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Rundgewirke mit multiaxialen Stehfäden für neue Anwendungsgebiete
Zur Faserverstärkung von dünnwandigen Betonteilen werden Kurzfasern aus alkaliresistentem Glas eingesetzt. Für die Herstellung von rohrförmigen textilbewehrten Betonbauteilen können streifenförmige Textilien in Wickelprozessen verarbeitet werden. Es wird eine Maschine vorgestellt, die schlauchförmige Textilien mit einer multiaxialen Anordnung von gestreckten Verstärkungsfäden ähnlich den flächigen multiaxialen Gelegen integriert. Die gestreckten Verstärkungsfäden werden von Spulen abgezogen und über Fadenführer maschengerecht der Rundwirkmaschine zugeführt. Das hergestellte Rundgewirk mit multiaxialer Anordnung von gestreckten Fäden wird auf einer Trommel aufgewickelt. Für die Bewehrung der herzustellenden Betonrohre wurden Rundgewirke mit unterschiedlicher Anordnung von gestreckten Fäden produziert. Das Rundgewirke wird über einen Kern in das Formwerkzeug geleitet. Dort wird der Feinbeton zugeführt. Auf diese Weise können dünnwandige Betonrohre mit kleinen bis mittleren Durchmessern hergestellt werden. Die Rundgewirke können auch zur Verstärkung von Polymermatrices, Elastomeren, Duromeren oder Thermoplasten verwendet werden. Der Einsatz von Rundgewirken bei verstärkten Duromerrohren hat gegenüber Geflechten den Vorteil, daß die Verstärkungsfäden im Rundgewirk gestreckt vorliegen und nicht, wie beim Geflecht, wellenförmig. Für die wirtschaftliche Produktion von thermoplastischen Verbundrohren bietet sich der Einsatz der multiaxialen Rundgewirke ebenfalls an. Auch hier kann ein Pultrusionsverfahren eingesetzt werden. Die Imprägnierung erfolgt mit reaktiven oder nicht reaktiven Harzsystemen. Eine andere Möglichkeit besteht darin, die Rundgewirke sofort aus Hybridgarnen mit thermoplastischen Filamentkomponenten herzustellen. Weiterhin wird die Herstellung von mit Rundgewirken verstärkten Elastomerschläuchen beschrieben.
Rundgewirke mit multiaxialen Stehfäden für neue Anwendungsgebiete
Zur Faserverstärkung von dünnwandigen Betonteilen werden Kurzfasern aus alkaliresistentem Glas eingesetzt. Für die Herstellung von rohrförmigen textilbewehrten Betonbauteilen können streifenförmige Textilien in Wickelprozessen verarbeitet werden. Es wird eine Maschine vorgestellt, die schlauchförmige Textilien mit einer multiaxialen Anordnung von gestreckten Verstärkungsfäden ähnlich den flächigen multiaxialen Gelegen integriert. Die gestreckten Verstärkungsfäden werden von Spulen abgezogen und über Fadenführer maschengerecht der Rundwirkmaschine zugeführt. Das hergestellte Rundgewirk mit multiaxialer Anordnung von gestreckten Fäden wird auf einer Trommel aufgewickelt. Für die Bewehrung der herzustellenden Betonrohre wurden Rundgewirke mit unterschiedlicher Anordnung von gestreckten Fäden produziert. Das Rundgewirke wird über einen Kern in das Formwerkzeug geleitet. Dort wird der Feinbeton zugeführt. Auf diese Weise können dünnwandige Betonrohre mit kleinen bis mittleren Durchmessern hergestellt werden. Die Rundgewirke können auch zur Verstärkung von Polymermatrices, Elastomeren, Duromeren oder Thermoplasten verwendet werden. Der Einsatz von Rundgewirken bei verstärkten Duromerrohren hat gegenüber Geflechten den Vorteil, daß die Verstärkungsfäden im Rundgewirk gestreckt vorliegen und nicht, wie beim Geflecht, wellenförmig. Für die wirtschaftliche Produktion von thermoplastischen Verbundrohren bietet sich der Einsatz der multiaxialen Rundgewirke ebenfalls an. Auch hier kann ein Pultrusionsverfahren eingesetzt werden. Die Imprägnierung erfolgt mit reaktiven oder nicht reaktiven Harzsystemen. Eine andere Möglichkeit besteht darin, die Rundgewirke sofort aus Hybridgarnen mit thermoplastischen Filamentkomponenten herzustellen. Weiterhin wird die Herstellung von mit Rundgewirken verstärkten Elastomerschläuchen beschrieben.
Rundgewirke mit multiaxialen Stehfäden für neue Anwendungsgebiete
Bischoff, T. (author) / Wulfhorst, B. (author)
Technische Textilien ; 42 ; 151-153
1999
3 Seiten, 11 Bilder, 4 Quellen
Article (Journal)
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