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Membrane constructions in civil engineering practice
Beim Bau von Verkehrswegen in Gebieten, die unterhalb des Meeresspiegels liegen, erweisen sich Dichtungssysteme mit Geomembranen gegenüber festen (Beton-) Bauten als die kostengünstigere Lösung. Es wird über die Erfahrungen berichtet, die Rijkswaterstaat (NL) über 14 Jahre hinweg bei der Installation von Geomembranen in Verkehrsbauten gesammelt hat. Dafür wurde das platzsparende U-Polder-Prinzip entwickelt. Kann die Baugrube trocken gehalten werden, dann gestaltet sich das Verlegen wegen der Übersichtlichkeit des Baugrundes und der Korrigierbarkeit der Lage der Membran relativ unproblematisch. Für die Anbindung an benachbarte Betonkonstruktionen steht ein Befestigungs- und Abdichtsystem zur Verfügung. In der Projektvorbereitung hat sich die Berücksichtigung von Sicherheitsfaktoren für die Stabilität eines Bauwerks aus Geomembran, mineralischer Deckschicht und Fahrbahn im Bereich 1,05 bis 1,1 bewährt. Stabilitätsuntersuchungen können durch FEM-Programme unterstützt werden. Rijkswaterstraat arbeitet bevorzugt mit PVC-Membranen mit einer Breite von 1,4 bis 2,0 m, die zu Feldern mit einer Fläche von 2500 bis 3000 m2 verschweißt werden. Am Auslegeort wird die Heizkeilmethode für die Ausführung der Nähte angewandt. Untersuchungen zur Langzeitbeständigkeit von PVC haben gezeigt, daß die Funktionsfähigkeit (Wasserdichtigkeit) der Membranen noch bei einem Weichmacherverlust von 30 % gewährleistet ist. Dies bedeutet bei einer Temperatur von 10 Grad C eine Lebensdauer von 300 Jahren. Beim Verlegen der Membranen unter Wasser treten erhebliche Probleme durch das Haften des Materials am Untergrund, ungleichmäßiges Auftreffen des Füllmaterials, Variation der Zugkräfte und das Aufschieben von Schlamm auf. Verbesserungen bringt ein Verlegeponton in V-Form, dessen Gestalt dem Querschnitt des Kanals angepaßt werden kann. Zur Detektion von Lecks in der Geomembran wurde ein Meßgerät entwickelt, das auf dem Prinzip des Nachweises elektrischer Felder beruht.
Membrane constructions in civil engineering practice
Beim Bau von Verkehrswegen in Gebieten, die unterhalb des Meeresspiegels liegen, erweisen sich Dichtungssysteme mit Geomembranen gegenüber festen (Beton-) Bauten als die kostengünstigere Lösung. Es wird über die Erfahrungen berichtet, die Rijkswaterstaat (NL) über 14 Jahre hinweg bei der Installation von Geomembranen in Verkehrsbauten gesammelt hat. Dafür wurde das platzsparende U-Polder-Prinzip entwickelt. Kann die Baugrube trocken gehalten werden, dann gestaltet sich das Verlegen wegen der Übersichtlichkeit des Baugrundes und der Korrigierbarkeit der Lage der Membran relativ unproblematisch. Für die Anbindung an benachbarte Betonkonstruktionen steht ein Befestigungs- und Abdichtsystem zur Verfügung. In der Projektvorbereitung hat sich die Berücksichtigung von Sicherheitsfaktoren für die Stabilität eines Bauwerks aus Geomembran, mineralischer Deckschicht und Fahrbahn im Bereich 1,05 bis 1,1 bewährt. Stabilitätsuntersuchungen können durch FEM-Programme unterstützt werden. Rijkswaterstraat arbeitet bevorzugt mit PVC-Membranen mit einer Breite von 1,4 bis 2,0 m, die zu Feldern mit einer Fläche von 2500 bis 3000 m2 verschweißt werden. Am Auslegeort wird die Heizkeilmethode für die Ausführung der Nähte angewandt. Untersuchungen zur Langzeitbeständigkeit von PVC haben gezeigt, daß die Funktionsfähigkeit (Wasserdichtigkeit) der Membranen noch bei einem Weichmacherverlust von 30 % gewährleistet ist. Dies bedeutet bei einer Temperatur von 10 Grad C eine Lebensdauer von 300 Jahren. Beim Verlegen der Membranen unter Wasser treten erhebliche Probleme durch das Haften des Materials am Untergrund, ungleichmäßiges Auftreffen des Füllmaterials, Variation der Zugkräfte und das Aufschieben von Schlamm auf. Verbesserungen bringt ein Verlegeponton in V-Form, dessen Gestalt dem Querschnitt des Kanals angepaßt werden kann. Zur Detektion von Lecks in der Geomembran wurde ein Meßgerät entwickelt, das auf dem Prinzip des Nachweises elektrischer Felder beruht.
Membrane constructions in civil engineering practice
Einsatz von Geomembranen beim Bau von Verkehrswegen unterhalb des Meeresspiegels
Tan, G.L. (author) / Wolsink, G.M. (author)
1996
8 Seiten, 7 Bilder
Conference paper
English
Membrane constructions in civil engineering practice
British Library Conference Proceedings | 1996
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Engineering Index Backfile | 1943
Recent Trends of Composite Constructions in the Civil Engineering Field
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