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Geotextiles in roadstructures on permafrost
Bei der Erschließung der westsibirischen Erdöl- und Erdgasvorkommen sind Straßen von über 1000 km Länge in Permafrostzonen anzulegen. Dort dauert der 'Sommer' mit Temperaturen über Null nur drei Monate. Der Untergrund der Straßen besteht aus Torfmoos über einem lehmigen Boden mit einem Eisgehalt von 30 %. Die übliche Technologie des Straßenbaus besteht im Auslegen von vorgefertigten Betonplatten mit einer Größe von 2x6 m über einem 2 m hohen Sanddamm. Zur Verstärkung werden Nadelvliesstoffe (Reißfestigkeit 0,7 bis 1,0 kN/5 cm, Reißdehnung 100 %, Wasserableitvermögen 0,03 cm/s) eingesetzt. Sie dienen gleichzeitig als Drainage- und Filterschicht. Die Geotextilien gleichen die Setzbewegungen des Untergrunds bereits während des Baus der Straße aus. Das Einfügen einer Geotextil-Zwischenschicht erlaubte die Verwendung von Torf als erste Füllschicht. Auf diese Weise kann Sand und Kies gespart werden. Mit dem Einlegen eines Nadelvliesstoffs (Reißfestigkeit 10 bis 12 N/5 cm, Modul 0,1 MPa, Wasserableitvermögen >0,03 cm/s, Dicke 5 bis 6 mm) direkt unter den Betonplatten konnte das Auspumpen des Sandes durch die Fugen des Fahrwegs unterdrückt werden. Werden diese Textillagen bis über die Böschungen des Damms verlängert, so wirken sie dort als Verstärkung, vor allem aber als Drainage zur Ableitung des Tauwassers. Auf diese Weise wird das Auswaschen der Böschungen verhindert, und sie können steiler angelegt werden.
Geotextiles in roadstructures on permafrost
Bei der Erschließung der westsibirischen Erdöl- und Erdgasvorkommen sind Straßen von über 1000 km Länge in Permafrostzonen anzulegen. Dort dauert der 'Sommer' mit Temperaturen über Null nur drei Monate. Der Untergrund der Straßen besteht aus Torfmoos über einem lehmigen Boden mit einem Eisgehalt von 30 %. Die übliche Technologie des Straßenbaus besteht im Auslegen von vorgefertigten Betonplatten mit einer Größe von 2x6 m über einem 2 m hohen Sanddamm. Zur Verstärkung werden Nadelvliesstoffe (Reißfestigkeit 0,7 bis 1,0 kN/5 cm, Reißdehnung 100 %, Wasserableitvermögen 0,03 cm/s) eingesetzt. Sie dienen gleichzeitig als Drainage- und Filterschicht. Die Geotextilien gleichen die Setzbewegungen des Untergrunds bereits während des Baus der Straße aus. Das Einfügen einer Geotextil-Zwischenschicht erlaubte die Verwendung von Torf als erste Füllschicht. Auf diese Weise kann Sand und Kies gespart werden. Mit dem Einlegen eines Nadelvliesstoffs (Reißfestigkeit 10 bis 12 N/5 cm, Modul 0,1 MPa, Wasserableitvermögen >0,03 cm/s, Dicke 5 bis 6 mm) direkt unter den Betonplatten konnte das Auspumpen des Sandes durch die Fugen des Fahrwegs unterdrückt werden. Werden diese Textillagen bis über die Böschungen des Damms verlängert, so wirken sie dort als Verstärkung, vor allem aber als Drainage zur Ableitung des Tauwassers. Auf diese Weise wird das Auswaschen der Böschungen verhindert, und sie können steiler angelegt werden.
Geotextiles in roadstructures on permafrost
Einsatz von Geotextilien beim Straßenbau in der Dauerfrostzone Westsibiriens
Polunovsky, A.G. (author)
1996
3 Seiten
Conference paper
English
Geotextiles in road structures on permafrost
British Library Conference Proceedings | 1996
|British Library Online Contents | 2018
Elsevier | 1987
British Library Online Contents | 2016
Online Contents | 1995