A platform for research: civil engineering, architecture and urbanism
Die Zweite Umgestaltung der Leipziger Bahnanlagen - Die Parkhäuser
Im Zusammenhang mit dem Umbau des Leipziger Hauptbahnhof in ein modernes Dienstleistungszentrum wurden zwei Parkhäuser errichtet. Ein Parkhaus war innerhalb der Längsbahnsteighallen zu bauen, das andere auf dem Gelände des ehemaligen Güterbahnhofs. Für beide Gebäude waren entwurfsentscheidende Aspekte des Denkmalschutzes und die Denkmalverträglichkeit. Diesen Entwurfskriterien konnte durch die Verwendung der Stahlverbundbauweise Rechnung getragen werden. Die Besonderheit des internen Parkhauses besteht darin, daß es teilweise unter die in der Bahnsteighalle verlaufenden Gleise gebaut wurde. Damit bestand die Aufgabe, das Eisenbahnbrückentragwerk der zu unterbauenden Gleise mit den darunter befindlichen Tragwerken der Parkhauskonstruktion übereinanderstehend zu konstruieren. DIe Konstruktion der zu unterbauenden Gleise wurde aus Gründen des Brandschutzes und der Steifigkeit in Stahlbetonbauweise vorgesehen. Die sichtbaren Konstruktionselemente wurden in einer Stahlverbundbauweise ausgeführt. Bei dem externen Parkhaus spielte vorallem der Denkmalschutz eine Rolle. Da das Tragwerk eines früheren Verwaltungsgebäudes nicht zur Parkhausnutzung geeignet ist, wurde das Gebäude unter Erhalt der Fassade entkernt. Die neue Trakstruktur wurde in die alte Hülle ohne Belastung der Bestandswände eingestellt. Diese Tragstruktur wurde als Stahlverbundtragwerk ausgeführt, da die leichten und nur mit geringen Abmessungen versehenen Konstruktionselemente für eine Montage innerhalb einer Bestandsfassade sehr gut geeignet sind.
Die Zweite Umgestaltung der Leipziger Bahnanlagen - Die Parkhäuser
Im Zusammenhang mit dem Umbau des Leipziger Hauptbahnhof in ein modernes Dienstleistungszentrum wurden zwei Parkhäuser errichtet. Ein Parkhaus war innerhalb der Längsbahnsteighallen zu bauen, das andere auf dem Gelände des ehemaligen Güterbahnhofs. Für beide Gebäude waren entwurfsentscheidende Aspekte des Denkmalschutzes und die Denkmalverträglichkeit. Diesen Entwurfskriterien konnte durch die Verwendung der Stahlverbundbauweise Rechnung getragen werden. Die Besonderheit des internen Parkhauses besteht darin, daß es teilweise unter die in der Bahnsteighalle verlaufenden Gleise gebaut wurde. Damit bestand die Aufgabe, das Eisenbahnbrückentragwerk der zu unterbauenden Gleise mit den darunter befindlichen Tragwerken der Parkhauskonstruktion übereinanderstehend zu konstruieren. DIe Konstruktion der zu unterbauenden Gleise wurde aus Gründen des Brandschutzes und der Steifigkeit in Stahlbetonbauweise vorgesehen. Die sichtbaren Konstruktionselemente wurden in einer Stahlverbundbauweise ausgeführt. Bei dem externen Parkhaus spielte vorallem der Denkmalschutz eine Rolle. Da das Tragwerk eines früheren Verwaltungsgebäudes nicht zur Parkhausnutzung geeignet ist, wurde das Gebäude unter Erhalt der Fassade entkernt. Die neue Trakstruktur wurde in die alte Hülle ohne Belastung der Bestandswände eingestellt. Diese Tragstruktur wurde als Stahlverbundtragwerk ausgeführt, da die leichten und nur mit geringen Abmessungen versehenen Konstruktionselemente für eine Montage innerhalb einer Bestandsfassade sehr gut geeignet sind.
Die Zweite Umgestaltung der Leipziger Bahnanlagen - Die Parkhäuser
The second rebuilding of the Leipzig Railway Station - The multi-storey car parks
Fastabend, M. (author) / König, J. (author)
Der Bauingenieur ; 74 ; 169-175
1999
7 Seiten, 12 Bilder
Article (Journal)
German
Bahnhof , Umbau , Denkmal , Flächentragwerk , Verbundkonstruktion , Stahl , Stahlbeton
Die zweite Umgestaltung der Leipziger Bahnanlagen - Die Parkhäuser
IuD Bahn | 1999
|Die zweite Umgestaltung der Leipziger Bahnanlagen
IuD Bahn | 1998
|