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Kopplung zwischen Baugrund und Gebäude
Die Beurteilung von Bauschäden und deren Abgrenzung von Bergschäden oder anderen Schäden aus Bodenbewegungen ist nicht möglich, ohne Kenntnisse darüber zu besitzen, in welcher Art und welcher Größenordnung der Bergbau Bodenbewegungen an der Tagesoberfläche bzw. in der Baugrundsohle erzeugt hat. Am Beispiel des Ruhrbergbaues werden die Hauptursachen der Bodensenkungen dargestellt. Die Bewegungen der Tagesoberfläche und damit auch der Senkungsmulde als Folge untertägigen Abbaues sind durch insgesamt sieben Bodenbewegungselemente gekennzeichnet. Verantwortlich für die vertikale Komponente sind Senkung, Schieflage, Krümmung und Verwindung. Die horizontale Komponente wird durch Verschiebung, Längenänderung, Drehung bzw. Torsion bestimmt. Zur Beurteilung von Bergschäden haben vor allem die Verschiebung, die Schieflage sowie die Krümmung der Tagesoberfläche Bedeutung. Im 'Rheinischen Braunkohlenrevier' (Tagebau) sind in der Regel die Sümpfungen für die Bodenbewegungen verantwortlich. Bergschäden entstehen dann, wenn der Baugrund ungleichmäßig ausgebildet ist. Das ist in unmittelbarer Nähe von tektonischen Störungszonen, Verwerfungsflächen und in Bereichen von Fluß- bzw. Bachauen der Fall. Die Wirkungen von Baugrundbewegungen auf Baukörper werden am Beispiel der vertikalen und der horizontalen Bodenbewegungen beschrieben.
Kopplung zwischen Baugrund und Gebäude
Die Beurteilung von Bauschäden und deren Abgrenzung von Bergschäden oder anderen Schäden aus Bodenbewegungen ist nicht möglich, ohne Kenntnisse darüber zu besitzen, in welcher Art und welcher Größenordnung der Bergbau Bodenbewegungen an der Tagesoberfläche bzw. in der Baugrundsohle erzeugt hat. Am Beispiel des Ruhrbergbaues werden die Hauptursachen der Bodensenkungen dargestellt. Die Bewegungen der Tagesoberfläche und damit auch der Senkungsmulde als Folge untertägigen Abbaues sind durch insgesamt sieben Bodenbewegungselemente gekennzeichnet. Verantwortlich für die vertikale Komponente sind Senkung, Schieflage, Krümmung und Verwindung. Die horizontale Komponente wird durch Verschiebung, Längenänderung, Drehung bzw. Torsion bestimmt. Zur Beurteilung von Bergschäden haben vor allem die Verschiebung, die Schieflage sowie die Krümmung der Tagesoberfläche Bedeutung. Im 'Rheinischen Braunkohlenrevier' (Tagebau) sind in der Regel die Sümpfungen für die Bodenbewegungen verantwortlich. Bergschäden entstehen dann, wenn der Baugrund ungleichmäßig ausgebildet ist. Das ist in unmittelbarer Nähe von tektonischen Störungszonen, Verwerfungsflächen und in Bereichen von Fluß- bzw. Bachauen der Fall. Die Wirkungen von Baugrundbewegungen auf Baukörper werden am Beispiel der vertikalen und der horizontalen Bodenbewegungen beschrieben.
Kopplung zwischen Baugrund und Gebäude
Drisch, L. (author) / Schürken, J. (author)
1995
43 Seiten, 20 Bilder, 8 Quellen
Article/Chapter (Book)
German
Interaktion zwischen Baugrund und Bauwerk
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