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Für die wirtschaftliche Planung und Ausführung von Felsbauwerken ist eine möglichst wirklichkeitsnahe Beschreibung der Wasserdurchlässigkeit von Trennflächen von großer Bedeutung. Es wurde ein direktes Schergerät entwickelt und gebaut, mit dem gekoppelte Scher- und Durchströmungsversuche an Probekörpern aus Modellmaterial mit glatten oder rauhen geometrischen Strukturen realisiert wurden. Ein vorhandenes Finite-Elemente-Programm HYD 03 zur Berechnung der Sickerströmung in klüftigem Fels wurde so erweitert, daß in Auswertung der Versuche auch turbulente Fließzustände in Trennflächen berücksichtigt werden können. Das Berechnungsverfahren wird am Beispiel einer Kaverne zur Flüssigkeitsspeicherung und einer damit verbundenen Grundwasseranreicherung erläutert. Durch die Annahme eines turbulenten Fließgesetzes und einer hydraulisch wirksamen Öffnungsweite ergeben sich z.B. im gewählten Berechnungsausschnitt erheblich größere Trennflächendurchlässigkeiten als bei Annahme eines laminaren Fließgesetzes. Es wird u.a. empfohlen, im Rahmen von Grundsatzstudien an möglichst vielen unterschiedlichen, in der Natur häufig vorkommenden Trennflächentypen die Übertragbarkeit der gefundenen Gesetzmäßigkeiten zu überprüfen.
Für die wirtschaftliche Planung und Ausführung von Felsbauwerken ist eine möglichst wirklichkeitsnahe Beschreibung der Wasserdurchlässigkeit von Trennflächen von großer Bedeutung. Es wurde ein direktes Schergerät entwickelt und gebaut, mit dem gekoppelte Scher- und Durchströmungsversuche an Probekörpern aus Modellmaterial mit glatten oder rauhen geometrischen Strukturen realisiert wurden. Ein vorhandenes Finite-Elemente-Programm HYD 03 zur Berechnung der Sickerströmung in klüftigem Fels wurde so erweitert, daß in Auswertung der Versuche auch turbulente Fließzustände in Trennflächen berücksichtigt werden können. Das Berechnungsverfahren wird am Beispiel einer Kaverne zur Flüssigkeitsspeicherung und einer damit verbundenen Grundwasseranreicherung erläutert. Durch die Annahme eines turbulenten Fließgesetzes und einer hydraulisch wirksamen Öffnungsweite ergeben sich z.B. im gewählten Berechnungsausschnitt erheblich größere Trennflächendurchlässigkeiten als bei Annahme eines laminaren Fließgesetzes. Es wird u.a. empfohlen, im Rahmen von Grundsatzstudien an möglichst vielen unterschiedlichen, in der Natur häufig vorkommenden Trennflächentypen die Übertragbarkeit der gefundenen Gesetzmäßigkeiten zu überprüfen.
Finite-Elemente-Berechnungen zur Wasserdurchlässigkeit von Trennflächen in Abhängigkeit vom Spannungszustand mit einem experimentell ermittelten Fließgesetz für teilweise geschlossene Trennflächen
Dillo, M. (author)
1991
213 Seiten, 115 Bilder, 11 Tabellen, 92 Quellen
Theses
German
Numerisch-Photogrammetrische Messung geologischer Trennflächen
UB Braunschweig | 1974
|Numerisch-Photogrammetrische Messung geologischer Trennflächen
TIBKAT | 1974
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