusern wird häufig durch Bau- und Nutzungsmängel verursacht oder begünstigt Schimmelpilze erzeugen eine Reihe von flüchtigen organischen Verbindungen, die sogenannten 'microbially produced volatile organic compounds' (MVOC's). Einige dieser Verbindungen, wie z.B. l-Octen-3-ol, 2-Methyl-1- Propanol, Dimethylsulfid, Dimethyldisulfid, Dimethylsulfoxid, 2-Heptanon und Geosmin erzeugen einen muffigen, fauligen oder erdigen Geruch, der häufig lange vor dem optisch sichtbaren Schimmelpilzbefall wahrgenommen werden kann. Die Thermodesorption in Verbindung mit der Massenspektrometrie ermöglicht bei geringen Probevolumina (l Liter bis 5 Liter) den analytischen Nachweis dieser Verbindungen in der Innenraumluft bereits deutlich unterhalb ihrer Geruchsschwellenkonzentrationen, so daß eine baulich verdeckte Schimmelpilzemissionsquelle neben der geruchlichen Wahrnehmung auch durch die Detektion flüchtiger Analyten nachgewiesen werden kann. Es werden die Ergebnisse von MVOC-Bestimmungen in Korrelation mit den kulturell ermittelten Sporenkonzentrationen in Luft von ca. 131 Wohnungen vorgestellt, die einen unterschiedlich starken oder keinen Schimmelpilzgeruch aufweisen.
Geruch als Indikator für Schimmelpilzbelastung in natürlich belüfteten Innenräumen - Nachweis mit analytischer MVOC-Messung
Schimmelpilze gehören mit zu den wichtigsten Innenraumallergenen. Das Wachstum von Schimmelpilzen in Gebäuden und Wohnhäusern wird häufig durch Bau- und Nutzungsmängel verursacht oder begünstigt Schimmelpilze erzeugen eine Reihe von flüchtigen organischen Verbindungen, die sogenannten 'microbially produced volatile organic compounds' (MVOC's). Einige dieser Verbindungen, wie z.B. l-Octen-3-ol, 2-Methyl-1- Propanol, Dimethylsulfid, Dimethyldisulfid, Dimethylsulfoxid, 2-Heptanon und Geosmin erzeugen einen muffigen, fauligen oder erdigen Geruch, der häufig lange vor dem optisch sichtbaren Schimmelpilzbefall wahrgenommen werden kann. Die Thermodesorption in Verbindung mit der Massenspektrometrie ermöglicht bei geringen Probevolumina (l Liter bis 5 Liter) den analytischen Nachweis dieser Verbindungen in der Innenraumluft bereits deutlich unterhalb ihrer Geruchsschwellenkonzentrationen, so daß eine baulich verdeckte Schimmelpilzemissionsquelle neben der geruchlichen Wahrnehmung auch durch die Detektion flüchtiger Analyten nachgewiesen werden kann. Es werden die Ergebnisse von MVOC-Bestimmungen in Korrelation mit den kulturell ermittelten Sporenkonzentrationen in Luft von ca. 131 Wohnungen vorgestellt, die einen unterschiedlich starken oder keinen Schimmelpilzgeruch aufweisen.
Geruch als Indikator für Schimmelpilzbelastung in natürlich belüfteten Innenräumen - Nachweis mit analytischer MVOC-Messung
Keller, R. (author) / Senkpiel, K. (author)
1998
9 Seiten, 4 Tabellen, 7 Quellen
Conference paper
German
Feuchteproduktion in natürlich belüfteten Wohnräumem
TIBKAT | 2019
|Vergleich von Bemessungsverfahren von natürlich belüfteten Abwasserteichen
Online Contents | 1998
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