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Entwicklung eines Dioxin-Screening-Verfahrens für den Einsatz bei Bränden
Polychlorierte Dioxine und Furane stehen als besonders toxische Vertreter der Organochlorverbindungen im Interesse der Öffentlichkeit. Da diese Stoffe bei Bränden unkontrolliert gebildet und in die Umgebung abgegeben werden, ist eine schnelle Aussage über eine mögliche Belastung oft sehr wichtig. Im Rahmen eines Forschungsvorhabens sollte ein Screening-Verfahren entwickelt werden, das vor Ort durchgeführt werden kann und eine Aussage über Dioxinbelastungen von Schwebstäuben und depositionierten Partikeln innerhalb weniger Stunden ermöglicht. Herkömmliche Laborverfahren erfordern hierfür einen Zeitbedarf von mindestens drei Tagen. Nach der Probenahme soll eine Extraktion mit überkritischen Fluiden, ein erster Aufreinigungsschritt, sowie eine HPLC-Aufreinigung auf zwei Säulen mit entsprechender Schalttechnik durchgeführt werden. Die dabei erhaltenen Extrakte werden mit einer GC/MS-Kopplung weiter untersucht. In der vorliegenden Arbeit werden Entwicklungsarbeiten zu der Probenahme, der HPLC-Aufreinigung und der GC/MS-Messung durchgeführt und die Teilbereiche validiert. Es wird auf Qualitätssicherung in der Dioxinanalytik, sowie auf Mustererkennung und Zuordnung von Dioxinproben mit den Methoden der Chemometrie eingegangen.
Entwicklung eines Dioxin-Screening-Verfahrens für den Einsatz bei Bränden
Polychlorierte Dioxine und Furane stehen als besonders toxische Vertreter der Organochlorverbindungen im Interesse der Öffentlichkeit. Da diese Stoffe bei Bränden unkontrolliert gebildet und in die Umgebung abgegeben werden, ist eine schnelle Aussage über eine mögliche Belastung oft sehr wichtig. Im Rahmen eines Forschungsvorhabens sollte ein Screening-Verfahren entwickelt werden, das vor Ort durchgeführt werden kann und eine Aussage über Dioxinbelastungen von Schwebstäuben und depositionierten Partikeln innerhalb weniger Stunden ermöglicht. Herkömmliche Laborverfahren erfordern hierfür einen Zeitbedarf von mindestens drei Tagen. Nach der Probenahme soll eine Extraktion mit überkritischen Fluiden, ein erster Aufreinigungsschritt, sowie eine HPLC-Aufreinigung auf zwei Säulen mit entsprechender Schalttechnik durchgeführt werden. Die dabei erhaltenen Extrakte werden mit einer GC/MS-Kopplung weiter untersucht. In der vorliegenden Arbeit werden Entwicklungsarbeiten zu der Probenahme, der HPLC-Aufreinigung und der GC/MS-Messung durchgeführt und die Teilbereiche validiert. Es wird auf Qualitätssicherung in der Dioxinanalytik, sowie auf Mustererkennung und Zuordnung von Dioxinproben mit den Methoden der Chemometrie eingegangen.
Entwicklung eines Dioxin-Screening-Verfahrens für den Einsatz bei Bränden
Development of a screening assay for the rapid determination of dioxins at fires
Schrickel, K. (author)
1998
215 Seiten, Bilder, Tabellen, 165 Quellen
Theses
German
Dioxin , Chlorverbindung , Furanmasse , Toxizität , organische Verbindung , Brandbekämpfung , Umweltverschmutzung , chemische Analyse , chemische Eigenschaft , Schwebstoff , Luftverschmutzung , Laborprüfgerät , Zeiteinsparung , Probenahme , Extrahieren , Fluid , Bilderkennung , Qualitätssicherung , Brandschaden , Schadenanalyse , Furan , Screening-Verfahren
UB Braunschweig | 2005
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