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Penetration through geotextiles by riparian plants
Zur Sicherung von Uferböschungen müssen Pflanzen wie Schilf und Binsen durch die Geotextilien tief in den Boden eindringen. Gegenwärtig existiert keine zuverlässige Methode zur Bestimmung des Penetrationswiderstandes von Geotextilien. Unter Laborbedingungen wurden 35 verschiedene Arten von Geotextilien auf ihren Penetrationswiderstand gegenüber der in den Niederlanden üblichen Schilfart geprüft. Die Tests basierten auf der Stempeldurchdrückprüfung nach DIN 54307. Die Probe wird in einem Zylinder mit 150 mm Durchmesser angeordnet. Die Prüfung erfolgt mit einem konischen Stift mit einem Durchmesser von 0,4 bis 7 mm sowie 8 cm Länge. Dabei wird die notwendige Eindringkraft gemessen. Diese Kräfte variierten zwischen 4 und 190 N, in Abhängigkeit von der Art, der Masse, der Zugfestigkeit, der Bruchdehung, der Porengröße und der Flächenmasse des Geotextils. Diese Ergebisse wurden in einem zweijährige Freilandversuch überprüft. Nach dem Experiment wurden die Anzahl Durchwurzelungen sowie die Masse an Biomaterial oberhalb und unterhalb des Geotextils gemessen. Es zeigte sich eine vergleichbare Anzahl Durchwurzelungen bei Geweben und Vliesstoffen. Allerdings ergaben sich große Unterschiede bei der Bewurzelungslänge und beim Wurzeldurchmesser. Je geringer die Flächenmasse des gewebten Geotextils ist, desto höher ist die Anzahl an Penetrationen. Bei Vliesstoffen hat die Porengröße den wesentlichsten Einfluß auf die Durchdringung. Bei hoher Festigkeit zeigt sich eine geringere Wurzellänge. Aus den Ergebnissen wurde ein Vorhersagemodell abgeleitet. In der Praxis reicht ein Bewuchs von 6 Pflanzen pro Quadratmeter aus. Es wird ein Anwendungsbeispiel mit einer gewebten Geotextilie mit einer Flächenmasse von 233 g/qm und einem maximalen Penetrationswiderstand von 15,8 N beschrieben.
Penetration through geotextiles by riparian plants
Zur Sicherung von Uferböschungen müssen Pflanzen wie Schilf und Binsen durch die Geotextilien tief in den Boden eindringen. Gegenwärtig existiert keine zuverlässige Methode zur Bestimmung des Penetrationswiderstandes von Geotextilien. Unter Laborbedingungen wurden 35 verschiedene Arten von Geotextilien auf ihren Penetrationswiderstand gegenüber der in den Niederlanden üblichen Schilfart geprüft. Die Tests basierten auf der Stempeldurchdrückprüfung nach DIN 54307. Die Probe wird in einem Zylinder mit 150 mm Durchmesser angeordnet. Die Prüfung erfolgt mit einem konischen Stift mit einem Durchmesser von 0,4 bis 7 mm sowie 8 cm Länge. Dabei wird die notwendige Eindringkraft gemessen. Diese Kräfte variierten zwischen 4 und 190 N, in Abhängigkeit von der Art, der Masse, der Zugfestigkeit, der Bruchdehung, der Porengröße und der Flächenmasse des Geotextils. Diese Ergebisse wurden in einem zweijährige Freilandversuch überprüft. Nach dem Experiment wurden die Anzahl Durchwurzelungen sowie die Masse an Biomaterial oberhalb und unterhalb des Geotextils gemessen. Es zeigte sich eine vergleichbare Anzahl Durchwurzelungen bei Geweben und Vliesstoffen. Allerdings ergaben sich große Unterschiede bei der Bewurzelungslänge und beim Wurzeldurchmesser. Je geringer die Flächenmasse des gewebten Geotextils ist, desto höher ist die Anzahl an Penetrationen. Bei Vliesstoffen hat die Porengröße den wesentlichsten Einfluß auf die Durchdringung. Bei hoher Festigkeit zeigt sich eine geringere Wurzellänge. Aus den Ergebnissen wurde ein Vorhersagemodell abgeleitet. In der Praxis reicht ein Bewuchs von 6 Pflanzen pro Quadratmeter aus. Es wird ein Anwendungsbeispiel mit einer gewebten Geotextilie mit einer Flächenmasse von 233 g/qm und einem maximalen Penetrationswiderstand von 15,8 N beschrieben.
Penetration through geotextiles by riparian plants
Die Durchdringung von Geotextilien durch Uferpflanzen
Ivens, E.A.M. (author)
1996
5 Seiten, 3 Bilder, 1 Tabelle, 2 Quellen
Conference paper
English
Penetration through geotextiles by riparian plants
British Library Conference Proceedings | 1996
|Determination of Water Penetration Resistance of Geotextiles
British Library Conference Proceedings | 1996
|British Library Online Contents | 2018
Elsevier | 1987
British Library Online Contents | 2016